Posts by Blau

    Nr. 8 und Nr. 9d mssen in die gleiche Zeile der Anlage R ausgegeben werden und sind deshalb zu addieren, das ist richtig.


    Die Leistungsnummern kann man sich doch anzeigen lassen.



    Ja, jetzt wo ich den Dialog gefunden habe, sehe ich auch die Bezeichnung Leistungsnummer. Wenn ich "Leistungsnummer" jetzt in der Suche eingebe, erscheint auch genau mein ausgefüllter Dialog. Aber ohne diesen Begriff habe ich halt nichts gefunden, ich kannte ihn bislang auch nicht. Ich habe nach allem möglichen gesucht, von förderschädlich über sonstige Einkünfte...

    Hallo zusammen,


    ich habe letztes Jahr meine Riester-Rente förderschädlich aufgelöst.


    Dazu habe ich jetzt eine Mitteilung vom Riester-Anbieter erhalten, der die steuerpflichtigen Beträge aufführt. Einmal wurden mir "auf nicht gefördertem Kapital beruhende Leistungen" bescheinigt (Nr. 8, § 22 Nr. 5 S. 2 Buchst. c EStG), weiter wurde das steuerschädlich verwendete ausgezahlte Altersvorsorgevermögen bescheinigt (Nr. 9d, § 22 Nr. 5 S. 3 i.V.m. S.2 Buchst. c EStG).


    Die Beträge sind als Sonstige Einkünfte mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern.


    Meine Frage ist, wo trage ich die bescheinigten Beträge ein? Unter Einkünfte / Private Veräußerungsgeschäfte? Ich finde da keinen so recht passenden Punkt. Könnte mir jemand einen Hinweis geben, wo ich diese Sonstigen Einkünfte erfasse?


    Vielen Dank.

    Werte Geschäftsführung,


    ich lese hier schon einige Wochen mit. Ich bin seit mehr als 10 Jahren Nutzer der Steuersoftware und Abonnent der Steuertipps. Und bisher war ich mit der Steuersoftware sehr zufrieden, ich habe sie ungezählte male an Kollegen und Bekannte weiterempfohlen.


    Ich bin nicht nur von der Entmündigung hinsichtlich der Dateinamensvergabe und des Speicherortes betroffen, sondern auch von der Änderung des Lizenzmodells. Bei einer größeren Familie mit Eltern, Schwiegermutter und Kindern bin ich bisher mit 5 Lizenzen gut hingekommen. Mit nur noch drei Lizenzen (zum selben Preis!) und mehr Lizenzen zum Aufpreis bedeutet dies eine erhebliche, in meinen Augen grundlose, Preissteigerung der Steuersoftware für mich. Wie der Verlag selbst schreibt, nutzt die überwältigende Mehrzahl der Kunden nur 1-2 Lizenzen. Dies wird als Grund genommen, nur noch 3 Lizenzen zu beinhalten. Nun, ich sehe diesen konstruierten Zusammenhang nicht so. Nur weil einige Kunden einen Teil der Funktionen nicht benötigen, ist dies kein Freibrief, diese einfach zu streichen bzw. nur gegen Aufpreis anzubieten, zumal dadurch die Software an sich ja nicht billiger wird. Ich zum Beispiel benötige keine Gewinnermittlung o.ä, dennoch sehe ich dies als Teil des Programmes an.


    Zu den bisher geäußerten Kritikpunkten muss ich nicht nochmals etwas schreiben, die wurden auf den vorherigen Seiten detailliert geäußert, und die kann ich nur zu 100 % unterschreiben. Daher möchte ich meine persönliche Meinung zu der ganzen Sache äußern:


    Ich, und ich denke viele andere, haben die bisher erfolgte Steigerung des Kaufpreises hingenommen und hätten auch eine weitere angemessene, schrittweise und kommunizierte Preissteigerung mitgetragen. Aber nicht, so wie es jetzt erfolgte, zum höheren Preis weniger Leistung: weniger Lizenzen, mehr Entmündigung und Einschränkung - und dies alles, ohne auch nur ein Wort davon im Vorfeld.


    Bei jeder Austauschlieferung werden etliche Werbezettel für andere Produkte und ein Magazin beigelegt, wo groß und breit über den Verlag und einzelne Menschen berichtet wird, wie toll es dort ist, und wie wohl sich die Mitarbeiter dort fühlen. Aber kein Wort, nicht ein einziges, über diese erheblichen Änderungen einer vorher für mich perfekten Software, obwohl die Arbeit an diesen Änderungen ja sicher schon das ganze Jahr hindurch erfolgten. Also wurde mit voller Absicht nichts kommuniziert und die Kunden vor vollendete Tatsachen gestellt, um nicht zu sagen, ins Messer laufen lassen. Absichtlich!, und das finde ich besonders bezeichnend und fühle mich damit verschaukelt.


    Sie haben dabei diejenigen vergessen, verraten, vor den Kopf gestoßen... wie Sie es nennen wollen, denen Sie Ihre Wohlfühlatmosphäre bei der Arbeit und den Erfolg des Verlages letzten Endes zu verdanken haben: Ihren Kunden, die teilweise seit vielen Jahre dies alles bezahlen. Das gute Produkt SSE hat Kunden überzeugt, und diese haben mit ihrem Geld die weitere Entwicklung erst ermöglicht. Ohne Kunden wären Sie nichts!


    Ich habe als Abonnent über die Jahre bisher weit über 1000 Euro an den Verlag gezahlt für Software und Austauschlieferungen. Wenn angesichts der Welle an negativen Äußerungen der Kunden, die hier und auf Bewertungsplattformen zu lesen sind, nur das reine Desinteresse der Geschäftsführung als (Nicht-)Antwort zurück kommt, dann bleibt mir als letzten Schritt auch nur noch die Kündigung. Und dies tut mir ehrlich gesagt richtig weh, ich hatte immer gern mit der bisherigen Steuersoftware gearbeitet. Aber diese Geschäftspolitik, und vor allem die völlige Ignoranz der berechtigten Einwendungen der Kunden, nein, das kann und will ich nicht weiter unterstützen. Die Fragen hier werden nur allgemein und immer mit denselben Floskeln "beantwortet", auf den Kern der Probleme wird nicht eingegangen und eher absichtlich völlig ignoriert bzw. absichtlich missverstanden.


    Daher sehe ich nicht, dass an Software und Lizenzmodell künftig noch etwas Wesentliches geändert und quasi eine Rolle rückwärts gemacht wird, und das finde ich angesichts der vielen zufriedenen Jahre mit der Software gerade so schade. Ich kann gar nicht sagen, wie enttäuscht ich von diesem Verlag bin, ich hatte bisher ein etwas anderes Bild von meinem Geschäftspartner.


    Ehrlich gesagt befürchte ich sogar, dass nun, da einmal dieser Weg beschritten wurde, es nach und nach schrittweise eher noch mehr in Richtung eines vollständigen Abomodells umgebaut wird, wo für jede einzelne Steuererklärung, jede einzelne Programmfunktion extra gezahlt werden muss.


    Ich werde in diesem Jahr noch die Steuererklärung mit der Steuersoftware erledigen, sie ist eh schon bezahlt, und ich habe keine Lust, mich auch noch darüber zu ärgern und um eine Rückerstattung zu streiten. Aber das Abo der Software und auch der Loseblattsammlung, das werde ich kündigen. Ja, ich muss mir danach eine neue Software suchen, aber da gibt es Alternativen, muss man halt sehen, wie man damit klar kommt. Und vielleicht ist ein neuer Blick über den Tellerrand gar nicht so schlecht.


    Anscheinend steigt den Verantwortlichen auch hier, wie bei so vielen anderen Firmen, der Erfolg derart zu Kopf, dass man irgendwann meint, "Kasse" machen zu müssen und langjährige Kundenbindungen und -beziehungen lästig und egal sind. Weil man meint, es so tun zu können.


    Daher wünsche ich dem Verlag, dass er mit seinen geplanten Änderungen eine völlige Bauchlandung macht und noch viele weitere Stammkunden mit ihren Füßen abstimmen. Sehr schade, diese Entwicklung, aber alles hat seine Zeit.


    Einfach nur schade.

    Ich habe jetzt noch einmal nachgeschaut. Keiner der Gründe für eine Einzelveranlagung, die hier weiter oben genannt wurden, trifft bei uns zu. Weshalb schlägt SSE die Einzelveranlagung vor? Der Erstattungsbetrag war ja laut Programm tatsächlich höher, aber weshalb, wenn keiner der Gründe für eine Einzelveranlagung vorliegen?

    Ziel ist ja, die tatsächlich angefallenen Kosten berücksichtigt zu bekommen. Da bin ich mir ja auch mit der Bearbeiterin einig. Die Frage ist halt immer noch, was Richtig ist: vollen oder halben Betrag angeben. Selber halbieren bzw. SSE halbiert, oder ist das Aufgabe vom FA.

    Irgendwie reden wir aneinander vorbei.


    Beispiel Kinderbetreuungskosten: Nehmen wir an, ich hatte 300 Euro Betreuungskosten. Davon sind 2/3 berücksichtigungsfähig. Also 200 Euro. SSE hat diese 200 Euro halbiert und in jeder der beiden Steuererklärungen 100 Euro eingetragen. Das FA hat diese 100 Euro halbiert und bei jeder der Erklärungen 50 Euro berücksichtigt. Nach meiner Rückfrage meint das FA, ich hätte die 200 Euro angeben müssen, damit sie diese halbieren können und in jeder Erklärung 100 Euro berücksichtigt werden.

    Ja, genau das ist ja das Problem. SSE hat halbiert, und das FA hat nochmal halbiert mit der Begründung, dass in der Steuererklärung der Gesamtbetrag anzugeben ist und nicht die Hälfte, weil eben das FA selbst halbiert.


    Ich wollte nun in Erfahrung bringen, was nun richtig ist, also ob SSE richtigerweise die Beträge halbiert hat, oder ob das falsch war und die vollen Beträge bei jeder der beiden Steuererklärungen angegeben werden muss, damit das FA selbst halbieren kann.

    Doch, die SSE hat halbiert. Ich persönlich habe ja nur die Ausgaben eingegeben, beispielsweise Kinderbetreuungskosten. SSE hat die Ausgaben in der anfangs erstellten Zusammenveranlagung zusammengefasst. Dann wurde der Wechsel auf Einzelveranlagung mit hälftiger Aufteilung vorgeschlagen. Als ich dem zustimmte, wurden vom SSE die halbierten Beträge in jede Einzelerklärung eingetragen. Das FA hat dann die vom SSE halbierten Beträge nochmals halbiert.

    @ Staufer: Laut Berechnung des Programmes ist in diesem Fall Einzelveranlagung günstiger, auch wenn ich nicht weiß, was sich geändert hat. Ich weiß, dass ich mich noch in der Rechtsbehelfsfrist befinde und habe ja mit dem FA schon Kontakt aufgenommen.


    Die Ursache liegt meines Erachtens im Eintrag des zu berücksichtigenden Sonderausgabenbetrages. Ich wollte hier hauptsächlich klären, ob bei jeder einzelnen Erklärung der volle Betrag einzugeben ist, und das FA halbiert, oder ob das Steuersparprogramm mit dem eigenmächtigen Eintrag des bereits halbierten Betrages richtig liegt und das FA nichts mehr weiter zu halbieren hat, sondern von den beantragten Beträgen ausgehen muss.


    @ Adi: Laut Steuersparprogramm ist dieses Jahr Einzelveranlagung günstiger. Die Zusammenveranlagung kann ich ja immer noch beantragen, erstmal würde ich mal versuchen, das FA dazu zu bringen, die nochmalige Halbierung der Beträge zurück zu nehmen. Mal sehen, was dann raus kommt.


    Lohnersatzleistungen gab es vor zig Jahren mal, allerdings hätte das Programm ja dann auch in den vergangenen Jahren schon mal Einzelveranlagung vorschlagen müssen, oder? Es hat sich bis auf geringe Betragsänderungen beim Einkommen, in der Sache nichts geändert. Ich werde das heut abend nochmal genau überprüfen, bin mir aber relativ sicher, dass derzeit keine Lohnersatzleistungen erfasst sind.

    Hallo und vielen Dank.


    Das hatte ich bereits gelesen. Das nur die Hälfte der Hälfte berücksicht wurde, ist ja soweit mir und auch der Bearbeiterin klar.


    Sie meint jedoch, ich hätte in den entsprechenden Feldern den vollen Betrag eingeben müssen, und das Finanzamt nimmt dann "antragsgemäß" die Halbierung dann vor. Vorliegend hat jedoch das Steuerprogramm die Halbierung bereits vorgenommen, und davon hat das Finanzamt nochmals halbiert. Die Frage ist, welche Auffassung ist richtig? Volle Betragseingabe in jeder der Einzelerklärungen, oder halber Betrag, so wie es das Steuerprogramm gemacht hat?

    Hallo zusammen,


    ich möchte hier einmal mein Problem schildern und um Hilfe bei der Suche nach den Ursachen bitten, die zum Eingabefehler oder Programmfehler geführt haben.


    Bislang hatten meine Frau und ich die Steuererklärung als Zusammenveranlagung abgegeben. Dementsprechend habe ich auch immer alle Daten entsprechend der Programmvorgabe eingegeben und hatte nie Probleme, die Steuererstattung stimmte immer mit der Programmberechnung überein.


    Dieses Jahr nun schlug mir das Steuertipps-Steuerprogramm die Einzelveranlagung vor. Aus einem Grund, den ich nicht nachvollziehen kann, sollte die Einzelveranlagung diesmal eine höhere Steuererstattung bringen als die Zusammenveranlagung, obwohl sich nichts Grundlegendes an unseren Einkommensverhältnissen geändert hat.
    Ich folgte dem Programmvorschlag, und stellte nach einiger Suche, wo das denn umzustellen sei, von Zusammen- auf Einzelveranlagung mit hälftiger Aufteilung der Sonderausgaben um.


    Als der Steuerbescheid vom Finanzamt zurückkam, sollten wir plötzlich statt einer Steuererstattung, einen erheblichen Betrag nachzahlen. Der Bescheidvergleich ergab, dass von sämtlichen Sonderausgaben in jedem Bescheid nur genau die Hälfte der Hälfte der Sonderausgaben berücksichtigt war.


    Mein Anruf bei der sehr netten Bearbeiterin ergab, dass das Ergebnis, also die Nachzahlung, sich aus der „Antragsgemäßen Bearbeitung“ ergeben hätte. Aus einem Betrag von beispielsweise 10 Euro, der bei hälftiger Aufteilung der Sonderausgaben für jeden von uns 5 Euro ergeben hätte und auch so durch das Steuerprogramm im Feld der Erklärung eingetragen war, hat das Finanzamt nur die Hälfte des eingetragenen Betrages berücksichtigt.


    So, nach dieser langatmigen Schilderung nun mal meine Fragen:


    Ich habe ja bei der Eingabe der einzelnen Daten den Gesamtbetrag der jeweiligen Sonderausgaben vorgegeben, weil ich von Zusammenveranlagung ausging. Das Programm schlug dann Einzelveranlagung vor, ich folgte dem Vorschlag, und das Programm hat, sozusagen ohne mein weiteres Zutun, die zwei Erklärungen erstellt und die Beträge auf die beiden einzelnen Erklärungen aufgeteilt.


    Das Finanzamt wiederum ist nach meinem Telefonat der Ansicht, dass in jede der einzelnen Erklärungen der volle Betrag der beantragten Sonderausgaben einzugeben ist, und davon rechnet das Finanzamt dann selbständig die Hälfte an. Da das Steuertipps-Programm nun aber bereits „eigenmächtig“ jeweils die Hälfte der Ausgaben in jeder Erklärung eingesetzt hat, kam es natürlich zu der zu geringen Berücksichtigung in Höhe von der Hälfte der Hälfte.


    Mich würde jetzt interessieren, wer hier richtig und falsch liegt. Ist tatsächlich der volle Betrag in jeder Einzelerklärung vorzugeben, hat also das Finanzamt recht und das Steuerprogramm die Einzelerklärungen falsch ausgefüllt? Oder gehört in jede Erklärung die Hälfte des begehrten Sonderausgabenbetrages, und das Finanzamt hat nichts mehr zu halbieren? Wie gesagt, die Umstellung von Zusammen- auf Einzelveranlagung und damit die möglicherweise falsche Aufteilung der Beträge erfolgte ja ohne mein direktes Zutun, und eine verständliche Erklärung dazu konnte ich weder dem Steuerprogramm noch dem Vordruck/Ausdruck für das Finanzamt entnehmen, also ob in diesem Fall der volle oder halbe Betrag einzutragen ist.


    Es geht mir hier erstmal nur um die Tatsache, welche Variante richtig ist und ob ggf. ein Programmfehler vorliegt, falls das Finanzamt recht damit hat, dass immer der volle Betrag einzugeben ist.


    Die Neuberechnung unter richtiger Berücksichtigung der Sonderausgaben geht hoffentlich auf dem Wege einer schlichten Änderung, zumindest stellte das die Bearbeiterin in Aussicht.


    Vielen Dank für eure Zeit und Mühe, hier Licht ins Dunkel zu bringen. Ich habe hier auch immer wieder gelesen, dass es Probleme mit der Einzelveranlagung gegeben hatte, dachte aber, dies sei inzwischen alles geklärt.


    Vielen Dank und viele Grüße