Posts by Charlie24

    Denn die Lonsteuerermäßigung wurde ja beantragt und genehmigt,

    Wir wissen immer noch nicht, wofür es konkret eine Lohnsteuerermäßigung gab und in welcher Höhe. Die Eintragung eines Kinderfreibetrags

    von 0.5 führt nicht zu einer Ermäßigung der Lohnsteuer. Oder ging es um die Steuerklasse II ? Dann musst du in der Anlage Kind auch die dafür

    erforderlichen Angaben machen.

    Kann ich denn in diesem Programm nicht eintragen, dass eine Steuermäßigung vorliegt??

    Nein! Wurde denn außer dem 0.5 Kinderfreibetrag überhaupt etwas eingetragen ? Wenn du die Sonderausgaben noch nicht erfasst hast,

    fehlen doch bisher auch wesentliche Teile der Erklärung.

    Die rot angezeigten 1.100.-€ ohne dass weitere Eingaben - über die elektronische Lohnsteuerbescheinigung und Angaben zum Sohn hinaus - gemacht wurden, irritieren enorm.

    Ich würde dazu raten, alle steuerlich relevanten Daten zunächst vollständig zu erfassen. Vielleicht fehlen ja noch wichtige Eingaben ?

    Du kannst dir auch die Steuerberechnung im Detail ansehen

    Der Eintrag von Kinderfreibeträgen in den ELStAM hat auf den Lohnsteuereinbehalt selbst keinen Einfluss, der betrifft doch nur

    Zuschlagsteuern wie die Kirchensteuer und den Soli. Damit die 0,5 Kinderfreibeträge berücksichtigt werden, reichen die Angaben

    zum Kind und zum halben Kindergeldanspruch. Die Kinderfreibeträge selbst können und müssen nicht erfasst werden.

    Man liest aber überall nur, das bereits im Jahr der Anschaffung komplett abgeschrieben werden kann.

    Ich habe doch geschrieben: Die Meinungen gehen auseinander. In dem ersten von dir verlinkten Artikel wird auch folgerichtig

    die Auffassung vertreten, dass der Rechtsrahmen von § 7 EStG bei Verkürzung der Nutzungsdauer auf ein Jahr verlassen wird. Das

    offizielle BMF-Schreiben gibt dafür allerdings nichts her. Ob die Finanzämter alle "Hühneraugen zudrücken" und den Komplettabzug

    im Jahr der Anschaffung zulassen, wird die Praxis zeigen.

    Die Kommentare bleiben aber regelkonform.

    Die Kommentare sind vom Text her alle in Ordnung, nur dass Sofortabschreibung bei einem Anlagegut auswählbar ist, dessen Nettowert eindeutig

    über der GWG-Grenze von 800,00 € liegt, ist m. E. eindeutig falsch und deckt sich ja auch nicht mit dem Wortlaut der Hilfetexte.


    Mit dem BMF-Schreiben IV C 6 - S 2240/19/10006 vom 02.06.2021 bietet das Finanzamt nun eine Vereinfachungsregelung für kleinere Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 10 kW.

    Das BMF-Schreiben ist Ende Oktober in einer überarbeiteten Fassung erneut veröffentlicht worden.

    Finanzamt Amberg: Steuerinfos - Weitere Themen - Photovoltaikanlagen


    Wenn man sich möglichst vollständig aus der Steuerthematik verabschieden will, darf man bei der Umsatzsteuer nicht für die Regelbesteuerung

    optieren, aber dann gibt es natürlich keine Vorsteuererstattung. An die Regelbesteuerung ist man 5 Jahre bzw. in der Praxis 6 Jahre gebunden.

    Wie viel Umsatzsteuer man in der Zeit dann voraussichtlich abführt, kann man durchaus kalkulieren.

    Man muss keinen neuen Begriff erfinden, der AfA-Zeitraum für bestimmte Computer und für bestimmte Software beträgt jetzt 12 Monate,

    sonst hat sich nichts geändert. Die Verkürzung des AfA-Zeitraums darf im Jahr 2021 auch auf vor 2021 angeschaffte Computer und Software

    angewendet werden.

    Die Regel soll eigentlich so zu verstehen sein, dass bisher noch laufende Anlagengüter (PCs) aus dem Jahre 2020 und älter, jetzt sofort abgeschrieben werden können.

    Wobei der Begriff sofort leider auch schon wieder missverständlich ist. Wenn bei einem Wirtschaftsgut des Anlagevermögens die betriebsgewöhnliche

    Nutzungsdauer von bisher 36 Monaten auf neu 12 Monate herabgesetzt wird und die Beschaffung bereits vor 2021 erfolgt ist, dann reichen die

    12 Monate des Jahres 2021 immer locker aus, den Restwert abzuschreiben. Eine Sofortabschreibung ist das nicht.

    Sofortabschreibung« von Computern und Softwareprodukten beschlossen

    Ich empfehle, das BMF-Schreiben im Original durchzulesen, ich habe es ja extra verlinkt. Das Wort Sofortabschreibung kommt darin überhaupt

    nicht vor. Die Kernaussage lautet wie folgt:

    Für die nach § 7 Absatz 1 EStG anzusetzende Nutzungsdauer kann für die in Rz. 2 ff. aufgeführten materiellen Wirtschaftsgüter „Computerhardware“ sowie die in Rz. 5 näher bezeichneten immateriellen Wirtschaftsgüter „Betriebs- und Anwendersoftware“ eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer

    von einem Jahr zugrunde gelegt werden.

    Wenn man solche Schreiben kommentiert, sollte man eine gewisse Ahnung vom Steuerrecht haben !

    Bei besagter Eingabe mit vollem Preis und ohne Betriebs- und Unternehmensvermögen wurde der Computer zunächst auf Betriebskosten angeschafft anschließend aber nicht im Betriebsvermögen belassen.

    Dem kann ich nun leider nicht so ganz folgen. Eine PC-Anlage, die zu mehr als 50% betrieblich genutzt wird, gehört zum sog. notwendigen Betriebsvermögen, bei einer betrieblichen Nutzung von 10% oder mehr entscheidet der Steuerpflichtige, ob er sie als gewillkürtes Betriebsvermögen

    behandelt. Nur bei einer untergeordneten betrieblichen Nutzung von weniger als 10% liegt zwingend Privatvermögen vor.

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    Haben Sie bereits in den Vorjahren einen Computer angeschafft, können Sie ihn im Jahr 2021 komplett abschreiben. Erfassen Sie hierzu im Dialog »Änderung der Restnutzungsdauer« die restlichen Monate als abweichende Restnutzungsdauer.

    Das ist ja auch nicht falsch, wenn es um Anschaffungen vor 2021 geht. Das hilft aber bei einem erst im Laufe des Jahres 2021

    angeschafften Computer nicht weiter, da laufen die 12 Monate nun mal bis 2022.


    Ich halte es für falsch.

    Ich würde in seiner Konstellation auch den vollen Preis erfassen und die Eigenverwendung über eine Entnahme in der EÜR erklären.

    In der AVEÜR von Mein ELSTER könnte man die Eigennutzung auch über den Klammerzusatz (50%) nachvollziehbar erklären, weil

    man dort das einzelne Anlagegut eintragen kann. Das ist bei den meisten kommerziellen Programmen ja so gar nicht darstellbar.

    Sofortabschreibung (1 Jahr) zu wechseln.

    Eine Sofortabschreibung zum Jahresende ist nur für GWG zulässig. Eine Abschreibung auf ein Jahr (12 Monate) ist eine ganz normale AfA

    und nur die hat das BMF-Schreiben zugelassen. An den Regeln für GWG wurde nichts geändert, da hätte man ja das EStG ändern müssen.

    Noch komplizierter geht es nicht?

    Was soll jetzt daran kompliziert sein ? Er hat einen PC angeschafft, den er zu 50% für seine gewerbliche Nebentätigkeit nutzt. Hauptberuflich

    wird er Arbeitnehmer sein. Da braucht man in der Regel keinen PC für berufliche Zwecke, wobei es auch da natürlich Ausnahmen gibt.

    Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG ist man nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, die AfA bemisst sich nach dem Bruttopreis.

    Es steht auch nichts dagegen, den PC im Betriebsvermögen zu halten und die Privatnutzung in der EÜR als Entnahme zu erklären.

    Die Herabsetzung der Nutzungsdauer auf ein Jahr heißt im Klartext, dass auf 12 Monate abzuschreiben ist. Das heißt nicht, dass ein

    PC mit Anschaffungskosten von mehr als 800,00 € netto als GWG behandelt werden darf, auch ein Sammelposten scheidet im konkreten

    Fall aus. https://www.bundesfinanzminist…_blob=publicationFile&v=2