Posts by TFcalc

    Hat denn darauf jemand eine Antwort? Der Thread ist ja doch vom eigentlichen Problem abgewichen.

    Hallo zusammen,
    das Update hat es wie folgt geändert: Für die Umsatzsteuererklärung wird nun der korrekte Wert auf Basis der Wiederbeschaffungskosten genommen. Für die Anlage EÜR wird aber nicht mehr der erzielbare Verkaufspreis genommen (der wird nun auch nicht mehr abgefragt). Stattdessen ist es nur noch möglich, dass hier auf Basis der Selbstkosten eingetragen wird.


    Warum ist es nun nicht mehr möglich, die Anlage EÜR auf Basis des erzielbaren Verkaufspreis zu befüllen? Ist das gar nicht zulässig?

    Viele Grüße

    TFCalc

    Entschuldigung bitte, dass ich nun nachfrage. Laut meinem Finanzamt wird genau so wie hier beschrieben vorgegangen. Im verlinkten Dokument (Hilfe für PV-Anlagen) steht ebenso: "Die Bemessungsgrundlage bestimmt sich [...] nach dem Einkaufspreis [...]. Der fiktive Einkaufspreis ist der Netto-Strompreis (des Energieversorgungsunternehmens) [...]"

    Das Programm nimmt aber ja nun auch bei der Umsatzsteuer den niedrigsten Betrag und damit nicht den Einkaufspreis.

    Liegt hier also ein Fehler im Programm vor? Wenn ja - wie meldet man den?

    Genau das passiert nicht: Auch in der Umsatzsteuererklärung wird der niedrigste Betrag für die Wiederbeschaffungskosten angesetzt und dieser ergibt sich durch den Ansatz des erzielbaren Verkaufspreises.

    Eigenverbrauch auf Basis der Wiederbeschaffungskosten: ca. 250 €
    fiktiver Einkaufspreis: knappe 600 €

    Angesetzt werden für die Umsatzsteuererklärung die 250 €.

    Hallo Adi,
    danke für die schnelle Antwort. Leider beantwortet das meine Frage nicht. Mir ist klar, dass ich Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch zahlen muss. Habe ich ja im letzten Jahr auch schon gemacht.


    Aber: im Modul 2020 wurde die Höhe anhand des fiktiven Einkaufspreises für die Umsatzsteuererklärung berechnet.

    Im Modul 2021 wird nun die Höhe anhand des Verkaufspreises berechnet, was eine wesentlich niedrigere Umsatzsteuerlast zur Folge hat. Dieser Dialog existierte im letzten Jahr überhaupt nicht.


    Hat sich da die rechtliche Situation geändert?

    Hallo zusammen,


    ich bin gerade ein wenig irritiert. Ich dachte bisher, dass ich beim Eigenverbrauch die Kosten so ansetzen muss, als hätte ich den Strom zugekauft. Daher wird ja auch im Programm abgefragt, wie hoch die Wiederbeschaffungskosten waren und das Programm rechnet einem dann auch den Eigenverbrauch nach fiktivem Einkaufspreis aus. Im Modul des letzten Jahres war das genauso.


    Gleichzeitig wird nun aber abgefragt, für welchen Preis der eigene Strom verkauft wurde (das sind ja nur rund 10ct pro kWh) und dann wird der Eigenverbrauch nach Verkaufspreis berechnet und das Programm setzt den niedrigeren Betrag an.

    Dieser niedrigere Betrag wird dann automatisch für die Anlage EÜR und die Umsatzsteuererklärung eingetragen.


    Ist das so denn korrekt? Die so berechnete zu zahlende Umsatzsteuer ist deutlich niedriger als die, die ich bisher als Vorauszahlung leisten musste (nach Anweisung des Finanzamtes pauschal jede kWh mit 20ct angesetzt).


    Habe ich hier irgendetwas übersehen oder einen Denkfehler?


    Viele Grüße und ein frohes Neues!