Posts by udoevers@gmx.de

    Wenn dies alles Sie stört, wieso wollen Sie dann zu einem Lexware-Produkt, wie TAXMAN, wechseln? Dort besteht doch genau das gleiche Dateimanagement schon seit ewiger Zeit. Eigentlich sogar fast identisch und niemand stört das. Sie können zwar mit etwas Dateibearbeitung in beiden Programmen die Steuerfalldateien sichtbar machen und sogar als Altdaten bei der Datenübernahme in das andere Programm übernehmen. Sogar eine anfängliche Bearbeitung wäre noch möglich aber mehr nicht. Für eine weitere Bearbeitung müssten Sie wieder das Originalprogramm des Herstellers nehmen, weil die Produktgruppenkontrolle, das weitere spätere Öffnen sperrt. Mal abgesehen davon, dass ohnehin kaum Steuerfälle in einem anderen Programm geöffnet und weiter bearbeitet werden können. Sogar Steuerfälle aus Buhlanwendungen sind nicht alle untereinander kompatibel, obwohl sie stets gleich aussehen.


    Bei der Installation wird Ihnen gezeigt, wo sowohl die Programmdateien als auch ihr Steuerdatenverzeichnis angelegt (das hoffentlich bald auch wieder selber bestimmt werden kann, eigentlich schon wieder geht) werden. Dort müssten Sie ihre Steuerfalldateien dann wiederfinden.


    Was ist mit Ihrer Steuerfalldatei geschehen?


    Danke für den Hinweis.
    Wenn man nur einen Steuerfall hat ist das richtig.
    Bei 3 Fällen geht das aber nicht mehr, da sie ja den Namen der Datei (wie früher) oder auch einen Ordner, in den sie diese Datei legen nicht umbenennen dürfen.
    Das hatte ich vor dem Update gemacht und alles lief. Dann kam das Update und alles kaputt.


    Ich hatte gestern mit Buhl telefoniert.


    Bei denen ist das nicht.
    Zwar auch nur 5 Steuerfälle- reicht in meinem Fall.
    Aber Dateinamen oder Ordnernamen können nach belieben geändert werden.


    Die Steuerfalldatei war weg. Ich konnte sie nicht mehr öffnen.
    Hab dann wiederholt die Datenübernahme aus dem Vorjahr durchgeführt und beim Abspeichern behauptet das Programm, dass es diesen Fall schon gäbe und ob er sie zusammenfügen soll.
    Was blieb mir anderes als die Hoffnung....
    Und dann war sie auch vom Rechner verschwunden.
    Also nochmal von vorn.

    Hatte man in das Update vom 15.12.2020 Hoffnungen gesetzt, wird man arg enttäuscht.

    • Die Ankündigung der freien Wahl des Verzeichnisses ist ein leeres Versprechen. Zwar ist es nun wenigstens möglich, den zwangsweisen und unsinnigen Unterordner 2021 für den Veranlagungszeitraum 2020 zu vermeiden, indem man das Datenverzeichnis auf 2020 ändert. Der Zwang, alles an einer zentralen Stell abzulegen bleibt, weil man die Verzeichnisänderung nur auf der Ebene "Alle Steuerordner" vornehmen kann. Hat man aber z.B. drei Steuerordner für unterschiedliche Personen, die man sachlogisch in deren persönlichem Verzeichnis ablegen will, ist das nach wie vor nicht möglich. Von einer wirklich freien Wahl des Verzeichnisses kann also keine Rede sein.
    • Hat man einen Steuerordner, in dem neben der Steuerklärung noch mehrere Steuerfälle gespeichert sind, wird im Steuerordner für jeden Steuerfall nur der Name des Fallinhabers aufgeführt ohne dass man erkennen kann, was hinter dem jeweiligen Eintrag für den Steuerfall steht. Anklicken kann man den Namen nicht und geht man in das Datenverzeichnis, werden einem dort nur nicht unterscheidbare Einträge mit kryptischen Zeichenfolgen angeboten
    • Im Moment kann man die Datenübernahme aus dem Vorjahr noch übernehmen, weil man anhand des konkreten Dateinamens identifizieren kann, was man übernehmen will. Wie soll man die Datenübernahme denn künftig bewerkstelligen, wenn es einem wegen der kryptischen Dateinamen nicht möglich ist, den zu übernehmenden Steuerfall zu identifzieren?
    • Auch das kleine Zugeständnis, dass man Windows-typisch eine Datei durch anklicken öffnen kann, hilft wenig, weil man bei mehreren Dateien die gewünschte wegen der kryptischen Dateinamen nicht identifizieren kann.

    Anhand dieser wenigen konkreten Beispiele (in den bisherigen Stellungnahmen des Forums sind eine Fülle weiterer Beispiele kritisch beschrieben) muss man zu dem Schluss kommen, dass die Programmierer ihre Arbeit offensichtlich mit IT-Scheuklappen verrichtet haben, weil ihnen kein Mensch zur Seite stand, der ihnen erklären konnte, wie Steuerfälle in der Praxis von normalen Menschen erstellt werden. Denn es wird nach kurzer Beschäftigung mit der neuen SSE-Version überdeutlich, dass das neue "Dateimanagement" in der praktischen Anwendung an allen Ecken und Enden an Grenzen stößt. Wenn sich dahinter die Absicht verbergen sollte, mehr Lizenzkontrolle zu erreichen, kann ich das nachvollziehen. Der dafür gewählte Weg ist aber der falsche und höchst kontraproduktiv.


    Viel bedenklicher und ärgerlicher aber ist, dass mit dem dahinterliegenden Konzept (wenn es denn diesen Namen verdient) gegen Standards und wohl etablierte Konventionen des Umgangs mit Dateien verstoßen wird.

    • Bei Programmen unter Windows ist Standard, dass man Anwendungsdateien mit frei wählbaren, sprechenden Namen in frei wählbaren, sprechenden Verzeichnissen ablegen kann, die sich am Dateiyp oder am Ordnungssystems des Benutzers orientieren („speichern unter …“). Man kann sie (auch zwischen verschiedenen Plattformen) verschieben, durch anklicken öffnen, den Namen bei Bedarf ändern etc.
    • Die Entwicklung vom Analphabetentum hin zum Lesen und Schreiben ist ein zivilisatorischer Meilenstein, weil er klare und eindeutige schriftliche Verständigung ermöglicht hat. Bei der neuen Version der SSE wird jedoch das Rad zurückgedreht. Zwar lesbare aber nur plakative Menuepunkte im neuen Steuertipps-Center, die nichts konkretes über die dahinterliegenden Inhalte aussagen oder Dateien mit kryptischen Zeichenfolgen, aus denen man nicht entnehmen kann, für was sie stehen und, bei mehreren Dateien noch schlimmer, durch was man sie unterscheiden kann, sind eine wirkliche Zumutung und führen zu einer Entmündigung des Anwenders. In bestem Marketingsprech heißt es zwar: „Unverändert bleibt unser Anspruch, Ihnen die Erstellung der Steuererklärung so einfach wie möglich zu machen, indem wir für Sie mehr Ordnung und Überblick schaffen. Möglichst vielen Menschen – und somit auch Einsteigern – den Zugang zum Steuerrecht zu ermöglichen, bleibt weiterhin unsere Mission.“. Das krasse Gegenteil ist der Fall. Das belegen all die kritischen Stellungnahmen im Forum, die in der Mehrheit nicht von tumben Unwissenden stammen. Schließlich ist die Vorgehensweise, langjährigen Abokunden eine so gravierende Änderung der Anwendung aufzuzwingen, nicht gerade kundenfreundlich. Ich habe deshalb mein Abo der Steuertipps und der Steuersparerklärung gekündigt.


    Dem kann ich nur zustimmen.


    Ich hatte die Geschäftsführung dazu auch angeschrieben und meinen Unmut nach dem Update geäußert.
    Genau um die freiwählbare Ordnernahmenvergabe ging es mir auc.


    Ich empfinde es diktatorisch und wenig zielführend. Wurde es doch angepriesen, wegen der unzähligen User, welche ihre Steuerdateien nicht wiederfinden konnten.
    Wers glaubt.....


    Mir wurde durch den Herrn Jung mitgeilt, dass "Keine Programmänderungen meiner Wünsche" stattfinden wird!
    Als wenn es nur meine Wünsche wären.


    Aber erscheint doch auch etwas Kritikresistent und empfindlich zu sein. Denn er scheint ja normale und nachvollziehbare Äußerungen durch [USER="10391"]maxwell[/USER] als unsachlich zu verstehen.
    Liegt es nicht vielleicht daran, dass genau diese Kritik mehr als zutreffend ist??
    Wahrheit ist manchmal schmerzhaft.


    Ich werde bei diesem Geschäftsgebaren und dieser mangelhaften Kundenorientierung den Hut nehmen.


    Ich werde nach 25 Jahren auch meine Kündigung einreichen.



    Und ich denke, die Zukunft dieses Unternehmens wird dann der Markt allein Regeln.
    Es gibt noch andere Anbieter, bei denen das nicht so ist. Z.B. bei Buhl.



    In diesem Sinne

    Das geht alles gar nicht!
    Ich bin 25 Jahre Kunde und nutze diese Programme seit dem.
    Jahrelang habe ich meine Dateien so benannt, wie ich es wollte. Denn so macht es jeder mit jedem anderen Programm auch, bei dem Dateien erzeugt werden.
    Und so habe ich, und jeder andere auch seine Dateien wiedergefunden.


    Aber genau da liegt ja die Begründung der Änderung: Man hat diese Änderung (offiziell) vollzogen, da angeblich die Leute ihre Steuerdaten nicht wiedergefunden haben.
    Wer es glaubt.......


    Der Grund ist meines Erachtens ein anderer: Die Dateien sollen so versteckt sein, dass der Nutzer diese nicht zweifelsfrei (in der Dateiensuche) wiederfindet.
    Er soll es nur mittels dem Programm von der Akademischen..... können.
    Damit ist auch ein Umzug zu einem anderem Programm, wie Taxmann schwieriger. Die Dateien können nicht eingelesen werden.




    Ich habe es genauso gehabt, dass meine fast fertige Steuererklärung nach dem Update weg war.
    Schönen Dank auch.


    Auf Vorhalt hat Herr Martin Jung, der hier ja immer fleißig schreibt geantwortet: Es wird seitens der akademischen Arbeitsgemeinschaft kein Handlungsbedarf gesehen.
    Ein Wiederherstellung des alten Zustandes wird nicht entsprochen.



    Sind wir hier in einer Diktatur, in der mir so etwas vorgeschrieben wird?


    Mit mir nicht. Das waren gute 25 Jahre. Aber nun ist schluss!!
    Das Abbo wird enden.