Posts by WMenzel

    Bitte Screenshots, wo und wie du das Software? Zertifikat in der SteuerSparErklärung eingestellt hast

    und Screenshots wo und wie dir das anderes Zertifikat in der SteuerSparErklärung angezeigt wird.

    Bei der Wahl der richtigen LOHNsteuerklasse muss man sich entscheiden

    zwischen mehr Netto-Arbeitslohn >>> des einen Ehegatten <<<

    oder mehr Lohnersatzleistungen >>> des einen Ehegatten <<<.

    Das andere Ehegatten muss dann immer mehr Lohnsteuer zahlen

    bzw. bekommt dann immer weniger Lohnersatzleistungen.


    Die LOHNsteuerklasse (Bei Verheirateten) kann im Regelfall nur EIN Mal im Jahr geändert werden.


    "Zu wenig gezahlte Lohnsteuer" muss man immer nachzahlen.

    Die Abgabe einer Einkommensteuererklärung ist dann zwingend!

    "Zu viel gezahlte Lohnsteuer" bekommt man nur mit Abgabe einer Einkommensteuererklärung zurück.

    Es gibt - da wo man die Wahl hat - keine FALSCHE LOHNsteuerklasse!



    Ganz anders ist es bei Lohnersatzleistungen, wie z.B. Arbeitlosengeld 1, Krankengeld, usw..

    Hatte der betroffene Ehegatte "die falsche" = ungünstige LOHNsteuerklasse,

    so kann man das NICHT nachträglich korrigieren!

    Dann bekommt der betroffene Ehegatte deutlich weniger Lohnersatzleistungen.


    Das Ehepaar muss immer wieder abschätzten,

    wer eher Lohnersatzleistungen bekommen könnte

    und bei wem es höhere Lohnersatzleistungen gibt.

    Hinweise des Lagefinanzamts Bayern zur Grundsteuerreform


    Grundsteuerermäßigung für Baudenkmale und Gebäude im Ensemblegebiet


    Die ersten Bescheide zur Grundsteuerreform sind jetzt erlassen worden. Hier ist aufgefallen, dass von den meisten Eigentümern, die ein Baudenkmal besitzen oder ein Gebäude im Ensemblegebiet haben versäumt wurde, die Grundsteuerermäßigung hierfür zu beanspruchen. Unabhängig davon, ob es ein Einzeldenkmal ist oder das Gebäude sich nur im Ensemblegebiet befindet (auch ohne Denkmaleigenschaften zu haben!), besteht Anspruch auf eine Ermäßigung von 25 % des Grundsteueräquivalenzbetrages auf die Gebäudefläche.


    Diese wird jedoch nicht automatisch oder maschinell berücksichtigt.


    Die genaue Abgrenzung des Ensemblegebietes Altstadt ist im Bayern-Atlas geoportal.bayern.de/denkmalatlas/ zu finden.


    Sollten Sie schon einen Bescheid zur neuen Grundsteuer erhalten haben, wenden Sie sich bitte an Ihr Lagefinanzamt, um eine Änderung zu veranlassen. Alle, die noch keine Erklärung eingereicht haben, müssen die Ermäßigung in der Anlage BayGrSt 4 Anlage Grundsteuerbefreiung/-ermäßigung (Rückseite) angeben.

    Hallo Papa_001,


    zur Frage nach den Einkünften und Bezügen des Kindes

    und wovon das Kind die Pflicht-Beiträge zu Krankenkasse und Pflegeversicherung bezahlt hat:


    Wie viele Studenten hat das Kind nebenbei gearbeitet.

    250 € aus selbständige Tätigkeit

    5.650 € BAföG (ohne Darlehenanteil)

    3.800 € für Minijob


    204 € Zuschussförderung (vom Studentenwerk der Finanzverwaltung gemeldet)



    An Pflicht-Beiträgen hat das Kind selbst gezahlt - also KEIN abgekürzter Zahlungsweg:

    2.009 € Krankenkasse (ohne Krankengeld-Anspruch!)

    200 € Pflegeversicherung



    Von den Eltern erhielt das Kind insgesamt 2.000 €.



    Ist das für die Beantwortung meiner Frage hilfreich?

    Der Nachweis dass die Kosten nicht durch "die Krankenkasse"

    = GKV und/oder privat (Zusatz-)Krankenversicherungen !!!

    übernommen wurden" kann auf ganz einfache Weise erbracht werden:

    1. Durch den Antrag auf Zuzahlungsbegrenzung bei der GKV

    2. Durch den Bescheid der GKV auf den Antrag auf Zuzahlungsbegrenzung.

    Ito für alle privat (Zusatz-)Krankenversicherungen.




    Im Antrag auf Zuzahlungsbegrenzung bei der GKV

    sollten in dem Antrag auch alle "Nichtzuzahlungen" enthalten sein,

    wie z.B. Brillen und Zahnersatz. Das erhöht die Übersichtlichkeit.

    Bei Zahnersatzkosten, Kieferchirurg, usw. beweist der Antrag bei der GKV den Eigenanteil.

    Analog bei allen privaten (Zusatz-)Krankenversicherungen.




    Im Gegensatz zu dem Antrag auf Zuzahlungsbegrenzung

    zählt beim Finanzamt "alles was ärzlich verordnet" wurde.


    Beispiel:

    Geht man direkt zum Optiker für eine "Korrekturbrille" ohne Rezept, ist das nicht für die Einlommensteuererklärung.

    Geht man zuerst zum Augenarzt und der verschreibt eine Brille, ist das OK für das Finanzamt.

    Ich muss nach jedem PC Neustart die Ausweis-App auf dem PC erst manuell starten.

    Das kann man natürlich auch anders einstellen.


    Der Fragesteller muss sicherstellen, dass die Ausweis-App auf dem PC VOR dem Starten der SteuerSparErklärung bereits gestartet ist!

    Hallo Charlie24,

    kann man deinen Hinweis wie folgt interpretieren:


    1. In der Einkomensteuererklärung (von Arbeitnehmern und Rentnern)

    müssen Nebeneinkünfte nicht erklärt werden,

    solange diese in der Summe 410 € p.a. nicht überschreiten.


    2. Wenn aus anderen Gründen keine Einkomensteuererklärung gemacht werden muss,

    muss (von Arbeitnehmern und Rentnern) "nur" wegen Nebeneinkünften in der Summe bis 410 € p.a.

    keine Einkomensteuererklärung gemacht werden.

    Das von den Eltern finanziell unterstützte Kind hat selber Beiträge in die studentische Pflichtversicherung (Krankenkasse und Pflegeversicherung) einbezahlt, die in der Summe ÜBER der Summe der Unterstützungszahlung der Eltern liegen. (1)





    Ich habe in der Eingabemaske „Kranken- und Pflegeversicherung für {Kind}“

    „Beiträge Kranken- und Pflegeversicherung incl. individuellem Anteil bei Krankengeldanspruch (…)“ angehakt.



    In der unteren Tabelle „Von {Kind} selbst gezahlt“

    würde ich in Zeile 1 angeben:

    Text:

    Krankenkassenbeitrag (ohne Krankengeld-Anspruch) 2.000 € abzüglich Zuschussförderung (Studentenwerk ….) 200,00 €

    Im Betragsfeld KV/PV-Beitrag:

    1.800,00 €

    Im Betragsfeld „davon mit Krankengeldanspruch“:

    0,00




    Damit wäre die Zuschussförderung gegenüber dem Finanzamt nachweislich erklärt.





    In Zeile 2 würde ich angeben:

    Text:

    Pflegeversicherung 400,00 €, reduziert auf 300,00 €

    Im Betragsfeld

    300,00 €


    Den Betrag von 300,00 € berechne ich wie folgt:

    2.100,00 € Summe Unterhaltszahlungen durch die Eltern

    abzüglich 2.000,00 € Krankenkassenbeitrag

    zuzüglich 200,00 € Zuschussförderung

    = 300,00 €



    Frage 2:

    ======

    Kann man das so machen?





    (1)

    Warum die Verrechnung der Zuschussförderung mit dem Krankenkassenbeitrag

    und warum die Reduzierung des Pflegeversicherungsbeitrages auf 300,00 €

    ============================================================

    In der SteuerSparErklärung 2022 steht in der Eingabehilfe der Eingabemaske “Kranken- und Pflegeversicherung für {unterstützte Person}:

    „Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden nicht von den Einkünften und Bezügen abgezogen, sondern erhöhen stattdessen den Unterhaltshöchstbetrag.

    Der Unterhaltshöchstbetrag wird jedoch nur um Beiträge erhöht, welche auf die Basisabsicherung entfallen.

    Ihre Unterhaltsleistungen werden nur um Beträge erhöht, welche Sie zusätzlich getragen haben.

    Hat die unterstützte Person die Beiträge selbst … bezahlt, werden Ihre Unterhaltsleistungen dadurch nicht erhöht.“



    Wenn die Summe aus KV- und PV-Beiträgen die das Kind selbst bezahlt hat,

    größer als die Summe der Unterstützungszahlung der Eltern ist,

    gibt es eine entsprechnende ELSTER-Fehlermeldung.


    Durch die Verrechnung der Zuschussförderung mit dem Krankenkassenbeitrag

    und die Reduzierung des Pflegeversicherungsbeitrages auf 300,00 €

    können KV- und PV-Beiträge des Kindes eingegeben werden,

    ohne dass die vorgenannte ELSTER-Fehlermeldung kommt.


    Daduch erhöhen sich die abziehbren Unterhaltsleistungen für die Eltern.

    Die Eltern unterstützen finanziell ihr studierendes Kind, für das sie altersbedingt kein Kindergeld mehr bekommen.

    Es geht um die Einkommensteuererklärung, in der die Eltern die Einkünfte/Bezüge Ihres Kindes angeben müssen.

    Bei „Außergewöhnliche Belastungen“ ->“Unterhalt für bedürftig Personen“ -> „Unterstützt Haushalte“ -> … -> „Einkünfte/Bezüge vom Kind“


    Das Studentenwerk der Uni X hat Bezüge für das Kind elektronisch an die Finanzverwaltung gesendet.

    Auf Nachfrage hat das dem Kind folgende Antwort zur betreffenden VaSt-Meldung bekommen:

    „Der im Jahr 2021 an das Finanzamt gemeldeten Betrag, ist der steuerfreie Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung. Dabei handelt es sich um Zuschussförderung.“



    Frage 1:

    ======

    Wo und wie in der SteuerSparErklärung 2022
    die vom Studentenwerk für das unterstützte Kind elektronisch an die Finanzverwaltung gemeldete „steuerfreie Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung“

    in der Einkommensteuererklärung der Eltern

    bei Einkünfte und Bezüge der unterstützten Person

    angegeben?

    e.V. = eingetragener Verein.

    Ein eingetragener Verein KANN als gemeinnützig anerkannt sein.

    Für die Anerkennung als gemeinnützig (und die regelmäßigen Verlängerungen der Gemeinnützigkeit)

    hat der Verein einen Bescheid vom Finanzamt.


    Viele Vereine sind NICHT als gemeinnützig anerkannt!

    Hallo Charlie24,

    "Welcher der beiden Beträge stimmt denn?"

    "Natürlich der höhere eigene Sparbetrag im Schreiben des Riester-Anbieters.

    Es würde sich wohl kaum einer "beschweren",

    wenn das an die Finanzverwaltung gemeldete günstiger bzw. besser ist!


    "Das muss man doch selbst herausfinden können."

    Du glaubst gar nicht wie "schwer" sich manche tun

    eine so einfache Frage zu beantworten.

    Viele fühlen sich damit überfordert, prüfen so was gar nicht

    und lassen das aus Bequemlichkeit (<- dezent formuliert) ruhen.

    Wenn ich die Steuertipps (*) richtig verstehe, können auch Kapitalerträge zu den Nebeneinkünften im Sinne von § 46, Abs, 3 EStG gehören.

    Dann müsste der Steuerpflichtige "nur" wegen "Zinsen vom Finanzamt" in der Jahressume bis 410,00 € keine Einkommensteuererklärung abgeben!

    Frage:
    ====
    Ist das so?

    (*)
    Härteausgleich bei Arbeitnehmern und Pensionären: Nebeneinkünfte bis 410,– € bleiben steuerfrei
    Haben Sie als Arbeitnehmer noch andere Einkunftsarten? Diese bezeichnet man als »Nebeneinkünfte«.
    Das können Einkünfte aus Gewerbebetrieb, selbstständiger bzw. freiberuflicher Tätigkeit, Vermietung und Verpachtung, Kapitalvermögen oder sonstige Einkünfte sein. Geringe Nebeneinkünfte sind durch den »Härteausgleich« steuerbegünstigt.

    Alle Lohnersatzleistungen werden bei

    Navigator (= linke Spalte):

    Nichtselbständige Einnahmen

    Lohnersatzleistungen

    eingetragen.


    Am einfachsten ist,

    man nutzt den Komfort des "Datenabruf vom Finanzamt (VaSt)"

    zu finden im Navigator unter Abruf & Abgabeform (ELSTER-Konfiguration).


    Achtung:
    ======

    Die VaSt-Daten vom Jahr 2022 können vollständig frühestens im April 2023 abgerufen werden!

    Manche Stellen brauchen "ein bisschen länger".


    Leider "verrät" das Finanzamt über den VaSt-Abruf bei weitem nicht alles, was es über uns weiß!

    Hallo Charlie24,


    vielen Dank für deine ausführliche Antwort.


    Auch ich bin der Meinung,

    dass man alleine wegen "Zinsen vom Finanzamt" wegen Steuerrückerstattung für ein weit zurückliegendens Steuerjahr

    im Steuerjahr der Zinszahlung vom Finanzamt angabepflichtig wird.

    Bei der Auszahlung der "Zinsen vom Finanzamt" wurde keine Zinssteuer + Soli abgezogen.

    Daher muss dieser Betrag nachversteuert werden.


    Wenn der Steuerpflichtige nicht alle weltweiten pflichtigen Kapitalerträge angibt,

    müsste das Finanzamt davon ausgehen, dass der Sparerfreibetrag bereits ausgeschöpft ist,

    in die "Zinsen vom Finanzamt" voll nachversteuern.

    Frage:

    Ist man bei der Einkommensteuererklärung Abgabepflichtig alleine wegen Zinsen vom Finanzamt?


    Wenn man im betreffenden Steuerjahr "Zinsen zur Einkommensteuer" bekommen hat,

    ist man alleine dadurch abgabeflichtig für die Einkommensteuererklärung?


    Auch wenn man mit den "Zinsen vom Finanzamt" den Sparerfreibetrag nicht überschreitet?


    Oder nur dann,

    wenn man mit den "Zinsen vom Finanzamt" den Sparerfreibetrag überschreitet?

    Also die "Zinsen vom Finanzamt" effektiv nachversteuern muss.


    Vielen Dank für Antworten.

    Es gibt zwei sogenannte "Anlagen U" - auch wenn das nicht ganz die korrekte Bezeichnung ist.


    Mit der einen bescheinigt man dem Ex den erhaltenen Unterhalt (damit der Ex das von seiner Steuer absetzen kann) und "verschafft" sich (dem Empfänger) zu versteuernden Einnahmen".


    Die andere ist für den Unterhalt den man selbst an andere (Kinder, enge Verwandte) zahlt und die man steuermindernd geltend machen will.

    Man darf die "andere Seite" der Frage nicht unterschätzen - das in Deutschland extrem vermieterfeindliche Mietrecht

    und die sehr einseitige richterliche Rechtsprechung.

    Kennt sich der Fragesteller im Mietrecht "so gut" aus, dass das "mal Vermieterli spielen" kein Verlustgeschäft (auch im nicht steuerlichen Sinn) wird?

    Vermieten ist in Deutschland ein legales Glücksspiel.


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    Zur vordergründigen Frage:


    Wenn keine Belege für die Gebäude-AfA vorhanden sind, kann man "testen, ob das Finanzamt mitspielt.

    Meiner Meinung nach gilt auch hier die "Abschnitsbesteuerung" (hoffentlich ist das der richtige Begriff).

    D.h. das Finanzamt kann jedes Jahr über den gleichen Sachverhalt anders entscheiden.

    Im ungünstigsten Fall wird die Gebäude-AfA rückwirkend ab Vermietungsbeginn reduziert oder auf Null gesetzt.


    Vermutlich wird es hier bei Vermietung keine Gebäude-AfA geben.


    In wie weit es bei den derzeitigen Gesetzen und den zukünftig geplanten Gesetzen bei Privat-Vermietern noch einen steuerlichen bzw. finanziellen Gewinn geben kann ist sehr fraglich.