Fragen zur Besteuerung/Werbungskosten/Freibeträgen bei einer Hinterbliebenenversorgun

  • Hallo,


    ich sitze aktuell an meiner Steuererklärung für das Jahr 2016. Natürlich mit dem richtigen Programm;)


    Ich bin fast fertig damit, einiges kommt mir sehr merkwürdig vor. Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen.


    Meine Frau ist vor 2014 gestorben und ich bekomme eine recht komfortable Hinterbliebnenversorgung mit der ich zur Zeit ganz gut zurecht komme. Für das Jahr 2016 wurde ich bereits auf Steuerklasse 1 degradiert und darf nun Steuern zahlen.


    Bei Eingabe der Lohnsteuerbescheinigung sagt mir das Programm das ich noch über 500€ nachzahlen muss. Da ist mir erstmal die Kinnlade herunter gesaust. Nun meine Fragen:


    1a.
    Wenn die Hinterbliebnenversorung wie eine Pension behandelt wird und ich jeden Monat Steuern und den Soli bezahle, warum muss ich nochmal Steuern nachbezahlen. Warum wird das nicht gleich ALLES abgezogen?


    1b.
    Wie kann ich aus dem Programm erkennen, ob der gesamte Bruttobetrag als Besteuerungsgrundlage genommen wird und nicht 50%. Den Wert habe ich ergoogelt...


    2.
    Wo im Programm trage ich die pauschale Werbungskosten von 102€ ein?


    3.
    Wo im Programm kann ich sehen, ob der Versorgungsfreibetrag richtig zur Anwendung kommt?


    Das sind erstmal die dringlichsten Fragen. Ich hoffe, dass mir einer diese Fragen beantworten kann.


    Gruß

  • zu 1a: Weil der Steuersatz steigt, nennt sich Progression.
    zu 1b: Indem sie unter "Ergebnis" die Berechnung überprüfen.
    zu 2 : gar nicht, erledigt das Programm
    zu 3: siehe Antwort zu 1b


    Der deutsche Steuertarif ist nun mal progressiv. Je höher das Einkommen, umso höher der Steuersatz.

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