Posts by akliegl

    Sie benötigen die SteuerSparerklärung Plus 2021

    Hallo,

    ich mach das mit der Standardausgabe der Steuersparerklärung. Es lässt sich alles korrekt erfassen. Man kann leider auch nicht wirklich gut nachlesen, worin die Unterschiede bestehen.

    Ein kleiner Nachteil ist, dass für den Eigenverbrauch (durch Nutzung de erzeugten Stroms) nur ein Eintrag möglich ist, der sich dann logischerweise auf das komplette Jahr bezieht. Hier sollte man Monatszeilen einführen, um die monatliche Gewinnerfassung korrekt zu erstellen. Aber bielleicht ist genau das der Unterschied.

    Hallo,

    das ist ja wirklich eine interessante Diskussion. Vom Softwarehersteller wird einem nahe gelegt dass man die Spezialversion für PV-Anlagen (mit Preisaufschlag) kaufen soll und dann ist genau dieses Programm bei der gewünschten Funktion fehlerhaft. Ich habe mir den Sachverhalt anhand der "Hilfen zu PV-Anlagen" der bayerischen Steuerbehörden selbst erarbeitet. In der entsprechenden PDF-Datei sind die Rechenbeispiele angegeben (link siehe weiter oben im Thread). Man braucht und rechnet wie folgt:
    1. Pauschale Einspeisevergütung pro kWh, die man mit der Anzahl der eigenverbrauchten kWh (=Anzahl erzeugt - Anzahl eingespeist) multiplizieren muss => Dieser Wert wird zur Berechnung der Einkommenssteuer herangezogen.

    2. Referenzpreis pro kWh eines (ggf. örtlichen) Energieversorgers, den man mit der Anzahl der eigenverbrauchten kWh multipliziert. Aus dem Ergebnis berechnet man die 19% "nicht bezahlte" Mehrwertsteuer, die man dann als nachträglich zu zahlende Umsatzsteuer (sud Erzeugersicht) bzw. Mehrwertsteuer (aus Eigenvebrauchersicht) abführen muss. Die zwei Werte kann man im Dreisatz ausrechnen und - zumindest in der Version für Selbständige- in die zwei vorgesehen Felder im Dialog "Betriebseinnahmen/Sonstige private Nutzungsanteile" und dann in der unteren Hälfte der Eingabemaske unter "Eigenvebrauch" eintragen. Da braucht es kein extra PV-Modul. Da reichen zwei Zeilen in der "Hilfe".

    Hallo,
    für den Kauf einer PV-Anlage mit Speicher bezuschusst mich das Land Bayern mit 1.200 €.
    Muss dieser Betrag als (umsatzsteuerfreie) Einnahme verbucht werden (a) oder führt dies zu einer Reduktion der Anschaffungskosten(b)?
    Im Fall a) bietet das Programm eine anzugebende Begründung (z.B. "übrige nicht steuerbare Umsätze" oder "Steuerfreie Umsätze ohne (oder auch mit ) Vorsteuerabzug?). Ich tendiere zu a), allerdings beziehen sich die im Internet gefundenen Beispiele auf andere Arten von Umsätzen und nicht auf öffentliche Zuschüsse.
    Vielen Dak für Euere Hinweise

    Bei mir liegt die gleiche geschäftliche Situation vor. Ich handhabe es seit Jahren so, dass ich alle anfallenden Ein-/Ausgabenbuchungen (inkl. Anlagevermögen für die PV-Anlage) für beide Betriebe in einer gemeinsamen Gewinnerfassung erfasse und daraus die monatliche Voranmeldung erstelle. Erst nach dem Jahreswechsel trenne ich die vorhandene (konsolidierte) Version in zwei Teilversionen auf. Das geht relativ simpel, da die Anzahl der PV-Buchungen relativ gering ist. Tatsächlich habe ich nach der Auftrennung dann drei Gewinnerfassungen vorliegen. Nachteil bei meiner Methode ist, dass keine programmgestützte Prüfung erfolgt. Dies mache ich, indem ich jeweils die BWA erzeuge und nebeneinander lege. Das ist zugleich eine gute Kontrolle.

    Nachdem ich jetzt wieder den Monatsabschluss mit Umsatzsteuervoranmeldung gemacht habe: ich finde die Kacheln nicht nur überflüssig, sondern behindernd. Ich lege nach jedem Versand einer Voranmeldung eine neue (Zwischen-)Version an, die sich dann am Ende des Dateinamens unterscheidet ("_V01", "V02",...). Genau diese Dateinamensendung kann ich wegen der Größe der Kacheln nicht lesen. Wie oben von mir und anderen angeführt: einfach Windows-like machen. Dann kann man sich das alles sparen. Und die einzige "Nicht"-Windows Information ist das Versanddatum der Voranmeldung, aber das brauche ich eigentlich nicht, weil das Monat dann abgeschlossen ist. Ich könnte natürlich jeweils auch den Anfang des Dateinamens zur Unterscheidung ändern. Aber wieso macht man es so kompliziert und erfindet alles immer wieder neu? Viele Fragen, die hier gestellt werden (z.B. Löschen), ergeben sich daraus, dass die Leute die Oberfläche nicht verstehen, ... weil sie Windows gewohnt sind. Aber was soll's. Ich werd es überleben.

    die Begrenzung gibt es, weil nur die Eigenverbrauchsberechnung für Anlagen bis 10 KW enthalten ist. Letztlich können Sie jede Anlage mit unserem Modul abrechnen. Nur die Eigenverbrauchsberechnung wird nicht immer passend sein und müsste manuell erfasst werden.


    Die 10 kW Grenze ist im EEG2021 auf 30 kW erhöht worden und ist damit m.E. auch in der SSE obsolet geworden bzw. müsste auch in der SSE entsprechend angepasst werden. Ist das bekannt und in Planung? Für welche Version bzw. wann?

    Ich habe eine "Erste Arbeitsstätte" angelegt und aus "Wege zur Arbeit" die Home-Office Pauschale abgeleitet. (Etwas schwer zu finden). Da ich selbständig bin und weil es in der ESt-Erklärung unter "nicht selbständige" Einkünfte ausgewiesen wird, habe ich das rückgängig gemacht, indem ich die "Erste Arbeitsstätte" mit dem Papierkorb-Symbol gelöscht habe.


    Dann habe ich die Pauschale in die Gewinnermittlung übernommen, die Gewinnermittlung neu in die ESt importiert und erwartet, dass das Ergebnis bei der ESt-Berechnung das gleiche ist. Der ausgewiesene Betriebsgewinn hatte sich um die Pauschale verringert (korrekt!), aber in der ESt zeigt sich ein anderes Ergebnis - sollte eigentlich gleich sein. Im Detailvergleich der Ergebnisberechnung stellt sich dann heraus, dass die Pauschale immer noch unter den Werbungskosten der ESt geführt wird und somit jetzt zweimal berücksichtigt wurde.


    Dann wollte ich diese Werbunsgkosten (besser die Pauschale) löschen, aber man kann das nicht mehr löschen, da die "Erste Arbeitsstätte" schon gelöscht war, aber die Pauschale in den Werbungskosten nicht mitgelöscht worden ist.


    Ich denke es ist ein Fehler, oder zumindest ein unschöner Bug.


    Mein Work Around:

    • Erste Arbeitsstätte wieder als Dummy anlegen /aktivieren. - Dann werden die zuvor eingegeben Tage wieder sichtbar. Sie sind also noch noch da und werden weiter unten auch noch in die Berechnung der Werbekosten einbezogen!
    • Alle Tagesangaben bzw. insbesondere die Tage im Home Office auf 0 setzen.
    • Wenn alle Tagesangaben zur Arbeitsstätte auf 0 gesetzt werden, wird auch implizit die Arbeitsstätte gelöscht.
    • Dann löscht sich auch der nachfolgende Eintrag für die Pauschale, die fehlerhafterweise in den Werbungskosten beibehalten wurden.

    Ich habe spontan zwei Wünsche:


    1. Den kompletten Dateinamen inkl. Dateityp in der linken Spalte anzeigen (GewErfass2020, Gew2020, ESt2020, GesondFest2020). Zurzeit muss man immer erst nch nach rechts gucken und den Dateityp verifizieren. Das kann schon mal schief gehen.


    2. Beim Wechsel von Verzeichnissen muss man immer erst "öffnen" clicken, um damit die Inhalte des selektierten Verzeichnisses anzuzeigen. Es wäre besser, wenn es Windows-like gemacht wird und man bei der Auswahl des neuen Verzeichnisses auch gleich den Verzeichnisinhalt - also die Dateien- angezeigt bekäme. Ich bekomme immer noch einen kurzzeitigen Schreck (nach all dem in und Her mit den kryptifizierten Dateinamen), wenn ich das Verzeichnis angeclickt habe, aber keine Dateien zu sehen sind.


    Man kann das eigentlich generell Windows-like machen. Warum muss alles neu erfunden werden?
    VG

    Mit Verlaub: das Thema ist jetzt ca. 9 Monate bekannt (und betrifft alle Arten von Eigenverbrauch).
    Ich wollte jetzt eigentlich meine Jahresumsatzsteuererklärung erstellen. Vielleicht habe ich jetzt auch komplett den Faden verloren bei dem vielen Hin und Her. Deswegen eine konkrete Frage ohne Klagen und ohne Verbesserunsgvorschläge: Mit welcher Version (2020 oder 2021) und welchem Update wird es mir möglich sein, eine korrekte Jahresumsatzsteuererklärung abzugeben? Ich bin jetzt echt schon ganz verwirrt.

    Die Bestätigung über in 2020 gezahlte/erstattete Kranken-/Pflegeversicherungsbeiträge (mit Angabe des Bezugsjahres) hat einen kleinen Fehler für das Bezugsjahr 2019. Hier wurden schon (intern) die bezahlten/erstatteten Beiträge teilweise saldiert, so dass zwar zwei Einträge (jeweils einer für "bezahlt" und einer für "erstattet") vorhanden sind, diese aber falsch sind. Dies hat vermutlich keine Auswirkungen auf das zu versteuernde Einkommen, sollte aber m.E. trotzdem richtig sein, sonst kann man es bleiben lassen und alles saldieren.

    [USER="4221"]Staufer[/USER] hat eine gute Zusammenfassung geschrieben. Ich werde auch wieder zurückkehren. Die zwei Voranmeldungen für Januar und Februar und eine Feststellungserklärung werde ich auch mit den kryptischen Dateinamen schaffen (im Vertrauen, dass ich dann später damit weiterarbeiten kann;)).


    Auf dem klassischen Weg:
    im Kundenkonto anmelden, zu "Service und Kontakt" und weiter zu "Kontakt" geclickt und per Kontaktformular gekündigt. Ich habe dann aber - weil es im Dezember ja heftige Überlastung im Kundenservicecenter gab - nochmal telefonisch nachgefragt. Und dann ging das.


    Aber es hat sich ja etwas getan: vielleicht sollte man das für Februar angekündigte Update mit der Rückwärts-Änderung abwarten. ;)


    ..... Es ist echt kein Hexenwerk, ich empfehle, sich die WISO Testversion aus dem Vorjahr zu laden und SSE aus dem Vorjahr auf einem 2. Bildschirm zu öffnen. Dann kann man Reiter für Reiter die Daten übernehmen und solange vergleichen, bis der gleiche Betrag am Ende rauskommt. Danach kann man die WISO Datei speichern und in die Version fürs aktuelle Steuerjahr die Datenübernahme machen. Bei diesem Weg weiß man wenigstens, dass die Berechnung passt und man nix vergessen hat. ....
    ..


    Danke [USER="10391"]maxwell[/USER] für den Tipp zum Wechsel nach WISO. Das werde ich so machen.


    Meine Abo-Kündigung und auch die Stornierung der bereits gelieferten und bezahlten SSE 2021 hat mit der bekannten Zeitverzögerung (auch bei den üblichen Abbuchungen der Loseblattsammlung) funktioniert. Eine Gutschrift wurde mir per PDF mitgeteilt und ist dann diese Woche auf dem Konto eingegangen.


    Die Erklärung von Herrn Jung, dass die SSE 2020 bzgl. des falsch berechneten Eigenverbrauchs mit 16%-Regelung nicht mehr aktualisert wird (anderer Thread) und ich damit die SSE 2020 nicht einmal mehr benützen kann, um die Jahreserklärung abzugeben, hat mir den Rest gegeben, da dadurch alle Jahresauswertungen (BWA, Journal, etc.) nicht brauchbar sind. Da der Code in der SSE2021 ja genauso vorhanden sein muss und es ein Leichtes wäre, die SSE 2020 so zu aktualisieren, dass diese offensichtlichen Fehler beseitigt werden, ist das Verhalten m.M.n. ein Betrug und es ist offensichtlich, dass man dadurch den Druck, auf die SSE 2021 umzusteigen, hoch halten will.


    Aber der Herr Jung kann ja auch nichts dafür und muss sich hier im Forum auch noch "abwatschen" lassen. Hoffentlich bekommt er wenigstens einen fetten (Schmerzensgeld-) Bonus für seine Nibelungentreue.

    Das ist ja ein Super-Thread.:o Warum erfahre ich das erst jetzt?:mad:


    Beim Schreiben lade ich mir schon mal die Testversion der gewerblichen Variante der 2021er Version herunter (sicherheitshalber auf einen eigentlich ausrangierten alten Laptop), berechne damit meine Jahressteuererklärung, die dann hoffentlich auch die geänderten Mehrwertsteuersätze bei Eigenverbrauch (Telefon, PKW; PV,..) beherrscht und übertrage das Ganze händisch in ein Elsterformular.


    Oder werden die Mehrwertsteuerfehler, die ja schon seit Juli 2020 bekannt sind, erst in einem späteren (Februar?) Update behoben. Man weiß ja gar nicht mehr, wieviele Verweise auf spätere Updates in den Threads schon eingestreut wurden und wo die stehen (... und viele hoffen und hoffen und hoffen. Dabei ist schon alles geasagt).


    Es ist alles nur noch zum Weinen. Aber vielleicht kann ich auch noch die Januar-Vorsteueranmeldung (testweise natürlich) rechnen lassen. Das hilft mir bei der Anwendungssuche. Und dann gönn ich mir einen Schnaps.

    In der SSE 2020 können Sie beim Namen des Unternehmens beliebige Ergänzungen setzen und damit Unterschiede* in ihrer Erfassung dokumentieren.


    Speichern Sie die Dateien wie bislang mit *beliebigen Dateinamen und importieren Sie diese danach in die SSE 2021.
    Bei unterschiedlichen Datei- bzw. Firmennamen erfolgt kein Überschreiben, sondern die Anlage einer weiteren, zusätzlichen Gewinnermittlung. Das können Sie in beliebiger Zahl an Gewinnermittlungen machen.


    [USER="4221"]Staufer[/USER] Der Beitrag ist echt cool. Da hätte ich auch schon selbst einmal vor Jahren d'rauf kommen können. ;)
    Leider habe ich jetzt keine Verwendung mehr dafür. Ich werde solche Austausche vermissen.:(