Posts by Staufer

    Papa_001


    Das weiß ich. Diese Sofort-Abschreibung wird auch vom Hilfetext der SSE bevorzugt und erklärt.


    Ich wollte jedoch die im vorliegenden Thema aufgekommene Diskussion aufgreifen. Denn im nächsten Jahr wird der neue PC wieder über den entsprechenden standardmäßigen Dialog abzuschreiben sein.

    Ein fiktives Datum auf den Anfang eines Jahres herabzusetzen benötigt es nicht.

    Wenn man das Datum nicht fiktiv auf den 1. Januar setzt, wird der PC im Steuerjahr nur für die unterjährigen Monate angesetzt, der Rest auf das nächste Steuerjahr.


    In der von mir unter # 56 beschriebenen Eingabemaske kann sonst keine vollständige Abschreibung im Steuerjahr erreicht werden.

    In diese Richtung interpretiere ich die relevante Regelung.

    Ich sage mal, wie ich es gemacht habe:


    Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens

    > GWG-Sofortabschreibung

    > PC > Bewegliches Wirtschaftsgut

    > Computer: JA

    > Kaufdatum: FIKTIV auf den 1. Januar angesetzt [bei den "Erläuterungen für das Finanzamt" auf das BMF-Schreiben hingewiesen und ergänzt, dass eine einjährige Abschreibung aus softwaretechnischen Gründen nur mit einem von tatsächlichen Kaufdatum abweichenden Termin 1. Januar erfassbar ist.]

    > Kosten eingetragen

    > Nutzungsdauer: 1 Jahr

    > Umfang der betrieblichen Nutzung; entsprechend den tatsächlichen Gegebenheiten


    So wird der PC voll abgeschrieben. Bei privater Nutzung prozentual entsprechend. Der Prüfer akzeptiert die Eingaben.

    Sollte das Finanzamt - aus welchen Gründen auch immer - nicht einverstanden sein, wird es sich melden.

    Es kann sinnvoll sein, Positionen ohne Datum ins Folgejahr zu übernehmen, zum Beispiel bei regelmäßigen Zahlungen das Jahr über, bei denen sich nur das konkrete Datum ändert (Telefonkosten, Mieten etc.).


    Unterjährig werden die jeweiligen Eintragungen nur wirksam, wenn Sie ein Datum eintragen, zum Beispiel bei Voranmeldungen.


    Vorgänge ohne Datum werden am Ende in der Jahresrechnung dem betreffende Steuerjahr zugerechnet.


    Übernommene Eintragungen, die im Laufe des Jahres nicht relevant werden können, müssen Sie also löschen.

    Die SSE 2022 lässt für das Steuerjahr 2021 unter "Sofort abzugsfähige Arbeitsmittel" ausdrücklich die Erfassung von Computern und dazugehörigen Peropheriegeräten zu und erläutert dies in der dazugehörenden Eingabehilfe. Der private Nutztungsanteil kann entsprechend angegeben werden.

    Computer können Sie für 2021 unter "Sofort abzugsfähige Arbeitsmittel erfassen.

    Sie können für 2021 den Computer unter Sofort abzugsfähige Arbeitsmittel erfassen. Damit wird er für das ganze Jahr abgesetzt.

    Mit dem Prozentsatz können Sie die Nutzungsanteile festlegen.

    Der Anlass Ihrer Frage war doch, dass das FA von Ihnen eine für alle drei selbstständige Tätigkeiten zusammengefasste Umsatzsteuererklärung wollte.

    Woher soll denn dieses Feature die Information bekommen, welche Tätigkeiten Sie zusammenfassen wollen? Das geht doch nur über einen entsprechenden Import. Das ist doch automatisch genug!


    Im Übrigen haben Sie zwar (alternativ) nur die Nettobeträge eingegeben, wie Sie schreiben. Aber durch das Ankreuzen von "NETTO" und dem USt.-Prozentsatz wurde auch die Umsatzsteuer mit erfasst und dem FA übermittelt.

    Dabei hatte sogar eine Steuerfachangestellte auf meine EStE 2019 zur Kontrolle draufgeschaut und ihr war das Fehlen nicht aufgefallen.

    Die Fachkraft hätte besser auf die Gewinnermittlungen und die Umsatzsteuererklärungen gucken müssen.


    Im Übrigen unterstellt das FA zuerst mal die Richtigkeit Ihrer Umsatzsteuererklärungen und der Gewinnermittlungen. Sie sollten, so oder so, zu einem Steuerberater gehen. Der weiß auch, wie man mögliche falschen Erklärungen gegenüber dem FA in Ordnung bringt.

    fermion


    Nichts ist zirkulär.


    Sie müssen die Umsatzsteuererklärung von der Gewinnermittlung / EÜR gedanklich trennen.


    Wenn Sie Umsatzsteuer für Ihre drei Betriebe zahlen, die in der Konsolidierten Umsatzsteuererklärung zusammengefasst werden, müssen Sie doch in den drei Betrieben die gezahlte Umsatzsteuer als jeweilige Betriebsausgaben ansetzen. Das ist für jeden Betrieb ein anderer Betrag (den Sie aus der Konsolidierten Erklärung ablesen können).

    Diese Werte setzen Sie händisch in der jeweiligen Gewinnerfassung/-ermittlung unter > Einnahmen/Ausgaben > Umsatzsteuerzahlungen an das Finanzamt ein. Wenn Sie das nicht tun, bekommen Sie falsche Zahlen für Ihre Betriebe und zahlen Sie am Ende zuviel Einkommensteuer.


    Ohne die SSE mit der Konsolidierten Umsatzsteuererklärung wird Ihnen Ihr Vorhaben nicht gelingen; da stellen Sie jetzt leider zu viele Fragen, um das Prinzip zu beherrschen. Sie müssten ja insgesamt vier Gewinnermittlungen erstellen, wobei Sie in eine die Daten aller drei anderen übernehmen. Über die Zeit verlieren Sie da den Überblick. Außerdem haben Sie ja auch noch ein paar Steuerjahre vor sich.

    In der zusammengefassten Konsolidierten Umsatzsteuererklärung haben Sie in Ihrer Navigation den Dialog > Betrieb importieren.

    Darüber importieren Sie Ihre bestehenden 3 Gewinnerfassungen/Gewinnermittlungen. Es werden (nur) die notwendigen Daten übernommen. Das Ganze ist jeweils nur ein Klick.


    Vor allem bei notwendigen Voranmeldungen ist zur Konsolidierten Umsatzssteuererklärung zu raten, da das Verfahren über eine zusammengestellte Gewinnerfassung/Gewinnermitlung viel zu umständlich ist. Früher oder später werden Sie sich dann doch zur Konsolidierten Umsatzsteuererklärung entschließen.


    Ein Hinweis: Sie können in der Konsolidierten Umsatzssteuererklärung eine Übersicht über die USt.-Zahlungen ausdrucken und haben so die Möglichkeit, diese einzelnen Zahlungen in die jeweilige Gewinnerfassung/Gewinnermittlung zu übernehmen, denn sie müssen dort erfasst sein.

    Die Konsolidierte Umsatzsteuererklärung gibt es nur in der Version für Selbstständige, die auf Ihren Fall zugeschnitten ist. Dies entnehmen Sie der entsprechenden Übersicht


    https://www.steuertipps.de/download/downloads/Produktinformationen_SteuerSparErklaerung_2022.pdf


    Die SteuerSparErklärung Plus hat keine Konsolidierte Umsatzsteuererklärung. Rufen Sie den Steuertipps-Vertrieb an; vielleicht kann man Ihnen mit einem Wechsel entgegenkommen.


    Sie erstellen dabei für jede selbstständige Tätigkeit eine eigene Gewinnerfassung/Gewinnermittlung, die Sie in die Konsolidierte Umsatzsteuererklärung importieren. Damit geben Sie die vom FA gewünschte Erklärung - und die Voranmeldungen - unter der vorgegebenen Steuernummer ab.


    Sie müssen neben der Konsolidierten Umsatzsteuererklärung alle drei EÜR abgeben.

    Ihre drei Gewinnermittlungen importieren Sie auch in die Umsatzsteuererklärung.

    Gemeinschaftliches Eigentum ist schon möglich, wenn zum Beispiel ein Ehepaar zusammen eine Immobilie erwirbt und besitzt.


    Doch auch dann erbt der Überlebende nur den entsprechenden Eigentumsanteil des Erblassers.

    Jagsttal


    Was soll es denn für einen Sinn machen, wenn Sie in der Prognose einige Daten mit dem grünen Haken (fertig) ✅ und andere mit dem Pylon (nicht fertig) kennzeichnen, wenn diese Markierungen bei der Übernahme in die Erklärung verschwinden und durch das Zeichen „übernommen“ ersetzt werden sollen??


    Erstens werden von der Prognose in die Erklärung ohnehin ALLE Daten übernommen. Und zweitens, wie wollen Sie dann wissen, welche Daten Sie am Schluss noch bearbeiten sollen.


    Wenn Sie glücklicherweise in der Prognose nur grüne Haken haben sollten, was eigentlich wegen der noch offenen Übersendung an das FA nicht möglich ist, freuen Sie sich doch, lassen aber bitte allen anderen Usern den sinnvollen Zustand mit den Markierungen so wie er ist. Das ist das einzig Logische.


    Also:


    Bei der Übernahme von der Prognose in die Erklärung werden die Haken und Pylone sinnvollerweise übernommen. Bei der Übernahme von der Erklärung in die nächste Prognose gibt es durchgehend die Markierung „übernommen“, die dann im Laufe des Jahres jeweils durch das aktuellen Statussymbol ersetzt werden kann.

    Wenn Sie ein Nutzungsrecht verkaufen und in der Nutzungszeit konkrete, zählbare Möglichkeiten verbrauchen, so gilt das auch gegenüber dem Rechtsnachfolger. Die Software an sich bleibt ja nutzbar. Man muss sie grundsätzlich auf dem Rechner des Verkäufers löschen.


    Sonst könnte man die SSE ja innerhalb der Familie weiter“verkaufen“ und hätte quasi eine zahlenmäßig unbegrenzte Lizenz. Auf eine solche Idee kann man eigentlich vernünftigerweise nicht kommen…

    Allgemein vertragsrechtlich gesehen, ist die Sache nur so zu verstehen, allerdings unter dem Vorbehalt abweichender Allgemeiner Geschäftsbedingungen für die SSE (die ich nicht überprüft habe; deshalb nur allgemeine Aussagen):


    Sie kaufen eine Software mit einer Lizenz für x Steuererklärungen. Das sind z.B. drei oder fünf. Wenn Sie diese alle verwendet haben, müssen Sie einzelne nachkaufen. Sind noch welche beim Verkauf der Software offen, kann sie der neue Käufer nutzen.

    Theoretisch können Sie eine Software verkaufen, wenn alle Steuererklärungen "verbraucht" sind. Dann muss der neue Rechteinhaber die Möglichkeiten nachkaufen, aber nur zum Nachkaufbetrag einzelner Lizenzen. Im Grunde haben Sie dann nur die "nackte" Software verkauft.