Posts by stoamandl


    [USER="13573"]BommelE[/USER] [USER="13632"]SteiniBau[/USER]
    Das ist ja schlicht nicht korrekt. Das Programm schriebt Ihnen nicht vor, daß Sie Ihre Steuererklärung nicht machen oder abgeben können.
    Dazu brauchen Sie den VaST-Abruf nicht. Die Bescheinigungen können ohnehin erst seit dieser Woche zuverlässig über Elster abgerufen werden.
    Geben Sie die Daten einfach manuell ein, sobald Sie sie zur Hand haben.


    Ich habe schon im Januar damit eine Steuererklärung abgegeben und eine im Februar. Und das funktioniert einwandfrei.

    ich versteh' gar nicht, warum es dieses Jahr alle so eilig haben...
    Da wird ja inzwischen den Updates der Steuersoftware heftiger entgegengefiebert, als bei Apple-Updates für's neue iPhone ;)
    Wie sagt man so schön: "Gut Ding will Weile haben."


    Wieso sollte man überhaupt schon vor Ende März die Steuererklärung abgeben wollen? Das führt doch nur dazu, daß man ggf. Korrekturerklärungen abgeben muß und damit ist nichts gewonnen.
    Die meisten Banken verschicken ja z.B. die Steuerbescheinigungen für die Depots erst Mitte März....

    Bei einzelnen Steuerpflichtigen funktioniert der Bescheinigungssabruf für 2020 trotz der Störung, was natürlich eher zur Verwirrung beiträgt.


    Zumeist sind aber nur die Stammdaten abrufbar.


    [USER="12665"]Charlie24[/USER] Stammdaten und Religionszugehörigkeit seien wohl immer abrufbar - aber wie ich gestern (an meinen eigenen Stammdaten und beim folgenden Anruf im Finanzamt) erfahren durfte, sind die nicht unbedingt korrekt: da stimmte dann z.B. die Adresse nicht (obwohl Steuerbescheide bisher korrekt adressiert waren) und telefonisch musste ich dann vom Finanzamt erfahren, daß sowohl ich selbst als auch meine Ehefrau "ledig" seien (nichtmal geschieden! ledig! Mit jeweils Steuerklassen 1). Und auch das, obwohl wir seit fast 20 Jahren zusammen veranlagt werden.


    Die Finanzbeamtin konnte sich das überhaupt nicht erklären und jetzt läuft eine ganze Verwaltungskette an, um das ganze zu korrigieren - man hält das für einen "IT-Fehler"...


    Nun gut, als Konfessionslose haben meine Frau und ich ja in den vergangenen Jahrzehnten bereits zweimal erfahren, daß die Religionszugehörigkeit beim Finanzamt durchaus von Jahr zu Jahr variieren kann (man wird sozusagen katholisch gemacht, wie man in Bayern so schön sagt), was dann ärgerliche Bescheide von den Kirchensteuerämtern und entsprechende Widersprüche zur Folge hatte.
    Bislang hatten wir die Gründe dafür in Arglist und Steueroptimierungswunsch der Behörden geglaubt... aber wer weiß schon, wie lange die in Wirklichkeit schon "IT-Probleme" hatten ;)

    Vorab mal die Versionsdaten: SteuerSparErklärung 2021 für macOS, Version 26.26, Setup:26.26.67 Build 26067


    Ich habe hier zweimal den Fall, daß die SSE in der Steuererklärung, Werbungskosten, Telefon/Fax/Internet nach Eingabe der Gebühren mit "Pauschalbarechnung" zwar die Pauschalbeträge und dann die Summer (unter "Gebühren") korrekt ausrechnet - wenn man dann aber auf die Übersicht klickt, stimmen die dort angezeigten Summen nicht mit den Gebühren überein, sondern sind durchweg höher (nicht viel, aber doch auffällige Differenzen zwischen € 0,66 und € 2,42, die wohl keine Rundungsfehler mehr sind).


    In den Gewinnermittlungen (unter Betriebsausgaben->Telefon/Fax/Internet) gibt es diesen Fehler bei der Pauschalabrechnung nicht.

    [USER="13259"]adrianschmutzler[/USER] ehrlich jetzt? Schonmal bei Elster eingeloggt und nachgeschaut, welche Bescheinigungen dort schon zur Verfügung stehen?
    Ich wette, da liegen auch bei Ihnen nur Stammdaten und Religionszugehörigkeit. Die Rentenversicherungen hatten wohl schonmal übermittelt, aber jetzt liegt da (aufgrund einer Panne) nichts mehr und die Bescheinigungen werden auf sich warten lassen. Die meisten Versicherer übermitteln erst im März an die Finanzämter.
    Und falls bei Ihnen wirklich schon was liegt (also z.B. von einem rasend schnellen Arbeitgeber oder der ein oder anderen Versicherung), dann laden Sie sich doch die Bescheinigungen als pdf runter und übertragen Sie die händisch in die SSE (falls Sie's so eilig haben, die Steuererklärung abzuschicken).


    Beachten Sie aber, daß Sie z.B. Gewerbesteuererklärung, Körperschaftssteuererklärung, Anlage N-GRE,... ohnehin erst ab 24. März einreichen können (und das liegt nicht am Softwarehersteller, sondern daran, daß die Finanzverwaltung das erst ab Ende März zur Verfügung stellt).


    Geduld ist das Vertrauen, daß alles dann kommt, wenn die Zeit reif ist ;)

    [USER="11988"]Papa_001[/USER] mir ist schon klar, daß ich und wie ich die digitale Bekanntgabe im Elsterportal beantragen kann. Die Frage ist aber, wie ich die Beantragung der digitalen Bekanntgabe in der SSE einstellen kann. Ich habe ehrlich gesagt wenig Motivation, eine in der SSE (für den digitalen Versand) fertige Steuererklärung auf Papier auszudrucken, um sie dann im Elster-Portal wieder abzutippen.

    Das ist doch auch kein Argument :) Viiiiel länger warten (die Steuerzahler, die jetzt schon ihre Belege bekommen und ihre Erklärungen einreichen können) und noooooooch viiiiiel läääänger warten (SteuerSparErklärung-Kunden), da gibt's doch schon noch einen Unterschied. :)


    [USER="13511"]xpreisx[/USER] es hindert Sie natürlich niemand, die Steuererklärung völlig ohne VaST-Abruf schon jetzt abzugeben - geben Sie doch einfach die Daten aus den Ihnen vorliegenden Bescheinigungen händisch in die Software ein, dann abschicken und fertig.
    Ich selbst hab interessehalber eben mal im Elster-Portal geschaut, was überhaupt schon an abrufbaren Bescheinigungen dort vorliegt.... außer Stammdaten und Religionszugehörigkeit liegt dort weder für mich selbst noch für Mandanten/Vollmachtgeber etwas vor (obwohl ich schon einige Bescheinigungen auf Papier im Briefkasten hatte).

    Es gibt aber auch Versicherer, die ihre Bescheinigungen erst so gegen Anfang März bereitstellen. Dann hilft auch nichts, wenn die Software das früher abrufen kann.


    Aus eigener Erfahrung kann ich zudem sagen, daß die frühe Abgabe der Steuererklärung auch nicht immer eine Garantie dafür ist, daß der Bescheid früh erstellt wird - da spielen nämlich noch Faktoren mit rein wie z.B.
    - welches Teilzeitpensum arbeitet ausgerechnet mein Sachbearbeiter beim FA,
    - wie lange ist mein Sachbearbeiter dienstunfähig geschrieben,
    - welcher andere Sachbearbeiter fühlt sich zuständig den dienstunfähigen Kollegen zu vertreten (ich verrate es mal: keiner)
    - ....
    alles schon erlebt....


    Daher finde ich Ende Februar absolut ausreichend - man kann ja alles andere bis auf den VaST-Abruf schon komplett fertig machen, der Rest geht dann in Minuten.

    ;) da hilft dann nur noch die Untätigkeitsbeschwerde gegen den Finanzbeamten - damit macht man sich ordentlich beliebt, v.a. bei den inzwischen überwiegend in Teilzeit arbeitenden Finanzbeamten und kommt gaaaanz sicher im nächsten Jahr wieder bevorzugt mit der Bearbeitung dran... ;)

    also vor dem 1. März bearbeiten die bei uns gar nichts... und bis dahin hatte es bisher immer gereicht. Sie können doch die Steuererklärung (bis auf den Abruf) schon soweit fertig machen. Bei den Finanzämtern können Sie doch per Elster jetzt auch noch gar nichts einreichen, die schalten auch erst später frei.

    [USER="1072"]boisbleu[/USER]



    ich zitiere mal aus dem von Ihnen angehängten pdf: "Die Umsetzung soll untergesetzlich geregelt und damit schnell verfügbar gemacht werden."


    Da ist also noch gar nichts entschieden. Das ist eine reine Willensbekundung einer von unserem Grundgesetz nicht vorgesehenen Videoschaltkonferenz der GröKAZ mit den Ministerpräsidenten. Diese "Videoschalte" hat keine gesetzgeberische Kompetenz, es fehlt diesem Gremium sogar an der Verordnungsermächtigung (aber das scheint ja dem Volk z.Zt. egal zu sein). Sie werden also abwarten müssen, daß


    1.) dieser Vorschlag irgendwann von der Legislative in irgendein Gesetz hinein beschlossen wird
    oder untergesetzlich geregelt wird (dann ggf. auch von der Exekutive - auf einer soliden Ermächtigungsgrundlage?)


    und


    2.) das dann beschlossene Steuergesetz oder die entsprechende untergesetzliche Norm von den Softwareherstellern
    in die Software mit eingebaut wird.


    -> Warten Sie doch erstmal Nr. 1.) ab, bevor Sie 2.) einfordern.


    Bis dahin können Sie sich ja auch erstmal ohne Software (also mit Taschenrechner oder 'ner Exceltabelle) durchrechnen, ob eine Sofortabschreibung Ihnen überhaupt steuerliche Vorteile gegenüber einer Abschreibung über drei Jahre bringt oder ob Sie sich einfach einen Computer für unter € 1,190,-- (inkl USt, dafür kriegen Sie sogar 'n MacBook) kaufen, denn den können Sie auch nach der bisher gültigen Regelung komplett im Jahr der Anschaffung abschreiben.


    herzlicher Gruß.

    hat doch noch Zeit. Die VaST-Belege stehen doch meist erst so ab Mitte Februar /Anfang März zur Verfügung; mindestens die Rentenversicherung lässt sich ja teilweise sehr lange Zeit damit (andere Versicherer mittlerweile auch).

    [USER="13273"]Pille[/USER]
    Von WiSo bin ich auch zur AAV gewechselt - im Jahr 2010. Und zu Wiso (=Buhl) kann ich nur soviel sagen: Mit BUHL (oder WISO) will ich NIE WIEDER ETWAS ZU TUN HABEN.
    Da müsste die AAV mehr tun, als ein paar unkomfortable Ordnerstrukturen zu schaffen, um mir das Kraut dermaßen auszuschütten, wie es Buhl getan hatte - nein ehrlich: Finger weg von Buhl/Wiso, denn deren Geschäftsmodell samt Abofalle ist unseriös (war es zumindest in 2009, aber wer mir einmal das Kraut so derart ausgeschüttet hat, kriegt in 100 Jahren keine Rehabilitation mehr).
    Wenn das Lizenzmodell jetzt hier bei der AAV auch ein wenig kleinlich (im Vergleich zu vorher) wirken mag, dann ist das für mich o.k., alle wird teurer, man muß schauen, wo man bleibt, das Programm tut was es soll (und das bisher wirklich sehr gut) und der Preis stimmt für mich jedenfalls immer noch.
    Das mit der Ordnerstruktur ist halt jetzt ein Manko - hoffentlich wird da noch nachgebessert. Mir wär' noch wichtig, daß man je Steuererklärung (drei reichen mir ja) trotzdem noch seine verschiedenen Simulationen durchspielen kann, ohne daß man die Lizenz verliert oder überbeansprucht... (siehe dort).