Posts by Papa_001

    Was doch auch richtig ist. Es ist ja erst 2024 festgesetzt worden und wird gemäß § 11 EStG auch erst 2024 als Sonderausgabe berücksichtigt.

    Genau, aber das Steuerprogramm hat bei der hiesigen Festsetzung des Kirchgeldes keinen Einfluss darauf. Man kann es auch nicht in irgendeiner Variante erfassen, sodass es vom Programm vorausbestimmt werden könnte. Hier übernimmt die Dienststelle der Finanzbehörde lediglich eine Dienstleistungsfunktion einer Landeskirche. Diese Festsetzungen werden auch nicht als Bescheiddaten zurückgegeben. Es ist eine vollkommen separate Rechnung.

    Hier hätten sie das Kirchgeld eintragen sollen.

    Nein, nicht ganz! In dieser Tabelle werden jene Kirchensteuer- und Kirchgeld-Festsetzungen eingetragen, welche mit dem letzten Steuerbescheid festgestellt wurden. Sie tragen dort ja auch Erstattungen aus dem letzten Steuerbescheid ein, welche mit der letzten Festsetzung einhergingen. WAlef will aber, dass das aktuell festgesetzte Kirchgeld auch aus der Berechnung des Programms herausgeht. Das kann das Programm aber nicht. Es kann nur 8 oder 9 Prozent je nach Bundesland aus der Einkommensteuer ermitteln, wenn in den persönlichen Angaben Religionsmerkmale hinterlegt sind. In dieser Tabelle wird sichergestellt, dass das eigentlich gezahlte Kirchgeld oder Kirchensteuer aus dem laufenden Jahr noch als Sonderausgaben berücksichtigt werden kann. Bei Nachzahlungen müssten diese in der oberen Tabelle eingetragen werden. Erstattungen in der Unteren. Daher würden die Eintragungen in der unteren Tabelle auch wieder zur Wegnahme des Sonderausgabenabzug führen. Anrechnen kann das Programm nur Werte aus der Lohnsteuerbescheinigung oder aus den Vorauszahlungen. Dort kann man aber diese Zahlungen ja nicht mehr eintragen, da diese ja nur für das letzte Jahr galten und die Tatsache das noch etwas an Kirchensteuer oder Kirchgeld zu leisten wäre, ergibt sich ja erst mit der aktuellen Steuererklärung bzw. deren Festsetzung. Das ihm jetzt beschiedene altkatholische Kirchgeld, wie auch immer dieses zustande kam, könnte nun in dieser Tabelle bei der nächsten Steuererklärung für 2024 erfasst werden.

    ich habe das Kirchgeld nicht angegeben. Es wurde vom Finanzamt im Bescheid aufgelistet. Dadurch ergibt sich zwischen Programm und Bescheid eine große Diskrepanz.

    Das wäre ja genauso, wie wenn Sie Ihre Lohnsteuerbescheinigung nicht erfassen und sich dann wundern würden, warum das Programm diese in der Berechnung nicht berücksichtigen kann. :)

    Das Programm kann nur Kirchensteuern und noch besonderes Kirchgeld berücksichtigen. Es kennt aber nicht alle Zahlungsbestimmungen der einzelnen Landeskirchen. Sie werden auch nicht alle über den Bescheiddatentransfer mitgeteilt.

    Das Programm kann ausrechnen, welche Kirchensteuerlast Sie hätten, aber, ob Sie diese auch gezahlt haben, erfährt das Programm nur dadurch, ob Ihr Arbeitgeber welche über die Lohnsteuerbescheinigung einbehalten hat oder Sie ihre Zahlungen auch bei den Sonderausgaben angegeben haben.

    Ganz einfach ist das ja nicht. Sie sollten sich daher grundsätzlich einmal an einen Steuerberater wenden! Nur der kann sich Ihren Sachverhalt genau ansehen, als wir das hier könnten.

    Ich bin seit Januar Privatier und lebe von meinem Einkommen. Demnach werde ich dieses Jahr keine Einkommenssteuer zahlen.

    Wieso, weil Sie sich mit der Abgeltungssteuer abfinden?

    Kann ich die kompletten Studiengebühren (11.304€) komplett für das Jahr 2023 absetzen?

    Hätten Sie denn für dieses Jahr auch entsprechendes Erwerbseinkommen?

    Gibt es also eine Möglichkeit meine Studiengebühren, welche ich im Jahr 2024 an meinen alten AG zurückzahle, für 2023 abzusetzen?

    In Ihrem Falle oder auch grundsätzlich wäre es sinnvoll gewesen, die Fortbildungskosten immer auch als Werbungskosten von vornherein anzusetzen. Die Zulage hätten Sie in geeigneter Weise damit aufrechnen können. Aber Sie haben uns noch nicht verraten, wie Ihr Arbeitgeber Ihnen diese Nettozulage zusätzlich zu Ihrem Gehalt überwiesen hatte. Mit der Gehaltsabrechnung oder separat auf Ihr privates Konto? Was stand immer auf Ihren Lohnsteuerbescheinigungen?

    Aber das betrifft doch hier die Entschädigung die ein Arbeitgeber einem Beschäftigtem aus dem öffentlichen Dienst zu gewähren habe, wenn dieser aus beruflichen Gründen versetzt wird. Hier geht es aber um Steuerrecht. Dahingestellt, ob Sie die ortsübliche Miete als Werbungskosten für Ihren beruflichen Umzug ansetzen können. Mit dieser Fundstelle können Sie keinen Preis gewinnen.

    Wenn man den ganzen Dialog löscht, ist da nichts mehr.
    Logisch, dass man dann ALLES neu eingeben muss.

    Dazu muss man aber erst einmal den fehlerhaften Bereich gefunden haben, um jenen Dialog zu löschen.

    Auch normal ist, dass man erst versucht den Fehler zu finden und zu beheben,
    bevor man zur aufwändigen Radikalkur ganzen Dialog löschen übergeht.

    Bei selbst erstellten Dialogen mögen diese auch noch gefunden werden. Ich habe aber beobachtet, dass dies auch Bereiche betrifft, die vom User nicht aufgesucht wurden. Er sich also gar nicht vorstellen kann, wo sich ein fehlerhafter unvollständiger Tabelleneintrag noch befinden könne, insofern die Fehlermeldung dazu keine schlüssigen Hinweise gibt oder von ihm nicht antizipiert werden können.

    Am einfachsten ist es den ganzen Dialog löschen, dann den Steuerfall löschen und schließen.
    Danach den Steuerfall neu laden und dann alle Eingaben neu machen.

    Das kommt doch wieder auf das selbe heraus, wenn man den Steuerfall wieder neu lädt. Oder meinten Sie Neuerfassung? Die Fälle sind überschaubar. Bis jetzt vier Fälle. Neu erfassen wollte ich deswegen aber jetzt nicht. In den haushaltsnahen Aufwendungen bei den Allgemeinen Angaben ist ja nun kein großer Akt, wenn man dort die Tabellen kontrolliert.

    "Höhe und Art gemeinsam" deutet meist darauf hin, dass es eine unvollständige Zeile in den Tabellen für die Aufwendungen gibt, eine überflüssige Leerzeile oder wenn konkret hier bei den Handwerkerrechnungen nur ein Betrag ohne zugehörige Beschreibung (Art) eingetragen wurde, oder umgekehrt nur eine Beschreibung ohne Betrag. Die Zeilen werden einzeln per ELSTER übertragen und da führen unvollständige Zeilen, die nur teilweise ausgefüllt sind, zu solchen Plausis.

    Das stimmt insoweit. Ich hatte ja bereits schon einmal angedeutet, dass hier ein versteckter Programmfehler ursächlich sein könnte. Insbesondere wenn Dateien aus Vorjahresdaten übernommen werden, verdoppeln sich leere Zeilen in den Tabellen. Diese verdoppelten Zeilen haben natürlich keine Einträge, weder in der Beschreibung noch im Zahlenwert. Damit fallen Sie dem User nicht gleich auf. Sie werden aber zum Absenden aufgelistet. Hier empfiehlt es sich zunächst auch darauf zu achten, dass nicht mehr als eine einzige leere unbefüllte Zeile in den Tabellen steht. Auch die ausgefilterten Dialoge, die zu diesem Fehlerort gehören, sollten noch einmal geöffnet und angeschaut werden. Wie es aber genau zu diesen leeren Doppelzeilen kommt, ist noch nicht ganz in Erfahrung zu bringen gewesen.

    Das Pflegegeld bekommt mein Vater der es mir dann aber überweißt.

    In meiner Steuererklärung kann ich die Pflege zu meinem Vater steuerlich geltend machen . Das weiß ich.

    Wenn es um Ihre eigene Steuererklärung geht, kommt für Sie die Pflegepauschale zum Ansatz, die zwar nicht losgelöst vom Pflegegeld ihres Vaters ist, aber unabhängig davon. Soweit stimmt das.

    Sitze gerade an die Steuererklärung meines Vaters.

    Er bekommt Witwengeld und dadurch über die Grenze, sodass er Steuern zurückbezahlen muss.

    Mit der weiteren Leibrente liegt er wohl über dem Grundfreibetrag, wenn damit sein Einkommen steuerpflichtig wird, sind das dann aber keine Steuern, die man zurückzahlen müsste, woher auch, es wurden vom Finanzamt ja keine Steuern gezahlt. Ein Steuerpflichtiger nimmt vom Staat keine Steuern ein, die später einmal wieder zurückzuzahlen wären.

    Es ging darum, ob man den Pflegegrad 2 auch geltend machen kann.

    Wo jetzt, in Ihrer Steuererklärung oder bei Ihrem Vater? Ich wollte Sie jetzt nicht vorführen aber Sie sehen ja selbst, mitunter ist nicht ersichtlich von wessen Steuererklärung die Sprache ist.

    Im November 2023 habe ich vom CEO eine "Bestätigung zur Vorlage beim Finanzamt" zum "Status der Verluste aus der Beteiligung" erhalten. In dieser wird die Höhe meines nicht zurückgezahlten Gesellschafterdarlehens sowie der aufgelaufenen, nicht ausgezahlten Zinsen beziffert.

    Was haben Sie genau erhalten? Sie sollten eine "Bescheinigung über Ihre Verluste" erhalten haben, welche Sie letztendlich nach dieser Vorgabe zu erfassen haben. Oder haben Sie eine erträgnisgleiche Aufstellung, wo anstelle von Erträgen Verluste ausgewiesen sind?

    Dieser Fehler scheint sich durch die gesamte SSE zu ziehen. Zu dem Fehler kommt es meiner Meinung nach durch fehlerhafte Tabellenansteuerungen in den Dialogen. In einem Fall werden, wenn mit den Tooltipps aus den Steuer-Spar-Tipps eine Auswahl getroffen wird, nicht nur die Bezeichnung in der markierten Zeile befüllt wird, sondern auch gleich eine weitere leere Zeile geöffnet, diese wird dann unbemerkt unbefüllt offen gelassen. Es ist also nicht, wie zunächst allgemein behauptet, dass jemand eine Zeile anfinge zu bearbeiten und den Dialog verlässt, sondern die weitere Zeile wird vom Programm hinzugefügt. Im Unterschied dazu, dass zwar immer eine letzte Zeile angefügt bleiben muss, besteht diese weitere Zeile aus nicht sichtbaren Fehleinträgen. Kontrollieren lässt sich das leicht, weil man diese Zeilen zum Löschen angeboten bekommt, die echte leere Tabellen-Abschlusszeile aber nicht.

    Die Eheleute sind konfessionsunterschiedlich. Die Kirchensteuerbeiträge werden bei Gemeinsamer Veranlagung insgesamt hälftig für die beiden Kirchen aufgeteilt. Hier dürfte es sich um einen Abbildungsfehler handeln, denn Kapitalerträge sind hier überhaupt nicht mit im Spiel. Vorstellbar ist es aber, dass der Gesamtbetrag an Kirchensteuer den es zu verteilen gilt, in einem weiteren Summenfeld innerhalb der SSE abgestützt werden muss, um damit weiterrechnen zu können (Interne Zwischenrechnung). Der Wert dieses Feldes aber irrtümlich zur Anzeige gebracht wurde.

    Ich denke, dass die Programmentwickler diesen Fehler bereits erkennen konnten. Hier im Forum wird man auch nicht weiter zu Erkenntnissen gelangen können. Lebensnotwendig ist das jetzt zwar nicht. Vielleicht meldet sich ja einmal einer der Forenmoderatoren und kann etwas dazu sagen?