Posts by Charlie24

    Schau mal bei Sonderausgaben > Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, dort Kinder: übernommene Beiträge zur Kranken und ....

    Hinweis: Zusatzversicherungen gehören zu den Wahlleistungen und wirken sich steuerlich in aller Regel nicht aus.

    dass man sich bei einer elektronischen Übermittlung speziell von Dokumenten immer mittels des ELSTER-Protokolls vergewissern sollte, dass die auch angekommen sind.

    Grundsätzlich sollte jedes Programm eine Vorschau auf den ELSTER-Datensatz bieten, das scheint aber nicht immer der Fall zu sein. Im Übrigen

    kann man von einem Steuerberater erwarten, dass er Bescheide innerhalb der Einspruchsfrist sorgfältig prüft. Immerhin haben Steuerberater

    eine Berufshaftpflichtversicherung. Die Gesonderte und einheitliche Feststellungserklärung gehört im Übrigen auch zu den Erklärungen, die im

    Normalfall nicht auf Papier eingereicht werden dürfen.

    sondern alles in Papierform und mit händisch ausgefüllten Formularen machen!

    Das ist aber nicht allen Steuerpflichtigen erlaubt ! Bei Gewinneinkünften muss in der Regel elektronisch übermittelt werden, die jetzt anstehende

    Grundsteuererklärung muss in vielen Bundesländern ebenfalls elektronisch übermittelt werden.

    Außerdem ist man doch auch bei Abgabe auf Papier nicht vor Fehlern gefeit. Das Risiko ist meines Erachtens sogar höher, weil es weder eine

    Plausibilitätsprüfung noch eine Steuerberechnung gibt. Dass es bei elektronischer Übermittlung zu einer unvollständigen Übertragung kommt,

    halte ich für sehr unwahrscheinlich. Behaupten kann man ja so etwas, beweisen nicht. Die erfolgreiche Übertragung wird nämlich elektronisch

    quittiert.

    Im Marktstammdatenregister z.B. habe ich nun zwei Anlagen,

    Was natürlich für die Gewinnermittlung im Einkommensteuerrecht kein Maßstab ist. Was die AfA angeht, ist die Erweiterung der alten Anlage

    auch als Erweiterung zu erfassen. Das müsste in der Gewinnermittlung grundsätzlich realisierbar sein. Ob es mit dem speziellen PV-Modul

    geht, weiß ich nicht. Ich selbst habe bisher keine PV-Anlage und kenne die Besonderheiten des PV-Moduls der Plus-Version nicht.

    Ist denn das PV-Modul inzwischen für Anlagen von mehr 10 kWp Leistung nutzbar ? Ich habe aus früheren Beschreibungen in Erinnerung,

    dass das PV-Modul nur für Anlagen bis 10 kWp ausgelegt ist. Steuerrechtlich müsste eine Erweiterung in der Anlage AVEÜR als Zugang

    bei der vorhandenen Anlage erfasst werden. Falls beide Anlagen technisch unabhängig voneinander sind, muss die neue Anlage als eigenes

    Wirtschaftsgut behandelt werden. Die laufenden Einnahmen und Ausgaben gehören m. E. immer in die gleiche EÜR, jedenfalls dann, wenn es

    sich um das gleiche Grundstück handelt. Einmal schreibst du von Erweiterung, an anderer Stelle von beiden Anlagen ?

    Muss in der Grundsteuererklärung in Bayern

    bei einem Einfamilienhaus mit reiner Wohnnutzung

    zusätzlich zur Wohnfläche
    die Nutzfläche im Einfamilienhaus angeben werden?

    In der Anleitung zur Anlage Grundstück steht doch auf Seite 4 ganz eindeutig, dass nur die Flächen zählen, die zur Wohnfläche gehören:


    Unterscheidung zwischen Wohnfläche und Nutzfläche

    Wird ein Gebäude ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt, wird die gesamte Gebäudefläche inkl. Zubehörräume (z. B. Kellerräume, Heizungsräume) nach der Wohnflächenverordnung ermittelt. Beachten Sie dazu bitte die Ausführungen zu „Wohnfläche in m2“ in dieser Anleitung.

    Die Nutzung als häusliches Arbeitszimmer gilt als Wohnnutzung.


    Ganz unten auf der Seite 4 kommt dann noch der Text für Garagen. Der gilt natürlich auch für Garagen im Kellergeschoss eines Einfamilienhauses.

    Riesterverträge werden in der Regel NICHT übermittelt.

    Die Verträge werden in der Regel nicht übermittelt, aber die Anlage AV für die Ehefrau muss bei einem Antrag auf Günstigerprüfung

    natürlich schon übermittelt werden. Die enthält allerdings keine Angaben zum Vertrag, sondern nur Angaben zu Einnahmen des Vorjahres

    und ggf. zu Kindern. Aus dem Beitrag von AuR ist nicht ersichtlich, was er wirklich meint.

    Also nicht zusätzlich die Nutzfläche angeben?

    Die Nutzflächen außerhalb der Wohnung spielen zumeist keine Rolle, die gehören ja regelmäßig nicht zur Wohnfläche. Was zur Wohnfläche gehört,

    regelt die Wohnflächenverordnung. Deren Vorschriften stehen auch in der Anleitung. Hier noch ein Link: https://www.gesetze-im-internet.de/woflv/BJNR234610003.html

    Wissen sollte man auch noch, dass gemäß § 5 der Wohnflächenverordnung die bis Ende 2003 nach der II. Berechnungsverordnung erstellten Wohnflächenberechnungen weiter gültig sind und verwendet werden dürfen. Das steht nämlich nicht in der Anleitung.

    Besondere Vorschriften gelten für die einer Wohnnutzung zugeordneten Garagen einschließlich Tiergaragenstellplätze sowie für untergeordnete

    Nebengebäude. Eigentlich ist die Anleitung zur Anlage Grundstück im Großen und Ganzen verständlich, manches muss man nur öfter lesen.

    Wenn Alt-Eigenheimbesitzer im Laufe der Jahrzehnte, Veränderungen, Erneuerungen oder gar Erweiterungen nur für sich vornahmen, hat in der Regel niemand etwas bemerkt.

    Baugenehmigungspflichtige Erweiterungen wurden in der Vergangenheit sehr wohl bemerkt und führten zu Anpassungen der Einheitswerte.

    Ich habe ein Objekt zu erklären, bei dem sich der Einheitswert nach der Erstfestsetzung im Jahr 1980 zweimal infolge von Ausbaumaßnahmen

    erhöht hat. Verkäufe und die dabei erzielten Preise hatten im Übrigen auf die Einheitsbewertung überhaupt keinen Einfluss. Bei der sog.

    Zurechnungsfortschreibung passiert wertmäßig gar nichts. Ich kann die höheren Grundsteuermessbeträge mit dem bisherigen System nicht

    wirklich vergleichen, zumindest in Bayern ist der Rechengang ja völlig anders. Was soll denn die Anfechtung einer Neufestsetzung bringen,

    wenn die Überprüfung ergibt, dass die Berechnung den gesetzlichen Vorschriften des jeweiligen Bundeslands entspricht ? Da müsste ich ja

    behaupten, die Reformgesetze seien ebenfalls verfassungswidrig.

    Mit einem Steuererklärungsprogramm etwa, erhalte ich eine Berechnung, wie die Besteuerung ausgehen wird und welche Lasten auf einen zu kommen.

    Das stimmt doch in diesem Fall nicht. Wie hoch die Grundsteuer künftig ausfallen wird, hängt von den Hebesätzen der Gemeinden ab.

    Die werden die Gemeinden aber erst festlegen, wenn die Neubewertung abgeschlossen ist und die Grundsteuermessbeträge feststehen.

    Das erfolgt vielleicht erst 2024, bekanntlich wird die Grundsteuer ja erst ab 2025 nach neuem Recht erhoben.

    Ich weiß bisher nur, dass der Grundsteuermessbetrag für die Grundstücke, die ich in Bayern zu erklären habe, höher ausfallen wird als der

    bisherige aus dem Einheitswert abgeleitete Messbetrag. Wenn es wirklich politische Zielsetzung ist, dass die Gemeinden in etwa auf die

    bisherigen Einnahmen aus der Grundsteuer kommen, wird das über die Hebesätze gesteuert. die einen werden mehr zahlen müssen, die

    anderen weniger.

    Ist aber doch nicht vergleichbar mit einem allgemeinen Steuerbescheid.

    Warum nicht ? Auch gegen die bisherigen Einheitswertbescheide musste man innerhalb eines Monats Einspruch einlegen. Es wird ein

    Grundsteuermessbetrag festgesetzt, der im Wesentlichen auf den in der Erklärung gemachten Angaben beruhen wird. Das rechnerisch

    nachzuprüfen, ist innerhalb eines Monats leistbar. Ich habe den Grundsteuermessbetrag für zwei Immobilien bereits berechnet, was in

    Bayern wegen des Flächenmodells in der Regel recht einfach ist. In anderen Bundesländern ist die Berechnung zwar komplexer, aber

    auch dort ist die Nachprüfung innerhalb der Einspruchsfrist machbar.

    Eine Bemerkung dazu noch ich darf nicht steuerlich Beraten in Bezug auf die Grundsteuererklärung aber ich darf die Daten übermitteln.

    Jetzt mal unabhängig davon, ob die angekündigte Software für mehr als 3 oder 5 Übermittlungen geeignet ist, ist das immer ein Gratwanderung,

    bei der die Finanzämter mitspielen müssen. Es kann auch zu einer Zurückweisung nach § 80 Abs. 7 AO kommen.

    Darf ich denn meinen Nachbarn, Freunden privat helfen, die Fragen zur Grundsteuererklärung zu beantworten und über mein ELSTER-Konto versenden?

    Freunde und Nachbarn gehören nicht zu den Angehörigen nach § 15 AO, denen man unentgeltlich Hilfe in Steuersachen leisten darf.

    Ich rate deshalb davon ab, deren Erklärungen über das eigene Konto bei Mein ELSTER zu übermitteln, das sieht nach unerlaubter Hilfe aus.

    Auch die Lohnsteuervereine sind nicht zur Hilfeleistung bei der Grundsteuererklärung befugt. Wenn es nur um das Zertifikat bei Mein ELSTER

    geht, wird es für Privatbesitz in den 11 Bundesländern, die das Bundesmodell übernommen haben, eine Alternative zur Übermittlung geben,

    die allerdings auf Ein- und Zweifamilienhäuser, Eigentumswohnungen und unbebaute Grundstücke beschränkt ist. Einzelheiten sind hier zu

    finden: https://www.grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de/