Posts by akliegl

    Bei den Betriebseinnahmen ist mir gerade eben aufgefallen, dass sich der Umsatzsteuersatz auf eine ganze Einnahmeposition bezieht (z.B. Beratungshonorar beim Kunden XY"). Hier habe ich bei der Januarrechnung den Umsatzsteuersatz 19% für die Einnahmeposition angegeben. Wenn ich die weiteren monatlichen Rechungen erfasse, wird jeweils die 19% der Position gezogen. Das führt nun dazu, dass ich bei der Erfassung der Juli-Rechnung (Leistungserbringung im Juli, Rechnungsstellung im August, also beides nach 30.06.) de facto einen "neuen Kunden" erfinden muss, der zwar so heißt wie mein bisheriger Kunde, aber nur mit 16% Umsatzsteuer berechnet wird. Ist nicht schlimm, und mit meinem Workaround kann ich leben, es ist mir aber auch erst aufgefallen, als ich eine analoge Fehlermeldung erzeugen wollte.

    Na ja: ich erfasse die monatlichen Beträge für die einzelnen Felder wie oben beschrieben ("Monat", "Einzelauflistung", "Gesamtbetrag", "Vorsteuerabzug"). Der berufliche Anteil wird dann vom Programm berechnet und in der letzten Spalte ("davon beruflich") eingetragen. Die anteilige Vorsteuer wird aber nur als fortgeschriebene Summe über die Monatszeilen unter der Tabelle ausgewiesen und nicht pro Zeile. Komfortabler wäre es doch, die Vorsteuer auch monatlich auszuweisen. Dann würde man den Fehler auch sofort sehen (bei konstantem Monatsbetrag). Diese "Eingabephilosophie" findet sich aber auch an anderen Stellen: bei den "Betriebseinnahmen", bei den "Sonstigen Kosten" für Fahrzeuge, ....etc. Ist sicherlich eine Geschmackssache, aber die Informationen sind alle da und es ist immer leichter, einen Zeileneintrag /Summanden zu kontrollieren als eine Summe.

    Hi Adi, wir sprechen über offensichtlich über unterschiedliche Eingabebilder. Ich sehe gar keine Spalte "USt"". Ich sehe die Spalten "Monat", "Einzelauflistung" (nicht angekreuzt), "Gesamtbetrag"(=Bruttobetrag wie von TELEKOM in Rechnng gestellt),"Vorsteuerabzug" (hier habe ich das Häkchen gesetzt), "davon beruflich" (enstpricht 20% des Gesamtbtrags der TELEKOM-Brutto, also der berufliche Monatsbrutto-Betrag). Dann gibt es noch zwei Summenfelder (Summe über 12 Monate) für "Betriebliche Kosten laut Lohnsteuer Richtlinie" , also der year-to-date Gesamtbetrag der Betrieblichen Bruttokosten und das Feld "darin enthaltene abziehbare Vorsteuer" mit dem aufgelaufenen abziehbaren Vorsteuerbetrag.... und genau dieser letzte Betrag ist falsch berechnet, weil für Juli 19% kalkuliert werden und nicht 16%. Mal schauen ob ich einen Screen Shot hinkriege.

    Ich kann für die berufliche Nutzung des Festnetzes pauschal 20% als Betriebsausgaben ansetzen und mir den entsprechenden Vorsteueranteil von der zu zahlenden Umsatzsteuer abziehen. Da die Leistungserbringung für Festnetz bei der TELEKOM monatsbezogen erfolgt, dürfen ab der Juli Rechnung nur die 16% berücksichtigt werden. DIe TELEKOM hat das auch korrekt ausgewiesen und berechnet. Bei der Erfassung dieser Position wird aber nach wie vor der 19% Anteil berechnet, so dass ich mir zu viel Vorsteuer erstatten lasse. Das müsste m.E. korrigiert werden. Bitte prüfen Sie das.

    Ich schlage folgendes vor:
    1. Den Bereich Fahrzeuge in den Bereich "Abschreibungen" oder zumindest in den Bereich "Betriebsausgaben" verschieben. Oder warum steht der Bereich "Fahrzeuge" so prominent hervorgehoben an oberster Stelle?
    2. Innerhalb des Bereichs "Fahrzeuge" wäre eine Untergliederung nach tatsächlichen Vorsteuersätzen (0%, 19%) sinnvoller als die textuelle Umschreibung "Steuern Versicherungen, Maut" für 0%" und "Sonstige Ausgaben" für 19%. Es gibt auch andere Ausgabe mit 0%, die textuell nicht aufgeführt werden (z.B. Parken mit 0%) und insofern ist es sowierso nicht korrekt. Dann kann man es gleich an den richtigen Inhalten (nämlich dem Steuersatz) festmachen, wenn man es denn überhaupt so gliedern will. Letztendlich gibt es dafür die Auswahl der Steuersatzes in der Positionszeile. Dann hat man alles untereinander stehen. Und für die Berechnung bzw. Reporting des Privatanteils an der Mehrwertsteuer kann man das ja separat auseinanderziehen. Rein für die Erfassung wäre es stimmiger, alles chronologisch aufzulisten als es zu unterteilen.

    Hallo, nachdem nun auch Fernreisen mit der Bahn nur noch mit 7% besteuert werden, wäre es komfortabel und naheliegend, dass bei der Erfassung von Reisekosten im Bereich ÖPNV die Vorbelegung in der Tabelle auf 7% eingestellt wird. Derzeit wird bei der Buchung der Steuersatz mit 19% vorbelegt, der dann jedesmal geändert werden muss. Vielleicht fließt das mal in ein Update ein.

    Adi,
    Sie sind (vermutlich) Steuerberater oder arbeiten jedenfalls häufig mit diesem Programm, zumindest schließe ich das aus Ihrem geradezu selbstverständlichen Gebrauch des Ausdrucks "Gewinnermittlung". Ich weiß nach 10 Jahren Anwendungserfahrung immer noch nicht genau, ob das ein Ausdruck der Steuerverwaltung oder ein für dieses Programm spezifischer Ausdruck ist. Der Bearbeitungszyklus in der Steuersparerklärung ("Gewinnerfassung" -- Gewinnermittlung"-- "Einkommenssteuererklärung") ist bei einmaliger Nutzung im Jahr nicht wirklich jedem klar (und selbsterklärend ist es sowieso nicht oder wieso wird die "Gewinnermittlung" als "Anlage EÜR" aus dem Programm für "Einkommenssteuererklärung" verschickt? ). Ich mache das jetzt seit über 10 Jahren und wenn ich nicht meine über Jahre aufgebaute und verfeinerte Checkliste hätte, nach der ich vorgehe, wäre ich auch aufgeschmissen oder würde bestimmte Dinge nicht finden oder erkennen. Und wenn das Finanzamt Änderungen einführt (mal mit Ausdruck, mal ohne Ausdruck, oder irgendwie zertifiziert, oder wie jetzt mit einer eigenen Steuernummer kann man sich schon die Haare raufen ... und als neuer Benutzer sowieso).


    [USER="11886"]SLeunig[/USER]
    Ich habe jahrelang meine zwei "Firmen" (eine als "Freiberufler" und eine als "PV-Anlagenbetreiber") unter der gleichen Steuernimmer betreiben können. Und ich habe auch letztes Jahr für mein Geschäft der Stromerzeugung und des Stromverkaufs mittels PV-Anlage eine extra Steuernummer bekommen. Insofern kann ich es nachvollziehen. Meine Empfehlung an Sie:
    Erstellen Sie mit der Steuersparerklärung eine "Gewinnermittlung"- das ist eine Datei mit der Endung *.Gew2018 (Im Menü des "Start-Center"s der "Steuersparerklärung" den Punkt "Gewinnermittlung 2018" aufrufen und eine (neue) "Gewinnermittlung" mit der neuen Steuernummer in den persönlichen / Unternehmensdaten). Tragen Sie dort Ihre Einnahmen und Ausgaben ein- sie müssen auch nicht die geringe PC-Nutzung oder den geringen Bürobedarf extra aufteilen. Im Wesentlichen geht es um die eindeutig zuordenbaren Einnahmen und Ausgaben.
    Wenn Sie mit der "Gewinnermittlung" fertig sind, erstellen Sie Ihre "Einkommenssteuererklärung 2018" (wieder im Star-Center den entsprechenden Menü-Button auswählen) mit Ihrer bisherigen (quasi privaten) Steuernummer. Dort gehen Sie in den Bereich "Einkünfte: ..."/"Selbst. Tätigkeiten ..." und tragen dort ein Unternehmen für Ihre nebenberuflichen Tätigkeiten ein. Direkt nach der Beschreibung / Angabe des Unternehmens gibt es eine Option "Import Gewinnermittlung/Summenerfassung Anlage EÜR", den Sie auswählen und der Sie zu einer Folgemaske bringt, an der Sie die Daten aus der zuvor erstellten Datei "Gewinnermittlung" (*.Gew2018) importieren können. Beim elektronischen Versand der Steuererklärung wird Ihnen dann nach dem Versand der Steuererklärung auch der Versand der EÜR für die nebenberuflichen Tätigkeiten angeboten und in dieser EÜR steckt dann auch die neue/zweite Steuernummer . Wenn Sie noch Papierbelege einsenden müssen (weil Sie z.B. über mehrere Jahre abzuschreibende Anlagen besitzen), müssen Sie diese wiederum im Programm "Gewinnermittlung" unter "Ansicht"/"Anlage" erstellen und ausdrucken.


    Vielleicht können das andere User besser/kürzer erklären: alleine mit dem Begriff "Gewinnermittlung" zu operieren hilft den neuen Usern aber nicht sehr viel. Da fehlt einfach der "rote Faden" in der "Steuersparerklärung".

    Guten Tag,
    für eine (PV-)Anlage, die ich in 2010 gekauft habe, für 20 Jahre abschreibe und für die ich im Jahr 2013 von der "degressiven" zur "linearen" Abschreibung gewechselt bin (per manuellem Eintrag), erhalte ich bei der Erstellung meiner monatlichen Umsatzsteuervoranmeldung für den Februar 2019 die im Betreff genannte Meldung des Prüfers, die auch verhindert, dass ich die Voranmeldung erstelle und versende.


    Da die Voranmeldungen seit jeher und insbesondere auch meine Anmeldung für den Januar 2019 ganz normal und ohne Fehlermeldung an dieser Stelle durchgelaufen sind, habe ich den Verdacht, dass es bei einem Februar-Update einen Fehler im Programm gegeben hat.


    Ich habe die Datenübernahme für die Anlagen aus 2018 ganz normal durchgeführt , konnte auch problemlos die Voranmeldung für den Januar 2019 erzeugen und bleibe aber jetzt beim Prüfer hängen.


    Wie immer: ich habe nichts geändert. Trotzdem die Frage: habe ich etwas falsch gemacht (obwohl ich nichts gemacht habe) oder liegt ein Softwarefehler vor?
    Bei nochmaligem Ausprobieren habe ich im Abschnitt "Datenübernahme" ("möchten Sie die aus dem Vorjahr übernommenen Daten ändern?") das Häkchen gesetzt, habe dann aber nichts geändert und der Prüfer hat das dann auch akzeptiert.
    Für mich ist das jetzt ok, habe aber trotzdem den Verdacht, dass sich hier ein kleiner Bug eingeschlichen hat.
    VG
    MarcusAntonius

    Ich beziehe mich auf das Handbuch Seite 31 ("Löschen von Daten im Übersichtsfenster" am Beispiel "Übersicht erfasster Wirtschaftsgüter":
    Ich habe aus der gemeinsamen Gewinnerfassung für zwei Unternehmen (1x freiberuflich, 1 x PV) eine gemeinsame Gewinnermttlung erstellt. Im nächsten Schritt will ich diese gemeinsame Gewinnermittlung in zwei separate Gewinnermttlungen aufspalten. Das mache ich in der Regel, in dem ich jewels die nicht zugehörigen Datensätze/Buchungen/Positionen lösche z.B. bei den "Erfassten Wirtschaftsgütern" und bei den "Einnahmen: Eigene Positionen". Hier konnte man früher in der Übersichtsdarstellung die jeweiligen Positionen durch Klicken auf den Mülleimer löschen. Dieser Mülleimer ist in den o.g. Übersichten rechts neben der Position angezeigt und es wird auch beim "Mouse Over" die gewnschte Aktion angezeigt, aber der Mülleimer selbst ist nicht aktiv - d.h. es passiert nichts beim Klicken.
    Work Around: die gewünschte zu löschende Position öffnen und dann innerhalb der Position im Header den dort dargestellten Mülleimer clicken und entsprechend fortfahren. Wie gesagt: man kommt damit hin, aber es war/ist wohl anders gedacht.
    VG

    Ich habe meine Feststellungserklärung (für "Mieteinnahmen") aus 2016 übernommen und die Werte händisch für 2017 geändert.
    Bei "Ergebnisübersicht anzeigen" werden bei den "Werbungskosten" zwar alle Zeilenbezeichnungen ("Müllabfuhr",...) angedruckt, aber bei einigen Positionen fehlt der zugehörige Betrag. (Eine Systematik, bei welchen Positionen dies erfolgt, hat sich mir nicht erschlossen.) Die Berechnung der Summe und die Anzeige des Summenwertes wiederum ist augenscheinlich korrekt.


    Kurze Anmerkung: Der Begriff "Werbungskosten" für die "Nebenkosten" ist schon etwas irritierend. Man hat hier "normale" Ausgaben, die den Mieteinnahmen und Umlagen (d.h. Zahlungen für Nebenkosten) gegenübergestellt werden und somit in der Saldierung die "Einkünfte" ergeben. Aber vielleicht kommmt der Begriff "Werbungskosten" ja auch aus den Formularen oder Begrifflichkeiten des Finanzamtes.


    Freundliche Grüße
    MA

    Alles was, er geschrieben hat:

    Quote from Martin Jung;21195

    ... und ist letztlich keine Betriebsausgabe, die den Gewinn mindert.


    .. vielleicht habe ich ja etwas übersehen: beim Journal geht es doch um ein zeitlich, chronologisches Logbuch für alle Geschäftsvorfälle. Und wenn ich einen Geschäftsvofall habe, der Auswirkungen hat auf die Vorsteuerberechnung (ohne den Gewin zu mindern), dann sollte das meinem Verständnis nach im Journal nachvollziehbar sein. Ich habe aber wahrscheinlich das falsche Verständnis und Sie kennen sich da sicherlich besser aus. Jedenfalls war die kanppe Antwort von Staufer nicht wirklich hilfreich. Ich will doch hier keinen Wettbewerb "Wer weiß es besser", aber sei's d'rum.

    Vielen Dank. Dann ist ja die Vorsteuerberechnung korrekt. Und der Gewinn wird nicht gemindert, weil es eine Vorteuer ist, die erstattet bzw. von der Umsatzsteuer abgezogen wird, logo
    a) Vielleicht hat jemand noch eine Antwort auf meine ursprüngliche Frage ("Fehlender Eintrag im Journal") ?
    b) Die Eingabepositionen bei
    > Umsatzsteuererklärung > Abziehbare Vorsteuer > Vorsteuer aus anderen Rechnungen > Vorsteuer Verpflegung (Reisekosten)
    bzw. bei
    > Einnahmen/Ausgaben> Umsatzsteuererklärung > Sonstige Vorsteuerbeträge
    bewirken dann wohl das gleiche und es gibt halt eine spezielle thematische Gruppe bei den Reisekosten



    Vielen Dank
    MarcuAntonius
    p.s: und mein eingestellter Anzeigename wird auch nicht angezogen, sehe ich nach Jahren.

    Hallo Forumsgemeinde und Supportmitarbeiter,
    vielleicht könnte sich jemand dieses Themas annehmen. Mir ist nach wie vor unklar, warum diese Vorsteuer nicht im Journal angedruckt wird. Darüberhinaus wäre dann auch zu prüfen, ob diese Positionen auch bei der Vorsteuerberechnung gar nicht berücksichtigt werden. Im Zweifel werde ich eine Fehlermeldung an den Support eröffnen.
    Viele Grüße
    Marcus Antonius

    Das ist ja ein super Dialog: "Dialogdaten löschen" setzt alle Häkchen. Da muss man erst mal d'rauf kommen. :confused: Aber ich weiß: im Handbuch steht's vielleicht. Dann plädiere ich für den analogen Befehl "Dialogdaten einfügen", der dann alle Häkchen löschen würde, um in dieser verqueren Logik zu bleiben. Den Befehl gibt es zwar, aber er ist hier nicht auswähbar.


    Nein im Ernst: könnte man hier nicht zwei Buttons spendieren? 1 "Alle Monate auswählen" 2 " Alle ausgewählten Monate abwählen".

    Hallo,


    ich hole mir "abziehbare Vorsteuer" für Verpflegung auf Geschäftsreisen durch Erfassung von Rechnungen, die im Bereich "Betriebsausgaben" nicht berücksichtigt werden. Ich finde aber die erfasste Vorsteuer nicht im Journal und bin jetzt unsicher, ob die in diesem Bereich erfasste Vorsteuer "journalrelevant" ist oder nur für die Erstattung wichtig ist. (Die reine Erfassung dieser Posten wude in dem Thread
    https://www.steuertipps.de/for…ight=Abziehbare+Vorsteuer


    bereits diskutiert, aber nicht der (Nicht-)Zusammenhang mit dem Journal). Kann mir hier jemand weiterhelfen?
    Viele Grüße
    Marcus Antonius