Posts by 1967Anja

    Nicht berufstätig, privat krankenversichert und abgeleiteter Beihilfeanspruch über den Ehemann.

    Nach dem Urteil steht dem beihilfeberechtigten Ehegatten eines Beamten nur noch der verminderte Höchtsbetrag von 1.900 Euro zu.
    Das Programm rechnet allerdings noch mit 2.800 Euro, was bereits im Bescheid für 2012 vom Finanzamt - anders als in den Vorjahren - mit Hinweis auf das Urteil abgelehnt wird.

    Kann es sein, dass dieses Urteil bislang nicht im neuen Programm berücksichtigt ist:

    Der BFH hat mit Urteil vom 23.01.2013 (Az.: X R 43/09) Folgendes entschieden:
    1. Erbringt der Arbeitgeber Leistungen i. S. des § 3 Nr. 62 EStG auch für den Ehegatten des Arbeitnehmers, so steht dem Ehegatten nur der ermäßigte Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen nach § 10 Abs. 4 Satz 2 EStG (1.900 € / früher 1.500 €) zu.
    2. Dem beihilfeberechtigten Ehegatten eines Beamten steht ebenfalls nur der ermäßigte Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen nach § 10 Abs. 4 Satz 2 EStG (1.900 € / früher 1.500 €) zu.

    Das Programm berücksichtigt bei mir als Beamten-Ehefrau mit abgeleitetem Beihilfeanspruch noch 2.800 Euro Höchstbetrag. Korrekt?