Posts by DocSeltsam

    Ich arbeite unter Linux und habe die SteuersparErklärung in einer virtuellen Umgebung (Virtualbox) unter Win10 laufen. (Das jährliche Gefrickel mit wine habe ich aufgegeben, weil irgendwas immer nicht richtig funktionierte).

    Erstmals zeigt die neue Version jetzt im Hauptfenster und in der rechten Leiste ein unscharfes Schriftbild. Es sieht aus, als wenn eine stark komprimierte Grafik verwendet würde oder als wenn bei einer nicht nativen Bildschirmauflösung interpoliert würde.

    https://s20.directupload.net/images/220209/wfwedp6o.jpg


    Unter Extras- Optionen - Darstellung - Größe sind bei allen Punkten keine Haken gesetzt und es wird 100% angezeigt. Genauso ist es auch bei der Steuersparerklärung 2021, und da ist das Schriftbild weiterhin in Ordnung.

    Ich habe meine Wohnung im Mai 2020 verkauft und entsprechend einen Eigentümerwechsel in 2020 mit Wegfall Eigentum durch Verkauf angekreuzt. Für die Steuererklärung 2020 hat alles geklappt, und die AfA wurde zeitanteilig berücksichtigt. Wie in allen Jahren hatte ich wegen der notorisch zu spät erfolgten Jahresabrechnung der Hausverwaltung die in 2020 gezahlten Vorauszahlungen sowie die in 2020 für 2019 abgerechneten Nachzahlungen angegeben.Der Einkommensteuerbescheid 2020 ist abgeschlossen und bestandskräftig.


    Nun liegt mir die Abrechnung für 2020 vor. Diese enthält eine Nachzahlung der umlegbaren und nicht umlegbaren Nebenkosten. Darüber hinaus ist eine Entnahme aus der Instandhaltungsrücklage erfolgt, die mich zeitanteilig betrifft. Und die Abrechnung mit meinem Mieter ergibt, dass ich ihm einen Teil seiner Vorauszahlungen erstatten muss. Normalerweise würde ich das jetzt alles in der Steuererklärung für 2021 geltend machen. Bei dem Versuch, es in der Steuersparerklärung für 2021 vorzuerfassen stehe ich aber nun vor dem Problem, dass die Wohnung im Rahmen der Datenübernahme als weiterhin im Eigentum stehende Wohnung übernommen wurde, so dass auch AfA berechnet würde. Ein Verkaufsdatum in 2020 kann ich nicht erfassen, da dieses mit Fehlermeldung abgelehnt wird, da es in der Vergangenheit liegt. Wenn ich den 01.01.2021 als Verkaufstermin angebe, wird immer noch AfA für einen Tag zeitanteilig berechnet.


    Wie ist nun der richtige Weg, um meine letzten Kosten für 2021 zu erfassen?
    Oder bleibt einem nichts anderes übrig als zu versuchen, mit Bezug auf § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO eine Berichtigung des bestandskräftigen Bescheides für 2020 beantragen?

    Ich habe meine Steuererklärung per Elster übermittelt. Das Programm sagt:


    Die SteuerSparErklärung hat die Belege ausgewählt, die beim Finanzamt eingereicht werden müssen.


    ** Diese Belege müssen beim Finanzamt eingereicht werden:


    Steuerbescheinigungen zu Kapitalerträgen
    Beteiligungen (Kapitalerträge)


    Wenn ich jetzt den Druckfilter aufrufe und 'Dokumente für Elster' sowie 'Auswahl für das Finanzamt' auswähle, sind diverse eigene Anlagen vorausgewählt angekreuzt und im Begleitschreiben steht


    Zusätzlich reiche ich folgende Belege ein:
    - Hausgeldabrechnungen
    - Handwerkerrechnungen
    - Arbeitsmittel
    - Steuerbescheinigungen zu Kapitalerträgen
    - Beteiligungen (Kapitalerträge)
    - Vermietung und Verpachtung eigener Immobilien
    - Steuerberatungskosten


    Genau das sollte doch aber dieses Jahr nicht mehr in diesem Umfang notwendig sein und widerspricht auch dem, was das Programm zuvor als notwendig ermittelt hat.


    Wenn ich jetzt manuell alles bis auf Kapitalerträge abwähle, ändert sich aber am Wortlaut des erzeugten Anschreibens (siehe oben) nichts.

    Behinderte mit Merkzeichen aG dürfen bis zu 15.000 km für Privatfahrten absetzen. Fahrtkosten mit Taxi und öffentlichen Verkehrsmitteln sind ebenfalls absetzbar, allerdings wird die Km-Pauschale dann entsprechend gekürzt.


    Die Hilfe des Programms sagt auch richtig:


    Berücksichtigt werden die Fahrten mit der Reisekostenpauschale (Fahrzeuge). Ein Ansatz der höheren nachgewiesenen Kosten ist nicht möglich. Aufwendungen für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Taxi können Sie in nachgewiesener Höhe geltend machen. Allerdings kürzt das Finanzamt dann Fahrten mit der Reisekostenpauschale um die bereits »verbrauchten« Kilometer. Erfassen Sie diese Kosten im Bereich »Behinderung« im Fenster »Fahrtkosten bei Behinderung«.


    Wenn ich jetzt 8.500km mit der PKW-Pauschale erfasse (eine höhere Laufleistung des PKW kann nicht nachgewiesen werden) zieht das Programm mir davon nun 250km "Entfernungen für öffentliche Verkehrsmittel" ab, die ich zuvor entsprechend erfasst hatte.
    Das ist aber nicht richtig. Die 250km führen lediglich zu einer Kürzung der (maximal möglichen) 15.000km-Pauschale, dürfen aber nicht zu einem Abzug führen, wenn diese noch gar nicht verbraucht sind und weniger als 15.000 km geltend gemacht werden.


    Wie löse ich das jetzt?


    Schreibe ich zum Ausgleich 8.750km Fahrten mit PKW, stimmt der Text der Anlage nicht, denn ich kann dann keine 8.750km PKW-Laufleistung nachweisen. Die einzige Lösung die mir einfällt ist, bei der Erfassung der Bahnfahrkarte den Hilfetext


    "Geben Sie die tatsächlich gefahrenen Kilometer für diese Fahrt an .
    Für Fahrten mit dem eigenen Fahrzeug kann teilweise die Entfernung pauschal oder mit Nachweis bis zu einem Höchstsatz berücksichtigt werden. Diese Fahrten werden jedoch um bereits »verbrauchte« Kilometer mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxi gekürzt."


    zu ignorieren und die km leer zu lassen.


    Hier sollte unbedingt das Programm so angepasst werden, dass die erfassten km für öffentliche Verkehrsmittel nur dann zu einer Kürzung der PKW-km führen, wenn mindestens 15.000 km geltend gemacht wurden.

    Mein FA möchte künftig zum Nachweis bereits erfolgter Besteuerungen von ausschüttungsgleichen Erträgen aus thesaurierenden Fonds von mir die Anlage KAP der jeweiligen früheren Jahre, in denen die Besteuerung erfolgte, haben. Das FA hat nach Ablauf der 10-jährigen Aufbewahrungsfrist keine Unterlagen mehr, so dass ich dann nachweispflichtig bin.


    Da ich immer per SteuerSparErklärung und Elster meine Steuererklärungen mache, gibt es keine papierhafte Anlage KAP. Ich müsste im Prinzip bei einer angenommenen Haltedauer der Fonds von 20 Jahren jahrzehntelang die Programmsoftware installiert lassen, um ein pdf nacherstellen zu können.


    Oder gibt es eine Möglichkeit, die versandten Elsterdateien zu archivieren? Wie kann ich aber diese dem FA als Anlage bei einer Steuererklärung mitsenden?


    Beispiel: ich möchte 2026 eine Steuererklärung für 2025 versenden, in der ich zu einem 2025 verkauften Fonds angebe, dass die Besteuerung der 2010-2024 angefallenen Erträge bereits in den Jahren 2010-2024 stattfand. Bis 2015 hat das FA meine Unterlagen archiviert. Für 2010-2014 müsste ich die in diesen Jahren versandten Elsterdateien als Nachweis mitsenden können

    ich erhalte beim Öffnen die Fehlermeldung


    Die Datei:
    C:\Dokumente und Einstellungen\martin\Eigene Dateien\Steuerfälle\MD-5_Tage_Woche_JSB.ESt2014
    konnte nicht geöffnet werden.


    Vor dem update ging es noch.


    Die Sicherungsdatei lässt sich noch öffnen, ist aber eine Minute älter. Nun weiss ich nicht, was ich an der anderen Datei zuletzt noch geändert hatte.

    unter Sonderausgaben -> Kirchensteuer: Zahlungen und Erstattungen habe ich als Zahlungen lediglich die im Dialog »Lohnsteuerbescheinigung« bereits erfassten Kirchensteuerbeträge vermerkt.
    Unter Erstattungen habe ich den Betrag erfasst, der im Bescheid des Vorjahres als Erstattung ausgewiesen war. Die Hilfe des Programms führte hierzu richtigerweise aus:


    "Hier sind alle Erstattungen von Kirchensteuer einzutragen, die Sie im Jahr 2013 erhalten haben.
    Diese Beträge können Sie i.d.R. Ihren Steuerbescheiden entnehmen, die Sie im Jahr 2013 vom Finanzamt erhalten haben."


    Unter "Belege auswählen und der Steuererklärung beifügen" heisst es u.a.:

    Diese Belege wird das Finanzamt wahrscheinlich anfordern:
    Gezahlte oder erstattete Kirchensteuer


    Entsprechend heisst es im Anschreiben für das Finanzamt:


    Zusätzlich reichen wir folgende Belege ein:
    Gezahlte oder erstattete Kirchensteuer


    Nun frage ich mich, was ich da für Belege einreichen soll? Das Finnazamt hat diese Daten doch. Oder soll ich jetzt etwa doch die elektronische Lohnsteuerbescheinigung sowie eine Fotokopie meines letzten Steuerbescheids mitsenden? Das kann's ja wohl nicht sein.


    Vorschlag: wenn die gezahlte Kirchensteuer aus dem Dialog »Lohnsteuerbescheinigung« stammt, sollte der Hinweis und der Ausdruck unterbleiben.
    Für erstattete Kirchensteuer will mir jetzzt kein Fall einfallen, wo dies nicht aus einem Steuerbescheid resultieren könnte, der dem Finanzamt bereits vorliegt.

    ich möchte dieses Thema noch mal in Erinnerung bringen.


    Auch in der aktuellen Version der SSE 2014 bemängelt der Prüfer, da man die Abschreibung nach Prozentsätzen gewählt habe, könne im Jahr der Anchaffung die Abschreibung nur zeitanteilig gewährt werden. Man müsse daher daher für das erste Jahr den Prozentsatz entsprechend kürzen.


    Was, wie bereits ausgeführt, aber widersinnig ist, wenn durch die Vorgabe 100% gerade ein Sofortabzug im Jahr der Anschaffung errreicht werden soll.


    Warum werden solche Fehler trotz Bugreport nicht gefixt? Ich bin enttäuscht.

    Quote

    Zitat:
    Handelt es sich nicht um Erhaltungsaufwand bei dieser Ausgabe?

    Gemäß BFH-Urteil von 1990 gelten nur Herd und Spüle, wenn sie ersetzt werden, als Erhaltungsaufwand. Alle übrigen Küchenelemente stellen jedes für sich ein ein selbständiges Wirstchaftsgut da und können, wenn sie weniger als 410,- Euro netto gekostet haben, sofort in voller Höhe als Werbungskosten abgezogen werden (unabhängig davon, ob Erstanschaffung oder Ersatz)
    Steht so auch in Rubrik 8c im ABC der Herstellungskosten zum Stichwort Küche ;)


    Und genau das ist der Fall, um den es hier geht, und der gemäß Hilfetext unter Rubrik "Abschreibung von Einrichtung/Zubehör" mit 100% erfasst werden soll.

    Ich bin mir nicht sicher, ob Sie mein Problem richtig verstanden haben.


    Ich möchte ja abschreiben - aber nicht zeitanteilig, sondern sofort im Jahr der Anschaffung.


    Wo wenn nicht in der Rubrik "Abschreibung von Einrichtung/Zubehör" sollte ich das sonst erfassen?


    Und der Hilfetext zu dieser Rubrik sagt ja auch, dass man es genau dort und nicht etwa irgendwo anders erfassen soll:

    Quote

    Zitat:
    Bei Gegenständen, die (ohne Mehrwertsteuer) weniger als € 410,- gekostet haben und die Sie gemäß der Vereinfachungsregelung des § 9 Abs. 1 Nr. 7 EStG im Jahr der Anschaffung sofort in voller Höhe als Werbungskosten abziehen wollen, wählen Sie »Prozent« und geben in der Spalte »Wert« 100% an.

    Warum erkennt der Prüfer das dann nicht als Sofortabzug?


    Und der letzte Satz im Hilfetext müsste wohl besser so lauten:


    "Bei der Auswahl »Prozent« mit einem anderen Wert als 100 (=Sofortabzug) müssen Sie im Anschaffungsjahr den Prozentsatz für die anteilige Abschreibung selbst berechnen."

    [size="1"][ 03.01.2014, 16:00: Beitrag editiert von: DocSeltsam ][/size]