Posts by nutzer11

    Hallo,


    als eine Empfehlung könnte man vielleicht die "elf Jahre" verstehen, da dort das Wort "empfehlen" steht. Bei den "zehn Jahren" steht ein "müssen" und ein "beträgt" ohne jegliche Erklärung oder Einschränkung:


    "Jedoch müssen Sie die Belege aufbewahren, um diese bei Anforderung durch das Finanzamt nachreichen zu können.
    Die Aufbewahrungsfrist beträgt 10 Jahre; wir empfehlen Ihnen, die Unterlagen 11 Jahre aufzubewahren, um Ärger zu vermeiden."


    Das klingt nicht nach Empfehlung, sondern nach Vorschrift.


    Schade ist zudem, dass die Software, die ja meinen Steuerfall genau kennt, nicht einen passenden Hinweistext auswählen kann oder zumindest einen ausführlichen Hinweis anzeigt, der für mich nachvollziehbar macht, wann ich wie lange aufbewahren muss. Zur Not etwas wie eine Ergänzung:


    "Bei manchen Steuerfällen kann die Aufbewahrungsfrist deutlich kürzer sein. Nähere Informationen finden Sie unter" und dann ein Link zur Finanzverwaltung oder zum Steuer-Ratgeber.


    Ich habe es jetzt erst einmal für mich klar. Gestern konnte ich die letzten fehlenden Belege per VaSt abrufen, kann meine Erklärung in den nächsten Tagen absenden und werde die Software dann erst Ende des Jahres in der dann aktuellen Version installieren. Vielleicht ist der Text dort ja etwas hilfreicher.

    Hallo Herr Jung,


    sollte ich eine Anfrage wie diese:
    https://www.steuertipps.de/for…6-Belegaufbewahrungsfrist
    auch an den Support stellen, obwohl es kein technisches Problem ist? Siehe auch
    https://www.steuertipps.de/support "Nutzen Sie unser Online-Formular, um eine technische
    Frage zu unserer Software zu stellen."


    Ich hatte im Forum auch auf Antwort des Herstellers gehofft. Zumindest etwas wie "Stimmt, wird geändert" oder "Bleibt so stehen, weil..."


    Es wäre schön, bei einer Anfrage dann auch eine Antwort zu erhalten oder eine Kontaktmöglichkeit für inhaltliche und nicht technische Probleme zu veröffentlichen.


    Vielen Dank.

    Danke, das stand so ähnlich ja auch in NRW.
    Ich würde mir halt wünschen, dass das im Steuerprogramm so dargestellt würde. Der Support ist nicht zuständig, da kein technisches Problem, also mache ich an dieser Stelle darauf aufmerksam in der Hoffnung, dass die Zuständigen hier mitlesen.

    Danke für die Antwort.


    Dann wäre es schön, wenn der Hersteller den Informationstext an der Stelle anpassen könnte, sodass er passt. Anhand des konkreten Steuerfalls könnte die Software ja sogar entscheiden, ob in irgendwelchen Fällen 10 Jahre erforderlich sind. Es ist ja kein technisches, sondern ein inhaltliches Anliegen, daher schreibe ich diese Bitte hier und nicht an den technischen (!) Support, den man über die Homepage kontaktieren könnte.

    Hallo,


    bisher war ich der Meinung, dass ich meine Belege zur Steuererklärung nur bis einige Wochen / Monate nach Erhalt des endgültigen Bescheids, also in aller Regel spätestens bis zur Abgabe der nächsten Steuererklärung aufbewahren muss, siehe beispielsweise die Informationen der Finanzverwaltung NRW:
    https://www.finanzverwaltung.n…fuer-die-steuererklaerung


    Für die meisten Steuerbürger gilt, dass sie Belege grundsätzlich bis zum Ablauf der Einspruchsfrist (endet einen Monat nach Erhalt des Steuerbescheids) und nach Einlegung eines Einspruchs oder einer Klage bis zum endgültigen Abschluss des Verfahrens aufbewahren sollten. Belege, die für mehrere Jahre von Bedeutung sind (zum Beispiel ärztliche Atteste), sollten entsprechend länger aufbewahrt werden. Sollte der Steuerbescheid unter dem Vorbehalt der Nachprüfung stehen oder vorläufig sein, sollten die Belege ebenfalls aufbewahrt werden (Angaben hierzu finden sich in den Erläuterungstexten am Ende des Steuerbescheids).




    Ich spreche hier von einem ganz normalen Steuerfalls mit Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit, keine Selbstständigkeit, keine vermieteten Objekte, keine Photovoltaikanlage, keine Land- und Forstwirtschaft, kein Gewerbe, etc. Handwerkerrechnungen müssen als Privatperson sowieso etwas länger aufbewahrt werden, aber das steht dann woanders.


    In der SteuerSparErklärung finde ich nun folgenden Hinweis (Steuererklärung prüfen --> weitere Hinweise --> Belegvorhaltepflicht):
    Ab dem Veranlagungszeitraum 2017 brauchen Sie zu Ihrer Einkommensteuererklärung keine Belege mehr beim Finanzamt einreichen.
    Jedoch müssen Sie die Belege aufbewahren, um diese bei Anforderung durch das Finanzamt nachreichen zu können.
    Die Aufbewahrungsfrist beträgt 10 Jahre; wir empfehlen Ihnen, die Unterlagen 11 Jahre aufzubewahren, um Ärger zu vermeiden.


    Worin liegen diese zehn Jahre begründet? Eine Quelle nennt der Hinweis nicht. Sind die Angaben der Finanzverwaltung falsch?


    Danke für die Antwort.

    Okay, ich nehme jetzt die dritte Zeile.


    Wenn ich ich auf die Zeile "Tage mit andereren / unterschiedlichen..." klicke, erscheint bei mir rechts folgende Hilfe:
    "Geben Sie die Anzahl der Tage an, an denen Sie den Weg zur Arbeit mit verschiedenen Verkehrsmitteln zurückgelegt haben, z.B. bei »Park and Ride« oder wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber durch eine sog. »Sammelbeförderung« zur Arbeit gebracht wurden"


    Gebe ich dann mal meine Tage ein und gehe in den Unterpunkt, starte ich wieder im Feld "davon mit dem eigenen PKW" und die Hilfe lautet


    Geben Sie die Entfernungskilometer an, die Sie mit dem Pkw selbst gefahren sind.
    Bitte beachten Sie:
    Diese Angabe dient auch zur Berechnung der Entfernungskilometer für »mit anderen Verkehrsmitteln zurückgelegt«.


    Als »mit anderen Verkehrsmitteln zurückgelegt« gilt immer die Differenz zwischen gesamter Entfernung und der Strecke, die Sie selbst mit dem Pkw oder mit Sammelbeförderung des Arbeitgebers zurückgelegt haben.


    Es kommt also nicht darauf an wie lang die Strecke ist, die Sie mit anderen Verkehrsmitteln zurückgelegt haben.




    Das kann man jetzt so lesen, dass man hier nirgendwo etwas einträgt, dann sind halt die km alle bei "davon mit anderen Verkehrsmitteln". Ich mache das jetzt so. Das Finanzamt wird sich schon melden, wenn die etwas anderes haben wollen...


    Danke nochmals für die Hilfe. Ich nutze übrigens Verison 24.23.

    Danke für Ihre Antwort.
    Das klärt aber nicht, warum meine Angabe aus dem letzten Jahr dieses Jahr zu Fahrten mit "öffentlichen Verkehrsmitteln" importiert wurde.


    Wenn ich den Punkt auswähle, den Sie nennen, lautet die Hilfe:
    "Geben Sie die Anzahl der Tage an, an denen Sie den Weg zur Arbeit mit verschiedenen Verkehrsmitteln zurückgelegt haben, z.B. bei »Park and Ride« oder wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber durch eine sog. »Sammelbeförderung« zur Arbeit gebracht wurden"


    Ich habe jedoch keinen einzigen Tag, dem ich "den Weg zur Arbeit mit verschiedenen Verkehrsmitteln zurückgelegt" habe, auch eine Sammelbeförderung trifft nicht zu. Deswegen habe ich diesen Punkt nach Studium der Hilfe ja gerade ausgeschlossen.


    Wähle ich diesen Punkt aus, so ist er überschrieben mit
    "Tage mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln".
    Das triftt ja eben nicht zu.


    Ich halte also fest:
    Obwohl das Programm Anzahl der Tage des letzten Jahres nach "Tage nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln" importiert und obwohl der dritte Punkt in den Eingabehilfen sowie in der Überschrift der Detailseite immer die "unterschiedlichen Verkehrsmittel" sowie die "Sammelbeförderung" betont, die "anderen/unterschiedlichen" Verkehrsmittel hingegen nur auf der Übersichtsseite stehen, ist dieser letzte Punkt zu wählen?


    Ich dachte wirklich, dass ich die Hilfen des Programms genutzt hätte und ein wenig nach rechts und links geschaut hätte. Daher rührte ja meine Verwirrung.


    Bitte nennen Sie mir doch anstelle des pauschalen Hinweises ganz konkret die Hilfen, die ich hätte beachten sollten. Ich finde sie nicht.


    Vielen Dank.

    Hallo,


    ich Beginne gerade mit der Erstellung der Steuererklärung für 2018. In der Eingabemaske zur Entfernungspauschale finde ich
    - Tage nur mit eigenem PKW
    - Tage nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln
    - Tage mit anderen / unterschiedlichen Verkehrsmitteln


    Ein Eintrag für "Sonstige Verkehrsmittel" (oder wie immer der bisher hieß) fehlt in diesem Jahr, die dort in der letztjährigen Programmversion eingetragenen Tage für Wege zur Arbeit mit dem Mofa (Klasse L1E) werden beim Datenimport in "Tage nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln" importiert.


    Im SteuerSparBerater heißt es weiterhin
    "Grundsätzlich kann jeder die Entfernungspauschale beanspruchen. Gleich ob Sie mit dem Pkw, öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Motorrad, Moped, Fahrrad, Taxi oder gar zu Fuß an den Arbeitsplatz kommen. Es spielt also keine Rolle, ob überhaupt Kosten entstanden sind. Die Höhe der Pauschale ist immer gleich."


    Dazu zwei Fragen:
    1. Kann ich also trotz der Formulierung "nur mit dem eigenen PKW" auch Tage mit dem Mofa (Fahrzeugklasse L1E) bei diesem Punkt eintragen?
    2. Wenn das der richtige Weg ist: Warum wird beim Datenimport der Vorjahreswert für "Nicht-PKW-Fahrzeug" (oder wie immer der hieß) nach öffentliche Verkehrsmittel importiert?


    Danke für die Antwort.

    Hallo,


    wie jedes Jahr weichen die rückübermittelten Elster-Daten vom Papierbescheid ab.
    Das Finanzamt hat (nach Antrag auf schlichte Änderung) mit Ausnahme einer Kürzung von 167,- € alle Werbungskosten anerkannt. Diese Kürzung ist auch im Programm sichtbar, siehe Anlage. Daraus ergeben sich dann gegenüber der Berechnung des Programms natürlich leichte Abweichungen bei den außergewöhnlichen Belastungen und der Höhe der Erstattung. So weit ist mir alles klar.


    Was ich nicht nachvollziehen kann: Die übrigen Werbungskosten sind im Elster-Bescheid (anders als im Papierbescheid) fälschlicherweise um 1654,- € gekürzt worden, siehe auch Abbildungen. Die "Webungskosten gesamt" aber wiederum nur um die unstrittigen 167,- €. Hier kommen also in der Summe die 1654,- € nicht vor.
    Dazu habe ich zwei Fragen:
    1. Wo liegt der Fehler? Beim Finanzamt? Bei der SSE? Bei meinen Eingaben im Programm?
    2. Warum weist mich das Programm nicht darauf hin, dass der ELSTER-Bescheid offensichtlich fehlerhaft ist, weil die übermittelten "Werbungskosten gesamt" nicht zur Summe der einzelnen Positionen für Werbungskosten passen?


    Für mich ist also auch dieses Mal der ELSTER-Bescheid nur ein grober Anhaltspunkt für die Entscheidungen des Finanzamt, warten muss ich wie immer auf den Papierbescheid, um die Höhe der Kürzungen tatsächlich zu erfahren.


    Eine Änderung des Programms gerade mit Blick auf eine Prüfung auf Schlüssigkeit des ELSTER-Bescheids fände ich hilfreich.


    Viele Grüße


    nutzer 11

    Die Abbildung habe ich am 7.4. per E-Mail an den Support geschickt, hier stelle ich nur anonymisierte Daten ein.
    Im Programm werden nur „Spendenbescheinigungen“ als einzureichend markiert, nach Klick auf "Checkliste öffnen" werden dann eine ganze Menge Belege angezeigt, die der Steuererklärung beizufügen sind. In der Abbildung aus dem Ursprungspostings ist beides zu sehen.

    Hallo,


    ich bereite meinen Steuerfall für den Versand vor. In der SSE wird angezeigt, dass die Spendenbescheinigungen eingereicht werden müssen. Öffne ich die Checkliste über "Checkliste öffnen", werden deutlich mehr Belege angezeigt, inkl. Spendenbescheinigungen, die jedoch nicht anders gekennzeichnet sind als der Rest. Überschrift dort: "Folgende Belege müssen der Steuererklärung beigefügt werden." Weiter unten kommt dann ein weiterer Bereich "Folgende Belege wurden für die Erstellung Ihrer Steuererklärung verwendet." Im Handbuch (S. 82) steht, dass die Checkliste dazu da ist, nachzuschauen, welche Belege verwendet wurden, dass die direkt in der SSE angezeigten Belege versendet werden müssen.


    Frage: Was ist nun einzureichen? Die in der SSE angezeigten Belege (links im Bild, nur Spendenbescheinigungen) oder das in der Checkliste unter "Folgende Belege müssen der Steuererklärung beigefügt werden." (rechts im Bild, abgeschnitten um Namen zu entfernen).


    Ich reiche wie gesagt alles ein, um sicher zu gehen, trotzdem macht mich der Sachverhalt neugierig.

    @Staufer: Das ist ja auch alles nachvollziehbar. Wenn aber nun die Raumkosten, die für die 1250,-€-Grenze ja schon ausreichend sein können, nur einmal hinterlegt werden müssen, die SSE daraus dann aber die steuerrechtliche Aufteilung übernimmt, ist das einfacher einzugeben, als wenn ich die Raumkosten erst halbieren oder nach anderen Anteilen aufteilen muss, um sie dann an zwei Stellen ins Programm einzutragen. Und wenn mir dann einfällt, dass ich doch noch einen Beleg vergessen habe, muss ich immer daran denken, ihn wirklich an beiden Stellen abzubilden. An allen anderen Stellen im Programm, wo gemeinsame Kosten aufzuteilen sind, kann ich immer die Prozentwerte angeben oder eine Zuordnung zwischen Ehemann / Ehefrau vornehmen. Warum dann nicht auch beim Arbeitszimmer, zumindest bei den gemeinsamen Kosten? Vielleicht sogar bei allen Kosten: Ich trage alle Kosten des Gebäudes und alle Kosten des Arbeitszimmers in die bereits vorhandenen Masken einmal ein, dann habe ich aber zu jedem Eintrag eine zusätzliche Spalte, um die Kosten zuzuordnen: Nur Ehemann, nur Ehefrau oder beide mit bestimmten Anteilen.


    Wir haben da wohl einfach andere Sichtweisen. Es mögen ja beide sinnvoll sein.


    Wenn die Programmierer sich aber dafür entscheiden, alles so zu lassen wie bisher und nur die Hinweistexte zu ändern, gibt es ja auch die Möglichkeit, einfach die 1250,- € einzutragen und dann darauf zu warten, ob das Finanzamt tatsächlich Nachweise anfordert. Vielleicht gehe ich beim nächsten Mal einfach so vor.

    @Staufer


    Wenn es tatsächlich so umgesetzt würde wie von Ihnen vorgeschlagen - zwei Arbeitszimmer für einen physischen Raum anlegen -, wäre das aus meiner Sicht sowohl nutzerunfreundlich als auch widersprüchlich zu anderen Eingaben in der SSE. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten in der Software, in denen eine Aufteilung zwischen Steuerpflichtigen möglich ist und durch den Steuer-Prüfer auch nachträglich noch einmal hinsichtlich möglicher Optimierungsmöglichkeiten untersucht wird.


    Ich stelle mir eine neue Maske für das Arbeitszimmer wie folgt vor:
    - Vor Beginn der Maske erfolgt (ähnlich wie bei Riester oder KV oder der jetzigen Arbeitszimmer-Vorabfrage) eine Abfrage, in der die Abzugsvoraussetzungen geklärt werden. Daran wird deutlich, welcher Fall vorliegt: begrenzt / - ; unbegrenzt / -; begrenzt / begrenzt; / unbegrenzt / begrenzt; unbegrenzt / unbegrenzt.
    - Ebenso erfolgt eine Abfrage, in der die Schuldner- / Eigentumsverhältnisse des Arbeitszimmer geklärt werden.
    - Dann könnte es bei entsprechender Fallkonstellation bei der Eingabe der Raum- und Gebäudekosten eine Zuordnungsmöglichkeit in Prozent zu beiden Nutzern des Arbeitszimmers geben.
    - Nur für eindeutig nur einem Nutzer zuzuordnende Kosten gibt es eine Untermaske zum Arbeitszimmer, in dem diese eingetragen werden.


    Das ist sicherlich nicht zu Ende gedacht und ich bin auch nur ein einfacher Nutzer und kein Software-Entwickler. Mir widerstrebt aber die Aufteilung eines physischen Raums aus steuerlichen Gründen in zwei Räume. Zudem müsste ich dann in meiner Fallkonstellation selbst alle Kosten halbieren und anschließend doppelt eingeben oder kopieren. Das ist deutlich fehleranfälliger, als wenn ich die Gesamtkosten einmal eintrage und die Software die Aufteilung auf Grundlage meiner Fallkonstellation übernimmt.


    Für dieses Jahr ist es zu spät, weil ich die Erklärung bis Mitte März erstellen werde. Fürs nächste Jahr wünsche ich mir aber schon eine Berücksichtigung dieses Sachverhaltes.

    Hallo Alone,


    haben Sie einen Link zur endgültigen Entscheidung? Unter dem Aktenzeichen finde ich nur, dass das Verfahren noch läuft, eine Entscheidung kann ich nirgendwo entdecken. In diesem Fall wäre die Software ja im Recht, oder?

    Ich hatte im Thema
    https://www.steuertipps.de/for…ruefer-hilft-nicht-weiter


    auch den Eindruck, dass ich Hellseher und Gedankenleser sein soll. Mein Finanzamt überträgt seit Jahr und Tag ein falsches Ergebnis im Elster-Bescheid, den ich aber abrufe, um ein Gefühl für die Höhe der Erstattung zu bekommen. Mehr als 200,- € lag das Ergebnis in Elster noch nie vom tatsächlichen Bescheid weg.


    Dieses Jahr war dann die Elster-Erstattung höher als von der Steuerspar-Erklärung berechnet, das tatsächliche Bescheid-Ergebnis niedriger, da gekürzt wurde. Das Steuerprogramm sah nun keine Möglichkeit vor, hier die Bescheiddaten vom Papierbescheid nachträglich noch manuell einzutragen, um mich bei der Suche nach möglichen Gründen für die Kürzung zu unterstützen. Das ergab zumindest mein Forums-Beitrag und mein Anruf beim Support. Ich musste hier manuell alle Werte einzeln abgleichen. Dann mit einem Mitarbeiter im Finanzamt, der meinen Bescheid nicht erstellt hatte (Die Kollegin ist die nächsten Wochen im Urlaub...) in einem langen und geduldigen Telefonat auf beiden Seiten abgleichen, worauf sich die Kürzungen denn wohl beziehen könnten, damit ich einen Antrag auf Schlichte Änderung stellen konnte und keinen Einspruch formulieren musste. Falls ein Elster-Bescheid vorliegt, scheint sich der Bescheid-Prüfer also nur darauf zu verlassen. Dabei liegt dem Programm ja mein Steuerfall komplett vor, sodass mich das Programm bei der Eingrenzung der Gründe für die Kürzungen doch unterstützen könnte.


    Schade.

    So, ich habe mit dem Finanzamt telefoniert.


    Die "Sonstigen Werbungskosten", die ich in der Tabelle einzeln aufgeschlüsselt eingetragen hatte, sind beim Finanzamt nur als "Sonstige Kosten" angekommen. Eine Aufschlüsselung, die mir ja vorliegt, konnte der Mitarbeiter beim Finanzamt auch nach Durchsicht der Unterlagen nicht erkennen. Ich hatte alle Anlagen, die das Programm vorschlägt, ausgedruckt und eingereicht, darunter auch die schriftliche Aufstellung zu Sonstigen Werbungskosten. Das ist aber nicht in den Unterlagen der Sachbearbeiterin angekommen. Ich muss also Einspruch einlegen und den Zettel nochmals hinschicken.


    Zudem wurden "Sonstige Fahrtkosten" trotz der Begründung in der SteuerSpar-Erklärung nicht anerkannt. Ein Beleg liegt mir dazu nicht vor. Hier soll ich die Begründung aus dem Steuerprogramm nochmals rauskopiere und in den Einspruch aufnehmen.

    Hallo Staufer,


    vielen Dank für den Hinweis. Ich hatte gehofft, dass ich das irgendwie geführt durch das Programm erledigen könnte, beispielsweise durch manuelle Eingabe der Werte aus dem gedruckten Bescheid. Wie dem auch sei. Ich habe dank Ihres Tipps jetzt mal den gedruckten Bescheid mit der Übersicht aus dem Programm verglichen. In Frage kommen nun:


    20,- € Steuerberatungskosten
    24,- € Sonstige Fahrtkosten (1 Fahrt mit 80km)
    72,- € Bewerbungskosten
    16,- € Kontoführungspauschale (vom Programm vorgeschlagen)
    93,30 € Portokosten


    Manches davon ist sicherlich in den 93,- € "übrige Werbungskosten" enthalten, die im Becheid anerkannt wurden, aber eben nicht alles. Keine Kombination von oben ergäbe genau die 93,- €, höchstens die abgerundeten Portokosten. Dann ist die Summe der restlichen Posten aber knapp geringer als die nicht anerkannten 133,- €. Außerdem passt der Satz "Aufwendungen für sonstige Werbungskosten wurden in nachgewiesener Höhe berücksichtigt. Zusätzliche Pauschalen gibt es nicht." dann wieder nicht, weil ich nur für die Kontoführungsgebühren die vom Programm eingetragene Pauschale übernommen hatte. Für die eine Fahrt bei Sonstigen Fahrtkosten hatte ich eine Begründung in die Tabelle geschrieben, für Steuerberatungskosten, Bewerbungskosten und Portokosten habe ich der Steuererklärung Belege beigelegt.


    Ich werde also morgen dann einmal versuchen, telefonisch eine Erläuterung zu erhalten, um die Kürzung zumindest nachvollziehen zu können und im mir erklären zu lassen, wieso meine Belege nicht ausreichen. So wie der eingereichte Ordner zurückkam, hat sich da schon jemand intensiver mit beschäftigt und nicht nur mal eben in fünf Minuten in Stichproben durchgeblättert.

    Hallo,


    der Steuerbescheid liegt seit heute auch in Papierform vor, das Finanzamt war wieder mal sehr zügig. Und wie in jedem Jahr weichen die Werte in der Elster-Rückübermittlung deutlich vom Papierbescheid ab. Bei einer Erstattung von 1355,- € in Elster-Rückübermittlung werden noch 1275,- € auf Papier. Berechnet hatte das Programm 1320,- €. Mein Problem ist nun, dass der Elster-Bescheid offensichtlich falsch ist, ich aber die Abweichungen nicht gut nachvollziehen kann. Auch "Anzeige aller rückübermittelten Bescheidwerte im Bescheidvergleich" in der SteuerSparErklärung hilft mir nicht weiter, da sich in den Einzelpositionen kein Unterschied ergibt, in der Summe aber 133,- € Werbungskosten fehlen, siehe Anlage. Einzig der Hinweis "Aufwendungen für sonstige Werbungskosten wurden in nachgewiesener Höhe berücksichtigt. Zusätzliche Pauschalen gibt es nicht." auf dem Steuerbescheid deutet darauf hin, dass evtl. die Kontoführungsgebühren, die das Programm automatisch einträgt, nicht berücksichtigt wurden. Aber auch das sind ja deutlich weniger als 133,- €, auch die sonstigen Werbungskosten insgesamt ergeben weniger als 133,- €. Der Eintrag weiterer Pauschalen ist mir nicht bewusst.


    Kann ich nun die Steuerspar-Erklärung nutzen, um mit überschaubarem Aufwand die Kürzungen nachvollziehen zu können? Oder muss ich das Finanzamt anschreiben und um Erläuterung bitten? Einen offensichtlichen Weg bietet mir das Programm nicht an, da laut Elster-Rückübermittlung ja sogar mehr erstattet wurde als vorher berechnet, das Programm meint dazu: "Der Bescheid-Prüfer hat einige Differenzen entdeckt. Da der Bescheid aber zu Ihren Gunsten geändert wurde, brauchen Sie sich nicht gegen diese Differenzen zu wehren. Trotzdem sollten Sie die Differenzen prüfen, um die Ursachen zu finden."


    Vielen Dank für die Antwort!

    Hallo,


    ich habe jetzt die Steuererklärung abgeschlossen. Die Anlage habe ich im letzten Jahr natürlich auch mitgeschickt, sie wird ja automatisch mit dem Elster-Druck erzeugt. Ich habe das Finanzamt am Telefon ja auch darauf hingewiesen. Sie möchten dort aber nicht die Anlage so wie die Steuerspar-Erklärung sie druckt, sondern eine tabellarische Auflistung, am besten erstellt mit Excel. Der Ausdruck der Anlge "Außergewöhnliche Belastungen" ist ja ähnlich einer Tabelle, reicht dem Finanzamt aber nicht. Daher hilft mir diese Antwort nicht wirklich weiter.


    Wie bekomme ich also eine Tabelle der außergewöhnlichen Belastungen, die den formalen Vorgaben des Finanzamts, die ich nicht weiter kenne als in meinem ersten Posting beschrieben, wirklich genügt?


    Ich werde die Steuererklärung nun erst einmal einreichen, werde aber voraussichtlich die entsprechende Tabelle nachreichen müssen. Ein Abtippen oder zeilenweises Kopieren nach Excel ist mir zu aufwändig und fehleranfällig, außerdem weiß ich dann nicht, ob ich die Vorgaben des Finanzamts erfülle.


    Vielen Dank!

    Hallo,


    ich habe in den vergangenen Jahren immer problemlos die Steuer-Erklärung mit der Steuersparerklärung erstellt. Im vergangenen Jahr hat das Finanzamt schriftlich angemerkt: "Reichen Sie bitte zukünftig zu den außergewöhnlichen Belastungen eine Aufstellung der Kosten ein." Auf telefonische Rückfrage sagte mir die Sachbearbeiterin, dass Sie in der Steuererklärung einen Gesamt-Betrag erwartet, als Anlage dann eine tabellarische Übersicht mit der entsprechenden Aufschlüsselung.


    Ich habe bisher immer alle Kosten bei den außergewöhnlichen Belastungen, in meinem Fall insbesondere Krankheitskosten, Fahrtkosten zu Ärzten, Selbstbeteiligungen bei Medikamenten, etc. die Beträge Zeile für Zeile in die entsprechende Tabelle der Steuersparerklärung eingetragen. Das scheint aber falsch oder unvollständig gewesen zu sein, siehe Anmerkung des Finanzamtes.


    Daher meine Frage: Wie muss ich vorgehen, um die gewünschte tabellarische Übersicht aus dem Programm heraus erzeugen zu können oder besser noch direkt in dem Elster-Versand (Software-Zertifikat) mitsenden zu können.


    Vielen Dank!