Posts by Justus45

    Man liest aber überall nur, das bereits im Jahr der Anschaffung komplett abgeschrieben werden kann.

    Beispiel: https://ivd.net/2021/03/abschr…r-und-software/

    Und hier geht es eindeutig daraus hervor. Die Nutzungsdauer von 1 Jahr kommt einer Sofortabschreibung gleich.

    Zitat aus https://www.etl.de/aktuelles/hard…ler-abschreiben

    "Für Computer Hard- und Software lag diese Nutzungsdauer bislang bei drei Jahren. Um Unternehmen weiter zu unterstützen und die Digitalisierung zu fördern, ermöglicht der Fiskus für digitale Wirtschaftsgüter seit diesem Jahr eine deutlich kürzere Nutzungsdauer von einem Jahr. Dies kommt einer Sofortabschreibung gleich, denn nur bei einer Nutzungsdauer von mehr als einem Jahr muss auch im Jahr der Anschaffung zeitanteilig (monatsweise) abgeschrieben werden."

    Zitat aus WISO-Steuer:

    "

    ***Aktuell: Neuregelung für die Abschreibung von Computer und Software***


    Nach dem Beschluss der Bundesregierung vom 19.01.2021 können die Kosten für Computer und Software nun in voller Höhe im Jahr der Anschaffung abgesetzt werden. Dafür schraubte das Bundesministerium der Finanzen an der Nutzungsdauer für Computer, Computerzubehör und Software. Bisher galt hier nämlich eine Dauer von 3 Jahren, über die teurere Geräte abgeschrieben werden mussten. Diese wurde nun auf 1 Jahr verkürzt. Der Sofort-Abschreibung im Anschaffungsjahr steht somit nichts mehr im Wege. Die Regelung gilt rückwirkend ab dem 01.01.2021.

    GWG und Abschreibung – was ändert sich, wenn ich meinen Computer absetzen will?

    Bisher galt: Wer ein Arbeitsmittel kauft, das teurer war als 800 Euro (ohne Mehrwertsteuer), der muss es über die Nutzungsdauer abschreiben. Das heißt, dass teurere Anschaffungen bisher nicht auf einen Schlag abgesetzt werden konnten – man musste die Kosten auf mehrere Jahre aufteilen.

    Mit der neuen Regelung wird das Abschreiben ab dem Steuerjahr 2021 geändert. Wer also einen Computer oder Software kauft, kann die Kosten im Jahr der Anschaffung in voller Höhe absetzen – und zwar unabhängig davon, wie teuer die Anschaffung war."

    Jetzt ist die Verwirrung kompett. Also ist der Computer doch im Jahr der Anschaffung komplett absetzbar?

    Nennt sich Entnahme.

    2021 werden 5 Monate abgeschrieben = 620,81 €

    2022 werden 7 Monate abgeschrieben = 869,14 €

    50 % von 620,81 € ergibt 310,41 € für die private Nutzung

    Ok, ich habe es nun so in die Gewinnermittlung 2021 eingetragen. Soll sollte es ja korrekt sein.

    Nun möchte ich in die Gewinnermittlung 2022 diese Abschreibung fortführen. Dort müsste ich doch die gleichen Daten wie in 2021 eintragen und das System sollte anhand des Kaufdatums 23.08.2021 erkennen, das noch 7 Monate Rest für 2022 vorhanden sind. Dies scheint aber nicht der Fall zu sein, denn es werden wieder 620,81 € als Betriebsausgaben angezeigt.

    Vermutlich erstellt er eine Gewinnermittlung, zumindest hat er in einer Gewinnermittlung gebucht. Der Computer war schon an der richtigen Stelle erfasst.

    Sorry, ja, stimmt. Das hätte ich wohl erwähnen müssen. Ich befinde mich in der Gewinnermittlung.

    Man kann doch seit 2021 einen Computer im Jahr der Anschaffung komplett abschreiben. Dann müsste es doch möglich sein den Gesamtpreis und 50% und Sofortabschreibung anzugeben. Denn wenn ich es auf 1 Jahr verteile, dann kann ich ja den Computer nicht komplett im Anschaffungsjahr abschreiben und es werden diese 310€ als Betriebseinnahme aufgeschlagen.

    Oder sollte ich den Computer in der Gewinnermittlung nicht aufführen, sondern erst in der Steuererklärung?

    Ich habe durch diese Eingaben nun eine Betriebseinnahme von 310,41€ erzeugt.

    Also von den 1489,95€ wurden bei einer betrieblichen Nutzung von 50% 620,81€ Abschreibung ermittelt. Wieso ergibt das dann eine Betriebseinnahme von 310,41€? Eine Investition kann doch keine Einnahme darstellen?

    Wenn man schon den tatsächlichen Kaufpreis halbiert, was ja ohnehin schon falsch wäre, dann bräuchte man nicht auch noch den Umfang der betrieblichen Nutzung zu halbieren oder weswegen gibt es diese Abfrage?

    Das erinnert mich an den Pendler, der der Bahn eins auswischen wollte und trotz seiner Monatskarte doch mit dem Auto fahren wollte.

    Zitat aus dem Steuerprogramm

    "Aufwendungen für den privat angeschafften Computer einschließlich Zubehör können anteilig in Höhe des beruflichen Nutzungsanteils geltend gemacht werden.

    Der Anteil der beruflichen Nutzung muss grundsätzlich nachgewiesen bzw. glaubhaft gemacht werden. Ist ein Nachweis nicht möglich, darf geschätzt werden.

    Aus Vereinfachungsgründen können 50% der Kosten als Werbungskosten anerkannt werden (BFH-Urteil vom 19.2.2004, VI R 135/01). Das gilt aber natürlich nur dann, wenn Sie den Computer auch tatsächlich in einem wesentlichen Umfang beruflich nutzen.

    Wenn Sie eine berufliche Nutzung von mehr als 50% nachweisen können ist natürlich diese zu berücksichtigen."


    Da ich nicht wüßte, wie man eine höhere berufliche Nutzung nachweisen sollte, gebe ich 50% an. Wobei es vermutlich eher 60/40 für berufliche Zwecke ist.

    Hallo,

    ich habe im August 2021 einen Computer für 1489,95€ gekauft und möchte ich nun unter "Abschreibung - Wirtschaftsgut" eingeben. Da ich ihn auch privat benutze müsste ich die Kosten 50/50 aufteilen. Trage ich damit im Feld Kaufpreis den halben Kaufpreis 744,98€ ein?

    Die Abschreibung kann ja seit 2021 in voller Höhe in 1 jähr abgesetzt werden. Leider ist dies im Programm nicht möglich. Es werden im 5 jähre vorgegeben. Das Feld ist ausgebaut und somit nicht änderbar. Wie kann das sein?

    Oder kann ich den Computer einfach unter EDV-Kosten mit dem halben Kaufpreis angeben und nicht unter Abschreibung?

    Danke und Gruß

    Justus

    Hallo,
    ich habe als Kleinunternehmer letztes Jahr einen 3D Drucker in Tschechien gekauft. Eine UstID habe ich erst vor ca. 4 Wochen beantragt und erhalten. Ich habe somit damals den normalen Bruttobetrag von 388,21€ bezahlt.
    Laut Hinweis in der Gewinnerfassung muss der Drucker unter Abschreibung eingetragen werden. Hier gebe ich unter Kaufpreis den Bruttobetrag an. Die Fragen nach Wirtschaftsgut aus dem Ausland und Wirtschaftsgut aus der EU beantworte ich beide mit Ja. daraufhin erscheint als Anschaffungskosten 450,32€. Hier wird also scheinbar nochmal die deutsche Steuer von 19% aufgeschlagen. Das kann ja nun nicht richtig sein.
    Was mache ich falsch?
    Danke schonmal für jeden Hinweis.
    Gruß
    Justus

    Hallo,
    ich habe in die SteuerSparErklärung 2018 meine Haftpflichtbeiträge unter "Sonderausgaben-Versicherungen und Altersvorsorge-Unfall-, Haftpflicht- und Risikolebensversicherungen" eingegeben, aber an der Summe der Erstattung, bzw. Nachzahlung ändert sich nichts. Ist das richtig so?

    Danke und Gruß
    justus