Posts by WMenzel

    Stichworte:

    Bei Erbschaft übernimmt der Erbe steuerlich die Immobilie (das Grundstück). Er tritt anstelle des Verstorbenen.

    Der "Erlös" (hier ist wohl der Verkaufspreis gemeint) ist steuerlich direkt nicht maßgeblich.
    Versteuert wird der steuerliche Verkaufsgewinn!

    Man muss wissen wie man den steuerlichen Verkaufsgewinn berechnet.
    U.a. Anschaffungs- und Veräußerungskosten abziehen
    "In Anspruch genommene AfA" (des Verstorbenen und eigene) hinzurechnen!
    Immobilien-/Grundstücks-bezogene "Erbschaftskosten" abziehen.

    Steuerfreiheit des Verkaufsgewinns unter bestimmten Bedingungen.

    Hallo Herr Vroomen.

    man muss unterscheiden zwischen Kirchensteuer und dem zusätzlichen Kirchgeld.

    Die Kirchensteuer wird einem ohne Zutun vom Arbeitslohn/Gehalt/Bezügen abgezogen.
    Ebenso bei inländischen Kapitalerträgen.
    Als Resultat eines Einkommensteuerbescheides kann (in Bayern das Kirchensteueramt) Kirchensteuer nachfordern.

    Beim Kirchgeld so wie ich das kenne muss das Kirchenmitglied von sich aus eine Zahlung leisten.
    Das ist bei den Kirchen wo es so was gibt verpflichtend.
    Kirchgeld ist steuerlich bei Spenden einzutragen.


    Achtung:
    Kirchgeld nicht verwechseln mit dem "besonderen Kirchgeld" !!!

    Wenn man den ganzen Dialog löscht, ist da nichts mehr.
    Logisch, dass man dann ALLES neu eingeben muss.

    Auch normal ist, dass man erst versucht den Fehler zu finden und zu beheben,
    bevor man zur aufwändigen Radikalkur ganzen Dialog löschen übergeht.

    Man muss immer überlegen was schneller ist: Fehlersuche oder alles noch mal neu eingeben.

    Aber manchmal ist das das alleinige Heilmittel (analog Windows Neustart).

    Das Einkommensteuer-Finanzamt kann bei Mieteinnahmen feststellen wer als Eigentümer für das vermietete Objekt im Grundbuch steht.
    Normalerweise geht das Einkommensteuer-Finanzamt davon aus, dass Mieteinnahmen dem Grundstückseigentümer zuzuordnen sind.
    Wenn dem nicht so ist, kann das Einkommensteuer-Finanzamt Problem machen.

    Ein alleinstehender Steuerpflichtiger ist verstorben.
    Ein weitläufiger Verwandter muss als Erbe die Einkommensteuererklärung des Verstorbenen für das Sterbejahr erstellen und abgeben. (Pflichtveranlagung!)

    Fragen:
    =====

    1. Welche Anschrift des alleinstehend Verstorbenen in der Eingabemaske "Persönliche Angaben"?
    Die Eingabehilfe der SteuerSpar Erklärung 2024 ist da wenig hilfreich:
    Geben Sie hier die ... zum Zeitpunkt der Abgabe der Steuererklärung an.
    (Straße, Hausnummer, Adressergänzung, Postleitzahl, Wohnort, Bundesland, E-Mail)
    Der die Einkommensteuererklärung des Verstorben erstellende/abgebende Erbe wohnt in einem andern Bundesland.
    Die Anschrift des alleinstehenden Verstorbenen zum Zeitpunkt der Abgabe der Einkommensteuererklärung
    ist Anschrift des Friedhofs, anomyme Urnenbestattung.

    2. Bei "weitere Angaben" -> "Mitwirkung/Empfänger Steuerbescheid"
    Hier die Kontaktdaten des Abgebenden der Einkommensteuererklärung für den Verstorbenen eintragen?

    Weiter unten in dieser Eingabemaske:
    Absender für Formbriefe: der oben genannte Mitwirkende
    Empfänger Der amtliche Steuerbescheid soll zugesandt werden: Oben genannter Person
    Liegt dem Finanzamt eine Bekanntgabevollmacht vor: Nein


    Vielen Dank für Hinweis und Tipps.

    Wie Charlie24 dir bereits erklärt hat,
    darfst du der Anteil der Notarkosten, die auf die Anschaffung (= Kauf) der Immobilie im Jahr 2022 entfallen
    bei der Gebäude-AFA mit einrechnen.
    Aber Anschaffungs- +Anschaffungsnebenkosten
    1. nur anteilig für den Gebäudeanteil und
    2. zusätzlich nur anteilig mit dem Prozentanteil der vermieteten Fläche zur Gesamtfläche.

    "Heißt das, dass die Notarkosten * auf 18 Jahre abgeschrieben werden?"
    NEIN
    1. siehe mein oben Geschriebenes * und
    2. Die Anschaffungs- + Anschaffungsnebenkosten werden immer auf die Gesamtnutzungsdauer des Gebäudes ab Anschaffung abgeschrieben.
    Normalerweise bei Kauf im Jahr 2022 auf 50 Jahre linear.
    WENN
    das Finanzamt dein privates Restnutzungsdauergutachten von 18 Jahren
    >>> AB WANN? <<<
    anerkennt, dass sind es bei dir anstelle der üblichen 50 Jahre
    18 Jahre + x Jahre.

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    WENN
    du nachweisen kannst, dass die Geldbeschaffungskosten
    NUR wegen dem vermieteten Teil der 2022 gekauften Immobilie erforderlich waren
    UND
    das Finanzamt das auch anerkennt,
    dann ...

    Ich bedanke mich bei allen die geantwortet haben für die Einschätzungen.

    Leider ist es nicht ganz sicher, dass die Auszahlung dieser Lebensversicherung steuerlich nicht relevant ist.

    Gründe:

    Die Lebensversicherung hat dem Steuerpflichtigen nicht alle Unterlagen zugesandt.
    Der Steuerpflichtige hat Unterlagen teilweise verschlamt oder nicht gelesen.

    Das Nichtvorhandensein von VaSt-Daten für die Auszahlung dieser Lebensversicherung ist keine absolute Sicherheit,
    denn es kommt vor dass an das Finanzverwaltung übertragene Daten
    (zunächst) dem Steuerpflichtigen nicht oder falsch zugeordnet werden.

    Selbst ein Einkommensteuerbescheid ist keine absolute Sicherheit,
    denn es kommt vor dass an die Finanzverwaltung übertragene Daten
    erst mit sehr langer Verzögerung beim zuständigen Finanzamt ankommen bzw. verwertet werden.
    Werden dem zuständigen Finanzamt nach Ablauf der Festsetzungsfrist neue Tatsachen bekannt bin ich mir nicht sicher, ob das Finanzamt den Einkommensteuerbescheid noch ändern kann.

    Bezüglich drohendem Verspätungszuschlag:
    Wenn ausnahmsweise die terminlich fällige Einkommensteuererklärung von "Vorbescheiden" bzw. von dem Ergebnis vorheriger Einkommensteuerbescheide abhängig ist,
    würde ich in der terminlich fälligen Einkommensteuererklärung das für mich günstigste, aber realistische! eingeben
    und im an das Finanzamt gesendeten erklärenden Text auf die noch nicht vorhandenen "Vorbescheide" hinweisen.
    So kann die terminlich fällige Einkommensteuererklärung abgegeben werden, auch wenn noch nicht alle Daten endgültig vorliegen.

    Eine Lebensversicherung wurde im Jahr 2023 regulär ausbezahlt. (Nähere Daten, wie z.B. Vericherungsbeginn sind mir momentan nicht bekannt.)
    Im Auszahlungs-Schreiben der Versicherung ist kein Hinweis auf Steuerpflicht und Mendung der Auszahlung an die Finanzverwaltung.
    Beim VaSt-Abruf erscheinen zweifelsfrei keine Daten der Lebensversicherung.

    Frage:
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    Kann ich mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Auszahlung dieser Lebensversicherung steuerlich nicht relevant ist?

    "Obwohl die 2022er Erklärung die 2021er als Basis benötigt"
    Ich wüsste nicht, wozu man die Einkommensteuererklärung des Vor-Vorjahres für die Erstellung der Einkommensteuererklärung vom abgelaufenen Jahr zwingend benötigt.

    "die Zeit der Einspruchsfrist gewonnen"
    Bei nicht fristgerechter Abgabe der Einkommensteuererklärung gibt es die - wie ich es bezeichnend nenne - Ermunterungsgebühr.
    Der Zinslauf beginnt 15 Monate nach Ende des Steuerjahres, auch wenn amtlich eine Fristverlängerung für die Abgabe der Einkommensteuererklärung gewährt wird.