Posts by Rautka

    Die AN-Beiträge zur Pflichtversicherung stehen in den Feldern 25 und 26 (Kranken- resp. Pflegeversicherung). Bei freiwillig gesetzlich versicherten Selbstzahlern stehen die AG-Zuschüsse in den Feldern 24a und 24c. Woanders müssen diese Beträge nicht erfasst werden.


    Die (gesamten) an die Krankenversicherung selbst gezahlten Beiträge erfasst am unter
    Sonderausgaben/Versicherungen und Altersvorsorge/Kranken- und Pflegeversicherung/
    dort in den Feldern 16, 17 und 18. Dazu versendet die Versicherung eine "Bestätigung für Ihre Steuererklärung".

    Hallo zusammen!


    OK, der Fehler tritt nach dem Update auf Version 25.27 nicht mehr auf. Danke für die Behebung!


    Trotzdem empfinde ich die diesjahrige Ausgabe der Steuersparerklärung als sehr fehlerträchtig und weniger benutzerfreundlich als frühere Jahresversionen.
    Das ist für mich ernsthaft ein Grund, mich nach Alternativen umzusehen!


    Aber vielleicht bekommt die akademische Arbeitsgemeinschaft doch noch die Kurve?


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Herr Jung,


    leider ist mir ein weiterer Fehler der diesjährigen Version der Steuersparerklärung aufgefallen.


    Folgende Situation:


    Ehepaar mit einem Kind - getrennte Veranlagung:


    Bei der Günstigerprüfung für Kindergeld/Kinderfreibetrag wird bei jedem Ehepartner nicht die Hälfte des Kindergeldes des Jahres 2019 angerechnet (1194,- €) sondern nur 1164,- €. Wird Zusammenveranlagung gewählt, dann wird der korrekte Kindergeldbetrag verwendet (2388,- €). Die Folge ist, dass bei getrennter Veranlagung mit Kinderfreibetrag eine zu geringe Steuerschuld berechnet wird.


    In diesem Fall schlägt der Prüfer u.U. auch dann eine getrennte Veranlagung vor, wenn die Zusammenveranlagung günstiger ist.


    Solch ein Fehler sollte bei einer ordentlich getesteten Steuersoftware nicht passieren!


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo MrEd


    Im Programmhandbuch der SST 2020 findet man im Kapitel 34. Antworten auf häufige Fragen. Dabei ist auch die Frage


    Kann ich mit der neuen Programmversion auch Steuerfälle für 2018 oder früher bearbeiten?


    Antwort:
    Nein. Die Version ist auf das Jahr 2019 und für einzelne Module auf 2020 abgestimmt. Bewahren Sie die Freischaltcodes für alte Versionen unbedingt auf, um alte Programmversionen nutzen zu können.


    Sie werden also die alten Programme nachinstallieren müssen.


    Viele Grüße

    Hallo ArminLinder,


    der Bereich "Persönliche Angaben ..." ist im Navigationsbereich (linke Bildschirmseite) ganz oben zu finden. Das ist der Bereich, in dem Sie Ihre persönlichen Angaben eingetragen haben. Außerdem können Sie die Suchfunktion nutzen - einfach in die Suchmaske rechts oben in der Ecke "Persönliche Angaben" eingeben und dann auf die Lupe klicken.


    Viele Grüße

    Hallo WMenzel,


    leider wird in Ihrer Frage ganz schön pauschaliert. Deshalb ist die Gesamtaussage so nicht korrekt.


    Im Einzelnen:

    • Für Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung und Beiträge zu Basisrenten ("Rürup") gibt es tatsächlich für 2020 die Grenze von 25.046 €, von denen 90% steuerfrei werden können. Die Grenze ist summarisch und betrifft auch Arbeitgeberbeiträge.
    • Die Riesterrente hat damit gar nichts zu tun. Hier beträgt die Höchstgrenze 2100 € inkl. Zulagen. Und es gibt weitere Beschränkungen der Förderfähigkeit. Insbesondere bei selbständigen.
    • Auch die betriebliche Altersvorsorge hat damit nichts zu tun. Hier gibt es sehr viele Regelungen, in vielen Fällen § 3 Nr. 63 EStG, aber es gibt weitere Regelungen. Für Selbständige gibt es hier eher nichts.

    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Herr Jung,


    die Umsortierung der Datensätze zu Auswärtigen Tätigkeiten funktionierte in der Vorjahresversion, wie von Ihnen beschrieben. In der aktuellen Version 25.22 (Build-25065) geht das nicht!
    Ebenso vermisse ich die Möglichkeit, einen solchen Datensatz zu kopieren. Auch das ging in der Vorjahresversion noch.


    Warum wurde diese aus meiner Sicht sehr sinnvolle Funktionalität entfernt?


    Viele Grüße

    Da der Gesetzgeber nicht vorgesehen hat, dass man zugunsten der Steuerfreiheit für die Riesterbeiträge auf die Kinderzulage verzichten kann, findet immer eine Günstigerprüfung statt. Ist die Steuerfreiheit günstiger, werden die entsprechenden Beiträge (inklusive der Zulagen) steuerfrei gestellt. Dafür werden die Zulagen auf die Steuerschuld hinzugerechnet. Das heißt du bekommst das Maximum aus Zulagen und Steuererstattung, nicht aber die Summe.


    Der Standpunkt des Finanzamtes ist also korrekt. Die Förderung hast du über die Steuerfreiheit erhalten.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo zusammen,


    als kleine Ergänzung zu Staufers Ausführungen. Es reicht, wenn nur ein Ehepartner über ein Elster-Konto verfügt. Die (gemeinsame) Steuererklärung wird auch nur über ein Konto übermittelt.


    In diesem Fall stellt man im Dialog ELSTER-Konfiguration der SSE unter ELSTER-Einstellungen ein "Versandart des Ehe-/Lebenspartners verwenden". Beim VaSt-Abruf muss dann nur die Identifikationsnummer des Ehepartners angegeben werden. Beim Abruf muss die PIN des verwendeten ELSTER-Kontos eingegeben werden. Die SSE verwendet dann automatisch den Abrufcode des Ehepartners (dem 'Inhaber' des ELSTER-Kontos).


    Allerdings habe ich nicht verstanden, ob SteuerRatSuchender den VaSt-Abrufservice der Akademischen Arbeitsgemeinschaft nutzt oder die Belege direkt bei ELSTER abruft. Meine Ergäntung bezieht sich auf den direkten Abruf bei ELSTER.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo,


    es ist zwar wahrscheinlich, dass der Auszahlungsbetrag steuerfrei war, aber keineswegs sicher. Das damalige Steuerrecht sah genügend Sonderfälle vor. In der Leistungsbescheinigung muss der Versicherer etwas zur Steuerpflicht geschrieben haben, ansonsten hilft nur dort nachfragen.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Bandan,


    wenn die Ehefrau die vier Monate in 2016 rentenversicherungspflichtig beschäftigt war, ist die unmittelbar zulageberechtigt. Sie darf also nicht geringfügig beschäftigt gewesen sein und den Rentenbeiträgen widersprochen haben. Außerdem kann auch die Kindererziehung bis zum 3. Lebensjahr zur Zulageberechtigung führen, nämlich wenn die Kindererziehung bei der gesetzlichen Rente als Anrechnungszeit gewertet wird.


    Insofern bitte prüfen, ob die Ehefrau evtl. unmittelbar zulageberechtigt ist. Genaueres steht übrigens auch in den Hinweisen der SSE ("Wer kann einen Riester-Vertrag abschließen?").


    Viele Grüße
    Rautka

    Quote from Bandan;22193


    Habe nun folgendes verstande, dass ein Riestersparbeitrag (Eigenleistung + alle Zulagen) von über 2100€ die Steuerforderung erhöht. Somit kommt es zu einer geringeren Steuerrückerstattung. Korrekt? ;)


    Hallo Bandan,


    das ist nicht ganz korrekt. Nur wenn nur der Ehemann unmittelbar zulageberechtigt ist, die Ehefrau aber nur mittelbar, gilt die Gesamtgrenze von 2100 €. Die Steuerforderung wird durch die Zulagen erhöht. Wenn die zusätzlichen Zulagen aber den steuerfreien Betrag nicht erhöhen, kommt es zu einer geringeren Steuerrückerstattung.
    Stimmt meine Vermutung bezüglich der nur mittelbaren Zulagenberechtigung der Ehefrau? Wenn nicht, kontrollieren Sie bitte Ihre Eingaben.


    Viele Grüße
    Rautka

    @Herr Jung:


    Die Aussage von Bandan war nicht, dass die Riesterverträge keine Förderung enthalten. Er wundert sich darüber, dass bei Angabe nur des Vertrages für den Ehemann die Erstattung höher ist, als bei Angabe aller Verträge. Diese Frage wurde m.E. in Ihrem zweiten Link auch nicht zufriedenstellend beantwortet.


    Bandan:
    Vollständig kenne ich natürlich nicht Ihre Rahmenbedingungen. Deshalb muss ich einige für mich plausible Annahmen treffen. Erstens ihr Kind ist vor 2008 geboren - es gibt also 185 € Kinderzulage. Außerdem scheint mir die Ehefrau mittelbar zulageberechtigt zu sein.


    1. Riestervertrag Ehemann - Eigenbeitrag 1608 € + Grundzulage 154 €. Die Steuerfrei werden 1762 € - das ergibt 766 € weniger Steuern, davon ist aber die in den Vertrag von der ZfA zu zahlende Grundzulage abzuziehen. Das macht die erwähnten 612 € Erstattung.


    2. Jetzt kommt der Vertrag der Ehefrau dazu, erst einmal ohne Kind. Eigenbeitrag 240 € + Grundzulage 154 €. Zusammen mit Eigenbeitrag und Grundzulage des Ehemanns ergibt das 2156 €. Die Steuerfrei werden insgesamt aber nur 2100 €, da nur der Ehemann unmittelbar zulageberechtigt ist. Die auf diese Summe entfallende Steuer beträgt 915 €, wovon wie oben noch die 308 € Grundzulagen abzuziehen sind. Der Grund für die geringere Förderung liegt darin, dass 56 € der Eigenbeiträge jetzt aus der Förderung herausfallen auf die zusätzlich etwa 24 € Steuern zu zahlen sind.


    3. Wenn man jetzt noch die Kinderzulage hinzufügt, ändert sich der durch Riester steuerbefreite Betrag (2100 €) nicht. Da aber ja die Kinderzulage (185 €) in den Vertrag der Ehefrau gezahlt wurde, erhöht dieser Betrag die Steuerforderung bzw. mindert die Erstattung. Aufgrund der Steuerprogression erhöht sich dieser Betrag weiter.


    4. Die Unterschiede in den Fällen, wenn die Kinderzulage Vater bzw. Mutter zugeordnet sind, kann ich nicht erklären. Das ist aber nur theoretisch, da ohnehin ehrlich anzugeben ist, für wen die Zulage beantragt wurde. Der Fehler ist, dass nur 2100 € gefördert werden, Eigenbeiträge und Zulagen diesen Betrag aber übersteigen.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Bandan,


    gerade bei stark unterschiedlichen Riesterbeiträgen kann es zu eigenartig scheinenden Erstattungsbeträgen kommen. Da Sie nicht angegeben haben, wie hoch die Beiträge von Ehemann und Ehefrau sind, kann ich nur raten. Eine wirkliche Erläuterung ist also ohne weitere Angaben unmöglich.


    Beachten Sie allerdings, dass bei der Günstigerprüfung immer die gezahlte Zulage angerechnet wird. Wenn man also eine Kinderzulage "herausrechnet", muss man das mit der von der ZfA in den Vertrag gezahlten Zulage natürlich auch machen.
    Das heißt die wegfallende Zulage verringert Eure Einkünfte. Dieser Effekt ist größer als die Erhöhung des Erstattungsbetrages.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Hans,


    die Steuerberechnung der SSE kann nur das umfassen, was du bei der Steuererklärung eingibst. Die Vergleichszeile
    "Riesterzulage Hinzurechnung Ehemann => Differenz: -600 EUR"
    deutet darauf hin, dass du die Kinderzulagen beim Ehemann angegeben hast. Vermutlich hat das Finanzamt das im Steuerbescheid korrigiert.


    Aber der Reihe nach: Du als Ehemann zahlst mit 1946 € (sind die 1956 ein Schreibfehler?) den Maximalbetrag. Zusammen mit den 154 € Grundzulage kommst du auf den Förderhöchstbetrag von 2100 €. Bei dieser Konstellation ist die steuerliche Förderung höher als die Zulage - dein zu versteuerndes Einkommen wird um 1946 € verringert, die Steuerschuld um 154 € erhöht. Beantragst du die Kinderzulagen bei dir, was mit Zustimmung der Ehefrau möglich ist, wird weiter die steuerliche Förderung höher als die Zulage sein. Dein zu versteuerndes Einkommen wird um 1346 € verringert , die Steuerschuld um 754 € erhöht. Das ist in jedem Fall ungünstiger.


    Aufgrund des geringen Eigenbeitrages der Ehefrau ist die steuerliche Förderung geringer als die Zulage, deshalb tauchen weder Eigenbeitrag noch Zulagen in ihrem Bescheid auf. Das ist unabhängig davon, ob Ihr die Kinderzulagen der Ehefrau zuordnet oder nicht. Letzteres ist aber nicht sonderlich sinnvoll, da wie oben geschrieben, die Kinderzulagen dir nicht viel bringen und deine Frau evtl. dann einen zu geringen Beitrag zahlt.


    Was bei Zusammenveranlagung in diesem Zusammenhang bei euch konkret berechnet wird, weiß ich natürlich nicht. Das könnte z.B. so aussehen dass euer zu versteuerndes Einkommen wird um 2046 € verringert, die Steuerschuld um 908 € erhöht wird.


    Ich würde davon ausgehen, dass ihr die bei euern Beiträgen maximale Förderung erhaltet.


    Viele Grüße
    Rautka