Schlichte Änderung vs Einspruch

  • Quote from Staufer;22624

    Rufen Sie beim Sachbearbeiter an und erörtern Sie mit ihm Ihre offenen Fragen. Viele FA versuchen, die formalen Einsprüche so gering wie möglich zu halten.

    Schriftlich war bisher eigentlich immer besser. Und das gute Schriftstück ist schon fertig :P

  • Quote from SteuerRatSuchender;22623

    Guten Tag Steuerexperten,

    Hat jemand eine gute Formulierung, wie ich das im Antrag beschreibe?

    Vielen Dank

    Dann hatte sich ja schon die Frage im ersten Post erledigt, wenn das "gute Schriftstück schon fertig" ist.

    Staufer

  • Vielleicht müssen Sie ja gar keinen Antrag oder Einspruch einlegen, indem Sie den Bescheid mal nach Begründungen der Ablehnung bzw. Erläuterungstexten durchsuchen. Normalerweise streichen die Finanzämter nicht willkürlich Ausgaben. Haben Sie alles belegt ? In welchen Bereich sind die Ausgaben angesiedelt ? Werbungskosten, Sonderausgaben, Außergewöhnliche Belastungen, gewerblicher Bereich.? Was wurde den gestrichen ?

    Und dann "gute Formulierung" Sie tragen Ihren Standpunkt vor und fertig ist. Wenn Sie Gesetztexte nennen können, um so besser. Oder glauben Sie, dass hier jemand ihren Einspruch, vielleicht sogar noch einen unberechtigten Einspruch, schreibt ? Hier tummeln sich alle Berufe, nur eben keine Steuerberater.

    Die Steuersparerklärung bietet einen Bescheidvergleich an. Mit welchem Resultat ? Außerdem bietet die SteuerSparerklärung umfangreiches Steuerwissen an, sodass man nach Durchsicht eigentlich beurteilen kann, was man absetzen kann oder auch nicht.

    Und dann noch Ihr freundliches Smily ( :P ) Wem strecken Sie die Zunge raus.
    Gruß

  • Auszug aus der Kurzanleitung:

    In vielen Fällen wird nur der direkte Vergleich der ausführlichen Steuerberechnung mit dem Papier-Steuerbescheid und unseren Anlagen zum Auffinden von Differenzen und deren Ursachen beitragen. Unser Vorschlag zur Vorgehensweise wird nachfolgend dargestellt:

    Lesen Sie die Erläuterungen am Ende des amtlichen Steuerbescheides, um Hinweise auf vom Finanzamt nicht anerkannte Aufwendungen oder andere Gründe zu erhalten.

    Mit freundlichen Grüßen aus Mannheim
    Martin Jung

  • Quote from Adi;22632

    Vielleicht müssen Sie ja gar keinen Antrag oder Einspruch einlegen, indem Sie den Bescheid mal nach Begründungen der Ablehnung bzw. Erläuterungstexten durchsuchen. Normalerweise streichen die Finanzämter nicht willkürlich Ausgaben. Haben Sie alles belegt ? In welchen Bereich sind die Ausgaben angesiedelt ? Werbungskosten, Sonderausgaben, Außergewöhnliche Belastungen, gewerblicher Bereich.? Was wurde den gestrichen ?

    Und dann "gute Formulierung" Sie tragen Ihren Standpunkt vor und fertig ist. Wenn Sie Gesetztexte nennen können, um so besser. Oder glauben Sie, dass hier jemand ihren Einspruch, vielleicht sogar noch einen unberechtigten Einspruch, schreibt ? Hier tummeln sich alle Berufe, nur eben keine Steuerberater.

    Die Steuersparerklärung bietet einen Bescheidvergleich an. Mit welchem Resultat ? Außerdem bietet die SteuerSparerklärung umfangreiches Steuerwissen an, sodass man nach Durchsicht eigentlich beurteilen kann, was man absetzen kann oder auch nicht.

    Und dann noch Ihr freundliches Smily ( :P ) Wem strecken Sie die Zunge raus.
    Gruß

    Sie haben nicht meine Frage beantwortet, aber jede Menge möchte gern Schlaubergertipps. Danke für nichts!

    Aber vielleicht war die Frage dumm, deshalb gelöscht!

  • Da hat SteuerRatSuchender Fragen gestellt, auf die er schon die Antwort hatte. Nach der Frage, wie man vorgehen soll, hatte er schon ein fertiges Schriftstück.

    Die Mühen der Forumsteilnehmer waren umsonst.

    Da kann man dem Administrator nur die Empfehlung geben, das ganze Thema zu löschen. Es gibt halt immer mal aussichtslose Fälle.

    Staufer

  • Quote from Staufer;22660

    Da hat SteuerRatSuchender Fragen gestellt, auf die er schon die Antwort hatte. Nach der Frage, wie man vorgehen soll, hatte er schon ein fertiges Schriftstück.

    Die Mühen der Forumsteilnehmer waren umsonst.

    Da kann man dem Administrator nur die Empfehlung geben, das ganze Thema zu löschen. Es gibt halt immer mal aussichtslose Fälle.

    Die Frage war ob Änderungsantrag vs Einspruch (siehe Titel). Nicht ob schriftlich vs Telefonanruf.
    Und eine rechtliche Frage wie es mit den Fristen bei einem Änderungsantrag aussieht.
    Und mir dann irgendwelche Sachen zu unterstellen ich mache einen unberechtigten Einspruch: "Oder glauben Sie, dass hier jemand ihren Einspruch, vielleicht sogar noch einen unberechtigten Einspruch, schreibt "... Ich verstehe selbstverständlich, dass lesen und verstehen manchmal nicht einfach ist, aber deshalb ist es ein Forum und man kann Gegenfragen stellen, anstatt (falsche) Annahmen zu treffen.

  • Finanzämter sind auch Dienstleister, die Ihnen auch positive Ratschläge geben dürfen, sollen, müssen. Wenn Sie Ihren FA-Sachbearbeiter mit einem Fragenkatalog anrufen, erläutert er Ihnen seine Entscheidungen. Danach wissen Sie, wo Ihr Anliegen aussichtlos oder erfolgreich ist und wo Sie eventuell mit der Nachlieferung von Dokumenten nachbessern können.
    Dann können Sie sich hinsetzen und schriftlich Änderungen beantragen.
    Insofern gibt es immer einen Mix an Vorgehensweisen.
    Wenn Ihre Erfahrungen mit Ihrem Finanzamt positiv sind oder negativ, können Sie es bei Steuertipps.de bewerten. Sie werden nicht glauben, wie sehr die Vorsteher der einzelnen Finanzämter nachsehen, wie ihre Behörde bewertet wird.

    Staufer

  • Warum denn alles so kompliziert? Ob Änderungsantrag oder Einspruch ist doch vollkommen egal. Der Steuerbescheid kommt in Papierform, ich schaue mir den an, rechne alles nach und vergleiche mit meinen eingereichten Unterlagen. Bin ich mit den Ergebnis nicht einverstanden, mache ich einen schriftlichen Einspruch (am besten in Papierform, Einschreiben-Einwurf) mit detaillierten Erläuterungen an das FA innerhalb der Einspruchsfrist. Dann warte ich auf weitere Post vom FA ...

  • Quote from Staufer;22674

    Finanzämter sind auch Dienstleister, die Ihnen auch positive Ratschläge geben dürfen, sollen, müssen. Wenn Sie Ihren FA-Sachbearbeiter mit einem Fragenkatalog anrufen, erläutert er Ihnen seine Entscheidungen. Danach wissen Sie, wo Ihr Anliegen aussichtlos oder erfolgreich ist und wo Sie eventuell mit der Nachlieferung von Dokumenten nachbessern können.
    Dann können Sie sich hinsetzen und schriftlich Änderungen beantragen.
    Insofern gibt es immer einen Mix an Vorgehensweisen.
    Wenn Ihre Erfahrungen mit Ihrem Finanzamt positiv sind oder negativ, können Sie es bei Steuertipps.de bewerten. Sie werden nicht glauben, wie sehr die Vorsteher der einzelnen Finanzämter nachsehen, wie ihre Behörde bewertet wird.

    Danke, dass war eine Antwort mit der was anzufangen ist!

    Quote from Cira2005;22678

    Warum denn alles so kompliziert? Ob Änderungsantrag oder Einspruch ist doch vollkommen egal. Der Steuerbescheid kommt in Papierform, ich schaue mir den an, rechne alles nach und vergleiche mit meinen eingereichten Unterlagen. Bin ich mit den Ergebnis nicht einverstanden, mache ich einen schriftlichen Einspruch (am besten in Papierform, Einschreiben-Einwurf) mit detaillierten Erläuterungen an das FA innerhalb der Einspruchsfrist. Dann warte ich auf weitere Post vom FA ...


    Ja das habe ich bisher auch so gehalten bis ich eben von einem Änderungsantrag gelesen habe (und eben auch den Vorteilen). Zum Beispiel könnte eine Sachen bei erneutem Prüfen gegen mich entschieden werden, deshalb kam die Frage(n) auf. Aber probieren geht über studieren ;)

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