Posts by Sideboard

    Einnahmen aus Untervermietung eines im Gewerbe-
    Betriebsvermögen befindlichen Gebäudes gehören zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb.


    Unter "Einnahmen - eigene Position" lassen sich diese Einnahmen erfassen und der umsatzsteuerlichde Sachverhalt einstellen.

    Nachträglich Anschaffungskosten gehören in den Sammelposten des Jahres, in dem die Kosten entstanden sind.


    Das Programm sieht diese Möglichkeit anscheinend nicht vor, so dass alle nachträglichen Anschaffungskosten ungebremst in die Betriebsausgaben rutschen, wenn diese unter 150 EUR liegen.


    Jetzt kann man sich nur damit trösten, dass das FA diese Vorgehensweise aus Vereinfachungsgründen auch seltenst moniert.


    gruß
    Sideboard

    Nachdem nun auch der Letzte festgestellt hat, dass ein anderes Programm hier besser geeignet ist, hier nun auch ein entsprechender Vorschlag:


    Wenn es rein um die Verwaltung der Fremdgelder geht, tut es vielleicht eine einfache Excel-Liste. Wenn es in die Buchführung integriert werden soll, bietet Lexware ein Programm "Buchhalter" an. Das ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis ganz ok, vom Komfort darf man (bei einem Preis um die 80 EUR) auch nicht zu viel erwarten. Es gibt noch WISO Buchhaltung für rund 45 EUR, ich selbst kenne das Programm nicht, habe aber schon von einigen Fehlfunktionen gehört.


    Alles, was den Erfassungskomfort erhöht, kostet dann gleich das x-fache und ist in diesem Fall wohl nicht sinnvoll. Also vielleicht doch die einfache Excel-Liste?


    Was für Ideen gibt es noch?

    [size="1"][ 19. September 2009, 22:47: Beitrag editiert von: Sideboard ][/size]

    Danke, Adi, genau so ist es, wobei ich hinzufügen möchte, dass die Vorsorgepauschale nicht zwingend dem Höchstbetrag entspricht, diesem aber oftmals sehr nahe kommt ( Martin Jung: "oftmals" = nicht immer).


    In meiner täglichen Praxis habe ich nur wenige Fälle, bei denen sich neben dem AN-Anteil zur Sozialversicheung noch weitere Versicherungsbeiträge auswirken.

    Ich hoffe, ich habe den Sachverhalt halbwegs richtig verstanden und mache mir die Antwort mal einfach:


    Sofern die Voraussetzungen für eine Verrechnung vorliegen, werden die bereits einbehaltenen Steuerbeträge auf die festgesetzte Steuer angerechnet. Somit ja, bereits gezahlte Steuerbeträge werden wieder erstattet.

    Quote

    Zitat: Warum erfassen, wenn es nicht notwendig ist

    Also ich würde es einfach mal als Komfort bezeichnen, wenn das Programm diese Funktion bieten würde. Aber wie gesagt: dafür gibt es besser geeignete Programme.

    bitte genauer lesen: Ich schrieb "üblicherweise". Das bedeutet nicht, dass es keine Ausnahmen gibt.


    Wenn sich die Versicherungsbeiträge nicht mehr in der Berechnung niederschlagen, liegt es üblicherweise daran, dass der AN-Anteil bereits die Höchstgrenze ausschöpft. Rürup würde sich ggf. auswirken, daher vermute ich mal, dass bei TAXDRIVER und seiner ursprünglichen Anfrage keine solche Sachlage vorliegt.

    Wenn Sie nach §4 Abs. 3 EStG versteuern (Einnahmeüberschussrechnung), ist die Umsatzsteuer in dem Jahr als Betriebsausgabe zu erfassen, in der sie gezahlt wurde.


    Bei Bilanzierung ist die USt ein durchlaufender Posten und wirkt sich nicht auf das Ergebnis aus.

    Die Gewinnerfassung bietet leider keine Möglichkeit, ergebnisneutrale Positionen zu erfassen. Für eine ordentliche Buchführung wäre ein Programm, welches nach dem System der doppelten Buchführung arbeitet, sicherich sinnvoller, da auf diesem Wege auch Bankkonten etc. erfasst und abgeglichen werden können.

    1. ja


    2. eigentlich ist das Problem eher, ab wann der Empfänger die Einnahme versteuern muss. Minijob o.ä. kommt in diesem Fall unabhängig von der Höhe nicht in Frage, da es sich ja um keine nichtselbständige Beschäfitgung handelt. Solche gelegentlichen Einnahmen regelt §22 Abs. 3 EStG. Diese bleiben bis EUR 256,00 steuerfrei.


    Von der Ausgabenseite ist die Sache einfacher: Geld geben, quittieren lassen und die Versteuerung dem Empfänger überlassen.


    3. ja; die Voraussetzungen sind die Üblichen: Es muss ein steuerlich korrekter Beleg vorliegen und die Ausgabe muss beruflich veranlasst sein.

    Martin Jung:


    bitte nicht die Begriffe durcheinanderbringen, von einer Einzelveranlagung hat keiner gesprochen. Bei einer getrennten Veranlagung wird jeder Ehepartner "ALLEIN" veranlagt. Daher müssen lt. §25(2) EStG beide eine eigene Steuererklärung abgeben und können dabei die Daten des Ehegatten weglassen.


    Entgegen dem genauen Gesetzestext akzeptiert das FA aber auch manchmal eine gemeinsame Erklärung, die mit dem entsprechenden Häkchen jedoch als "getrennte Veranlagung" gekennzeichnet wird, darauf verlassen würde ich mich jedoch nicht.


    Und wie Andreas Reichert schon geschrieben hat, bitte genaustens prüfen, welche Veranlagungsform sinnvoll und in Frage kommt.

    pensch: Was meist Du mit "rechnerisch nur einmal erscheinen??" Es werden doch nur die Umsätze erfaßt, die 2008 zugeflossen sind. Diese müssen aber aufgrund der unterschiedlichen USt-Behandlung in Zeile 7 und 10 aufgeteilt werden.


    Den Vorschlag, alles in Zeile 11 (ich vermute mal, Du meinst Zeile 10) zu erfassen, gibt nur wieder unnötige Rückfragen bei der Verifizierung mit der Umsatzsteuererklärung und ist daher eher abzulehnen.


    gruß
    Sideboard