Posts by stoamandl

    Guten Morgen,


    ist das denn wirklich sooo wichtig, daß die Software für die Steuererklärung dann auf dem MacBook mit M1 um ca. 5 ms schneller läuft? Mir persönlich (und ich glaube auch vielen anderen Privatanwendern) wäre eine möglichst lang durchgehaltene Abwärtskompatibilität der jeweils aktuellen SSE mit älteren macOS viel wichtiger.


    herzlicher Gruß,

    S.

    Hallo,
    [...] Könnte ich mit der jetzigen Steuererklärung Kosten in das nächste Jahr übertragen? Wenn ja, wo kann ich das in dem Programm eintragen und das Ergebnis sehen?
    Grüße


    Im Falle der Erstausbildung sind die Kosten bei den Sonderausgaben einzutragen (und können somit nicht in das Folgejahr "übertragen" werden).


    Im Falle der Zweitausbildung sind die Kosten bei den Werbungskosten einzutragen. Sollte im Gesamten ein negatives Einkommen resultieren, wird das Finanzamt im Bescheid einen Verlustvortrag feststellen und diesem im Folgejahr verrechnen (das wird dann nirgends eingetragen - das macht das Finanzamt selbst).

    Grundsätzlich kann man nicht mehr Steuer erstattet bekommen, als man gezahlt hat. Der minimalst mögliche Steuersatz liegt nunmal bei 0,0%, wird aber niemals negativ.


    Was die Frage der abgeht, ob man "Kosten in das nächste Jahr übertragen" kann kommt es darauf an, ob es sich beim Studium um eine Erstausbildung oder eine Zweitausbildung handelt.

    Die Antwort findet sich in §173 Abs 1 Nr 2 AO


    Wenn die Steuerbescheinigung des Vermieters über die nach §35a EStG begünstigten Aufwendungen eintrifft, diese dem Finanzamt nachreichen, ggf auch eine neue Steuererklärung nachreichen und dann auf den neuen Steuerbescheid warten.
    Das genaue Procedere würde ich immer vorher telefonisch mit dem jeweiligen Sachbearbeiter beim Finanzamt klären.

    Ok, da wär ich ja nicht selbst drauf gekommen.
    Ich war überzeugt, das wird schlicht pro Monat (in meinem gewählten Fall dann pauschaler beruflicher Anteil von 20% - jeden Monat) aufsummiert.


    Die durchschnittliche Berechnung anhand des für mich günstigsten (also teuersten) repräsentativen 3-Monats-Zeitraums war mir bisher gar nicht bewusst.
    Bei unterschiedlichen USt-Sätzen in 2020 gibt das dann eben sogar bei sonst monatlich gleichbleibenden Flatratepreisen in der ersten Jahreshälfte "günstigere" Dreimonatszeiträume als in der zweiten Jahreshälfte.


    Wieder was gelernt...
    Das Thema kann man somit abschließen.


    Ich glaube alle drei treffen zu.
    In der Version 26.xxx sind ja erstaunlich viele Fehler, bzw. das ganze wirkt extrem unausgereift :(
    So langsam bin ich doch dabei, mich für nächstes Jahr nach funktionierenden Konkurrenzprodukten umzuschauen.

    Gewerbesteuererklärung allerdings noch nicht möglich - Stand 15.03.2021.


    [USER="4221"]Staufer[/USER]
    das ist Elster-seitig noch nicht möglich. Die Finanzverwaltung schaltet das erst ab 24.03. frei.

    Die Finanzämter erkennen aber nur solche Krankheitskosten (Arzt-/Arzneimittelkosten, etc) an, die an sich nicht erstattungsfähig durch die jeweilige Krankenversicherung sind.
    Wenn also z.B. ein PKV-Versicherter alle seine Arztrechnungen etc selbst bezahlt und gar nicht bei der PKV einreicht (z.B. um höhere Beitragsrückerstattung zu bekommen oder aus anderen Gründen), die aber eigentlich erstattungsfähig durch seine Versicherung wären, dann darf er den erstattungsfähigen Anteil dieser Kosten NICHT als aussergewöhnliche Belastung angeben. Dazu gab es vor kurzem ein BFH-Urteil (ich meine in
    2020, ich find's aber auf die Schnelle jetzt nicht).

    [USER="13667"]Sateule[/USER]

    Hallo,
    nach dem Abruf der Krankenversicherungsbeiträge vom Finanzamt kann man zwar auf die Erfassung ohne ZeilenNummern umschalten und dort gibt es auch das gewünschte Feld 'Gesamtbeitrag...' aber leider werden die abgerufenen Werte dort nicht übernommen, sodass man dort alles manuell neu eingeben müsste.


    der Gesamtbetrag geht das Finanzamt - mit Verlaub - ja auch einen feuchten K...icht an... wozu also eintragen?
    Die Versicherungsgesellschaften haben sich was dabei gedacht, nur die in die VaST-Beleg nur die steuerlich tatsächlich relevanten Beträge einzutragen.


    [USER="6195"]VLH-RB-570[/USER]
    Aha. Interessant. Zur gewerblichen Nutzung kann ich nichts sagen. Ich habe nur die "private" Version und mache halt damit innerhalb der Familie für einige Leute die Steuerklärungen. Dafür habe ich auch von allen die Freischaltung/Berechtigungen zum VaST-Abruf.
    In der privaten Version rufe ich durchaus die VaST-Belege aller "Mandanten" mittels meiner (und zwar nur meiner) Zertifikatsdatei und meinem (und nur meinem) Abruf-Code über Elster ab - für 2020 funktioniert das ja noch nicht in der SSE, aber so war es die letzten Jahre.
    Diese Jahr habe ich schon Steuererklärungen abgegeben (auch mit SSE und Zertifikatsdatei - und dazu vorher die Beleg über das Elsterportal abgerufen).


    Ist denn das in der gewerblichen Version so viel anders? Warum?

    [USER="2429"]Adi[/USER]



    [USER="11776"]stoamandl[/USER]
    Die Idee, die Daten direkt über das ELSTER-Portal abzurufen, mag ja für den Privat-Anwender eine Alternative sein. Für gewerbliche Anwender, die mit den Daten Dritter arbeiten müssen, klappt das so leider nicht, da dann zunächst die entsprechenden Freigaben durch die Mandanten (Abruf-Codes) erfolgen müssen.


    [USER="6195"]VLH-RB-570[/USER]
    Für den VaST-Abruf über die Software braucht man doch aber auch den Berechtigungs-Code des Mandanten. Der wird einmalig nach Erteilung der Abrufberechtigung aktiviert. Danach ist alles mit ein und demselben Abruf-Code (nämlich dem eigenen, wenn die Abrufberechtigungen korrekt hinterlegt sind - das kann man im Elsterportal prüfen) abgerufen - egal ob über den Webbrowser oder in der Software. Solange ich mich nicht zwischendurch beim Elsterportal auslogge, kann ich nach der ersten Eingabe meines Abruf-Codes alle Belege der Mandaten abrufen, für die ich eine Berechtigung habe (ohne den Code erneut eingeben zu müssen)... klar ist es ein bisschen umständlicher - aber hinsichtlich des Abruf-Codes kein Unterschied.


    Auch das ist manchmal nicht so einfach. Ich habe gestern meinem Lohnbuchhalter eine E-Mail geschickt und mich höflich nach dem Ausdruck


    der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung für 2020 erkundigt. Die Daten wurden bereits im Januar übermittelt, in Händen habe ich nichts.


    [USER="12665"]Charlie24[/USER]
    man kann sich doch ganz einfach über den Webbrowser bei Elster einloggen, die Belege als pdf herunterladen und schon hat man was "in Händen", mit dem man weiterarbeiten kann...