Posts by powerschwabe

    Habe in 2020 einige Sachen bei ebay Verkauft wo ich teurer Verkauft habe als gekauft.
    Dies möchte ich nun gerne in der SteuerSparerklärung angeben.

    Wo genau werden die Einkünfte Eingetragen als Nebeneinkünfte oder sind dies Eher Kapitaleinkünfte aus Spekulationsgeschäften?

    Wo trage ich die folgenden Einträge aus meiner Steuerbescheinigung in der Software ein?

    - Summe der als zugeflossen geltenden, noch nicht vom Steuerabzug unterworfenen ausschüttungsgleichen Erträge aus Anteilen aus ausländischen Investmentfonds im Sinne des §7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 InStg 2004 .....
    - Höhe der Gewinne im Sinne des §56 Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 InvStg 2018
    - Höhe der Verluste im Sinne des §56 Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 InvStg 2018

    Ich habe Antwort von meinem Finanzamt erhalten daß in einer Steuerbescheinigung der Bank nicht alle Daten erfasst sind. Das Problem ist hier daß zum Zeitpunkt der Erstellung der Steuerbescheinigung noch nicht alle Daten von ausländischen thesaurierenden Fonds vorhanden waren, und dies in der Steuerbescheinigung auch angekreuzt ist. In den letzten Jahren war dies auch immer der Fall, aber hier hatte das Finanzamt nie einen Einwand.

    In der Zwischenzeit habe ich noch eine Steuerliche Information meiner Bank erhalten, hier sind die Erträge aufgelistet wo in der Steuerbescheinigung noch fehlten, reicht es nun aus diese Information dem Finanzamt zukommen zu lassen, oder werden noch weitere Unterlagen benötigt?

    Ich erhalte von meinem Fondsvermittler 4 mal im Jahr eine Erstattung meiner Kickbacks für mein Fondsdepot bei einer Depotbank.

    Diese Kickback Erstattungen sind steuerpflichtig, wo muß ich diese in der Software angeben.

    Laut der Steuersparerklärung hatte ich in 2010 Vorsorgeaufwendungen von 5800€ das Finazamt kennt aber nur ca. 3700€ an.

    Mit folgender Begründung:
    Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen wurde bereits durch die
    Berücksichtigung Ihrer Beiträge zur Krankenversicherung (Basisabsicherung)
    und zur gesetzlichen Pflegeversicherung ausgeschöpft; ein darüber
    hinausgehender Abzug der weiteren sonstigen Vorsorgeaufwendungen ist daher
    nicht möglich (Neuregelung durch das Bürgerentlastungsgesetz
    Krankenversicherung vom 16.7.2009, Bundesgesetzblatt Teil I S. 1959).
    Bei Fragen zur Berechnung der evangelischen Kirchensteuer gibt auch die
    Kirche Auskunft unter der Nummer 0800-7137137. Der Anruf ist gebührenfrei.
    Die Festsetzung der Einkommensteuer ist gem. § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AO
    vorläufig hinsichtlich
    - der Nichtabziehbarkeit von Beiträgen zur Rentenversicherung als
    vorweggenommene Werbungskosten bei den Einkünften im Sinne des
    § 22 Nr.1 Satz 3 Buchstabe a EStG
    - der Nichtabziehbarkeit von Steuerberatungskosten als Sonderausgaben
    (Aufhebung des § 10 Abs. 1 Nr. 6 EStG durch das Gesetz zum Einstieg
    in ein steuerliches Sofortprogramm vom 22. Dezember 2005, BGBl. I S. 3682)
    - der Höhe des Grundfreibetrages (§ 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG)


    Ist das ganze in Ordnung so wie es das Finanzamt gerechnet hat?

    Ich habe mit dem Bescheid zum 31.12.2009 noch einen Verlustvortrag §23 aus 2008 von ca. 2300€.

    Nun mache ich die Steuererklärung für 2010, wo muss ich diesen Eintragen das er mit Gewinnen aus 2010 verrechnet wird bzw. in nächster Jahr vorgetragen wird?

    Muß ich es unter Einkünfte... Verlustverrechnung "Verlust zum 31.12.2009" eintragen oder unter Sonderausgaben Verlustvortrag/Verlustrücktrag

    Von Finanztest habe ich heute folgende Antwort erhalten

    laut BMF-Schreiben v. 22.12.2009 zur Abgeltungsteuer (siehe unten) Rz. 84) sind Erstattungen steuerpflichtig.

    Einzelfragen zur Abgeltungsteuer
    Hierzu: BMF-Schreiben vom 22. Dezember 2009
    - IV C 1 - S 2252/08/10004 (2009/0860687) -

    http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_58004/DE/BM…steuer/013.html

    RZ 84 Investmentgesellschaften zahlen Vermittlungsentgelte an Kreditinstitute für den Vertrieb von Fondsanteilen in Form von sog. Kontinuitätsprovisionen (Bestandsprovisionen). Die Provisionen werden regelmäßig gezahlt und bemessen sich nach dem beim Kreditinstitut verwahrten Bestand an Fondsanteilen.
    Erstatten Kreditinstitute ihren Kunden diese Bestandsprovisionen ganz oder teilweise, stellt die Rückvergütung der Bestandsprovision wirtschaftlich betrachtet einen teilweisen Rückfluss früherer Aufwendungen dar. Es handelt sich daher um Kapitalerträge i. S. des § 20 Absatz 1 Nummer 1 EStG, bei denen die Kapitalertragsteuer gemäß § 7 Absatz 1 InvStG einbehalten wird.

    Quote

    Zitat:Original erstellt von Tuchenhagen:
    Ich schätze, dass sind Einkünfte aus sonstige Leistungen (§ 22 Nr. 3 EStG).

    "Immer" wenn sich Erträge nicht den Einkunftsarten (Kapitalvermögen, Gewerbebetrieb, Vermietung ... usw.) zuordnen lassen, dürfen diese Erträge in das Formular SO eingetragen werden.

    Wenn es im Jahr sehr viele Rückvergütungen sind, dann müßte mann sich allerdings fragen, ob des alles nicht schon Einnahmen aus einer selbständingen Tätigkeit sind. Also die ständige aktive Beteiligung an Abschlüssen für Finanzprodukte kann dann ja keine gelegentliche "sonstige Leistung" des § 22 Nr. 3 EStG mehr sein.

    Jährlich bleiben diese sonstigen Leistungen steuerfrei, wenn sie nicht mehr als 255,- betragen.

    Hilft die Antwort weiter?

    Sind so ca. 1000€

    Ich hatte 2008 mit meinen Fondsgeschäften 2500€ und habe diese auch vorgetragen.

    2009 hatte ich weder Gewinne noch Verluste. Nun möchte ich die 2500€ Verlust aus 2008 ins Jahr 2010 vortragen, muß ich dies irgendwie angeben oder geschieht dies Automatisch durch das Finanzamt?