Posts by piano-forte

    Hallo miteinander,

    Manchmal sollte man bei der Datenübernahme vom Vorjahr besser noch einmal hinschauen.

    Beim Erhalt des Feststellungsbescheids für eine vermietete Immobilie stellte ich fest, dass das FA Erhaltungsaufwand für 2020 nachgetragen hatte, der in meiner Erklärung fehlte. So erfreut ich über diesen zusätzlichen Geldsegen in Form einer niedrigeren Steuerzahlung war, musste ich bei der Fehlersuche feststellen, dass die SteuerSparErklärung in doppelter Hinsicht geschlampt hatte.

    Sie hatte nicht einfach nur die Übernahme des anteiligen Erhaltungsaufwands für 2020 unterschlagen, sondern ein Fünftel des Erhaltungsaufwands für 2016 als Erhaltungsaufwand für 2017 umgedeutet. Dieser Betrag aus 2016 wäre 2021 gar nicht mehr relevant gewesen. Dieser Fehler zu meinen Gunsten war der Sachbearbeiterin nicht aufgefallen.

    Inzwischen scheint der Fehler durch die Updates behoben zu sein. Nur erkennt das Programm nicht nachträglich, dass Daten zuvor falsch übernommen wurden, sondern rechnet mit den falschen Zahlen munter weiter. Bei einer neu angelegten Datei arbeitet die Datenübernahme korrekt.

    Bei einer korrekten Berechnung fällt die Steuerersparnis dennoch für mich und die übrigen Eigentümer günstiger aus, als dies mit den falsch übernommenen Zahlen der Fall gewesen wäre.

    Also in Zukunft der SteuerSparErklärung besser auf die Finger schauen!

    Gruß,

    piano-forte

    Hallo Martin,

    Habe das gleiche Problem mit "nur" vier Eigentümern.

    Das BW-Modell kennt nur Grundstücke (egal ob bebaut oder nicht).

    A + B (Ehepaar) zwei Grundstücke

    C (eine Person) ein Grundstück

    alle drei Grundstücke validiert

    Nun möchte ich eine Grundstücksgemeinschaft anlegen mit den Eigetümern B, C und D.

    Offenbar lässt es das Programm nicht zu, dass individuelle Eigentümer und Gemeinschaften nebeneinander existieren. Vermutlich ist es dabei egal, ob es dabei Überschneidungen gibt oder nicht.

    Ich kam nicht sehr weit damit. Alle anderen Grundstücke waren nicht mehr valide.

    Habe die Gemeinschaft gelöscht und inzwischen die drei anderen Grundstücke verschickt.

    Mir scheint es fraglich, ob die Sicherung bisher verschickter Daten und eine Bereinigung der Datenbank (soll ja mit dem nächsten Update möglich sein) ein Ausweg sein könnte. Man könnte anschließend die Grundstücksgemeinschaft in einer leeren Datenbank anlegen. Was passiert dann aber mit der Zählung meiner restlichen Versand-Lizenzen? Die sind wahrscheinlich weg bzw. in der nicht mehr importierten Datensicherung.

    Ich warte mal ab, ob die Programmierer hier noch eine Lösung anbieten. Es ist ja noch Zeit bis zum Herbst.

    Gruß piano-forte

    Hallo,

    LÖSUNG meines Problems. Es war mein Denkfehler.

    Unter "Eigentumsverhältnisse" auf "Weiter" klicken ruft die Liste der Eigentümer auf und fügt sie gleich dem Grundstück hinzu. Ich musste also gar nicht auf den grünen Pfeil klicken, um die bereits eingetragenen Personen dem Grundstück hinzuzufügen, sondern nur zu jeder Person den Eigentumsanteil (Zähler und Nenner) eintragen.

    Da nicht alle Personen aus der Liste Eigentümer dieses einen Grundstücks sind, musste ich neben den übrigen Personen auf das rote X klicken. Damit ist sie nicht aus der anfänglich erstellten Eigentümerliste gelöscht, sondern nur an diesem Grundstück nicht beteiligt.

    Hallo zusammen,

    Ich habe ein Grundstück im Alleineigentum einer natürlichen Person angelegt, das der Prüfer erfolgreich validiert hat. Die Daten habe ich noch nicht versendet.

    Der Prüfer hat nach einem Programm-Update bei einem weiteren Grundstück im Eigentum von zwei Ehepartnern allerdings im Pop-Up-Fenster eine Fehlermeldung ausgegeben (siehe dazu: Das Grundstück ist noch nicht valide/Neuer Hinweis nach Update)

    Bei einem dritten Grundstück (Eigentumswohnung) im Eigentum beider Ehepartner kam ich gar nicht erst so weit.

    Ein neues Problem tritt auf, wenn ich einen Eigentümer aus der zuvor angelegten Liste für ein Grundstück übernehmen will. Sobald ich einen Eigentümer in der Liste markiere, wird der OK-Button ausgegraut.

    Ich bin dem Rat aus dem oben genannten Thread gefolgt und habe beide Grundstücke gelöscht, um sie neu anzulegen. Nun habe ich das Problem mit dem OK-Button bei beiden Grundstücken.

    Ein Neustart des Programms oder ein Neustart des Computers (Windows 10) ändern daran nichts.

    Beim Programmstart bekam ich sogar einmal einen Hinweis der Windows Defender Firewall. Es seien einige Features der App zur Sicherheit blockiert worden. Ich solle der Verbindung mit öffentlichen Netzwerken ausdrücklich zustimmen. Da ich die Sicherheitssoftware Norton 365 verwende, sollte der Windows Defender eigentlich automatisch deaktiviert sein. In den Einstellungen ist er auch so gekennzeichnet. Aber das ist wohl ein Windows-Problem, das hier nicht zu lösen ist.

    Weiß jemand Rat, wie ich die Ursache für den deaktivierten Button finden und beseitigen kann?

    Danke für eure Tipps.

    Gruß, piano-forte

    Hallo zusammen,

    Ich habe erfolgreich meinen "Zweitwohnsitz" in Afghanistan (natürlich eine Panne beim Scrollen) abgemeldet und andere selbst verursachte Eingabefehler beseitigt. Jetzt scheitert die Elster-Prüfung nur noch an dem von Miriam78 genannten Problem, nachdem ich das Update eingespielt habe.

    Die Fehlermeldung gab es nur bei einem Wohngrundstück in BW im Besitz beider Ehepartner.

    Bei einem weiteren Grundstück in BW im alleinigen Besitz eines anderen Angehörigen war die Elster-Prüfung erfolgreich.

    Ich werde noch zwei weitere Grundsteuererklärungen mit unterschiedlichen Eigentumsverhältnissen erstellen und vertraue darauf, dass der Fehler mit dem nächsten Update bald behoben wird.

    Gruß, piano-forte

    Hallo,

    Ich verzweifle an der Aufteilung der Steuerberatungskosten auf ein gemeinsames Vermietungsobjekt bei getrennter Veranlagung.

    Das Programm ordnet die Steuerberatungskosten dem 1. Objekt zu, das zu 2/3 (66,6%) dem Ehemann, zu 1/3 (33,4%) der Ehefrau gehört. Der „Prüfer“ stellt fest, dass eine Elster-Übermittlung nicht möglich sei, da die Steuerberatungskosten nicht dem Eigentumsanteil entsprechend aufgeteilt wurden, und schlägt vor, diese Aufteilung vorzunehmen.

    In dem Programmteil „Steuerberatungskosten“ kann ich einzelne Posten (Loseblatt-Ordner und Steuersoftware) einem Ehepartner oder beiden zuordnen, aber mir gelingt es nicht, eine Aufteilung vorzunehmen, die bei der Vermietung zu einer korrekten anteiligen Zuordnung führt.

    Lösungsversuche:

    Ein drittes Objekt anlegen - Daten des ersten Objekts dorthin kopieren - erstes Objekt löschen,
    An erster Stelle steht jetzt eine Immobilie im Alleineigentum des Ehemanns, an zweiter Stelle die Immobilie mit ungleichen Eigentumsanteilen.

    Variante 1: Steuerberatungskosten wie zuvor beiden Ehepartnern zuordnen,
    100,00 € (Obergrenze) entfallen auf das 1. Objekt (Ehemann, Alleineigentümer), 100,00 € auf das 2. Objekt (Ehefrau 1/3-Eigentümerin),
    Der „Prüfer“ beanstandet, dass die Aufteilung der Steuerberatungskosten nicht den Eigentumsanteilen am ERSTEN Objekt entspricht.

    Variante 2: Steuerberatungskosten ausschließlich dem Ehemann zuordnen, Ehefrau hat keine Beratungskosten,
    50% der Beratungskosten (vereinfachte Regelung), d.h. 124,00 € entfallen auf das 1. Objekt,
    steuerlicher Nachteil: es würden weniger Beratungskosten abgesetzt
    Der „Prüfer“ bemängelt immer noch, dass die Beratungskosten nicht den Eigentumsanteilen am 1. Objekt entsprechen.

    Variante 3: Die Steuerberatungskosten beider Ehegatten (je 100,00 €) den Werbungskosten aus nichtselbständiger Arbeit zuordnen,
    Das Ergebnis entspräche in etwa dem von Variante 1 - ohne das Problem mit dem Vermietungsobjekt.

    Variante 4: Beratungskosten des Ehemanns der Vermietung, die der Ehefrau der nichtselbständigen Arbeit zuordnen
    Diese Variante wäre zudem steuerlich die vorteilhafteste Lösung. Aber das Problem mit der Immobilie besteht hier auch wieder.

    Was versteht der „Prüfer“ denn nun unter dem ersten Objekt? Und warum hat er ein Problem mit dem 100% Eigentumsanteil einer Person, wenn deren Beratungskosten zu 100% diesem Objekt zugeordnet sind?

    Und noch etwas: Die Immobilie des Ehemanns wurde Ende letzten Jahres veräußert. Bei der Steuererklärung für 2021 wird es nur noch die eine Immobilie mit den ungleichen Eigentumsanteilen geben. Was dann, falls die Abschreibung zumindest für einen Ehepartner bei der Vermietung nächstes Jahr wieder vorteilhafter sein sollte?

    Danke für eure Hilfe und schöne Grüße
    piano-forte

    Hallo zusammen,

    Leider finde ich keine Lösung für folgenden Fall.
    Ein Miteigentümer einer Grundstücksgemeinschaft (bestehend aus Privatpersonen) verstirbt. Der Ehegatte erbt den Miteigentumsanteil. Einem älteren Feststellungsbescheid entnehme ich, dass das Finanzamt in einem derartigen Fall die Eigentumsanteile zeitanteilig ermittelt hat, z.B.

    Eigentümer A (Erblasser) [INDENT]ab 01.01.2010[/INDENT] [INDENT] 25% Anteile[/INDENT]
    [INDENT]ab 17.03.2010 [/INDENT] [INDENT] 0% Anteile[/INDENT]
    Eigentümer B (Erbe) [INDENT]ab 01.01.2010[/INDENT] [INDENT] 0% Anteile[/INDENT]
    [INDENT]ab 17.03.2010[/INDENT] [INDENT] 25% Anteile[/INDENT]


    Die übrigen Eigentümer behalten ihre Anteile für das ganze Kalenderjahr.

    Ich finde in der Steuer-Spar-Erklärung keine Möglichkeit, bei der Feststellungerklärung entsprechende Angaben zu machen, die eine zeitanteilige Berechnung erlauben. Die Miteigentumsanteile der beiden dementsprechend zu verringern, sodass die Summe aller Beteiligten 100% nicht überschreitet, ist sicher keine Lösung. Außerdem müssen ja auch die Sonderwerbungskosten zeitanteilig berechnet werden.

    Wer weiß hier Rat?
    Danke für hilfreiche Antworten.
    Gruß,
    piano-forte