Portable Version 29 spielt keine Update ein ohne Neueingabe des Lizenzschlüssels

  • Ich kann keine portable Version, die über ein PC Win 10 auf einen 4GB USB stick ganz offiziell installiert wurde, zum korrekten Update bringen. Nach der automatischen Versionsprüfung wird bei vorliegenden Updates auch der Download durchgeführt, aber kann und wird nicht auf dem USB automatisch eingespielt ohne vorher wiederholt den Lizenzschlüssel abzufragen. Aber nach dem 3 der Eingabe des original Lizenzschlüssel ist Schluss !

    So hat man mir bereits einen Ersatzschlüssel übermittelt, aber unklar ist und bleibt bis heute, ob ich mehr als 3 Updates damit auf meinem USB Stick aktivieren kann. Laut Kundenservice angeblich nein. Der technische Support meinte aber heute ja. - Was ist richtig?

    Wer kennt die Lösung, damit das Einspielen der Update auf dem USB Stick problemlos läuft?

    Vielleicht relevant: Auf dem PC Win 10 wird mir beim Ausführen der portablen Version immer die Meldung eingezeigt, dass der System Admin die Software gesperrt habe; als System Admin kann und mich ich diese Sperre jedesmal überkommen, in dem ich die Version als SystemAdmin ausführe, sprich rechter Mausklick und dann diese Option vorab anklicken. - Womöglich sperrt sich Win 10 automatisch gegen Updates bei der portablen Version 29. Wie auch immer, extrem nervig. Zuletzt habe ich regedit bemüht, um dort Änderungen vorzunehmen, die den Showstopper mit dem SystemAdmin ausschaltet.

    Hintergrund: Für monatliche UmstVoranmeldungen muss man monatliche Daten erfassen und an das ELSTER-Portal übermitteln, was mit den Versionen 28 für 2022 überhaupt kein bzw. nie ein Problem war.

  • Ich habe vorgestern auch festgestellt, dass da irgendwas mit dem Update der portablen Installation schiefläuft, dachte aber zuerst, dass das daran liegt, dass ich die Installation erstmal auf einem Win10-Rechner auf Laufwerk C: durchgeführt habe und erst diese dann auf einen Stick umkopiert habe. Es scheint aber nicht daran zu liegen!

    Beim Elster-Versand kam die Meldung, dass es eine neue Version gibt. Ok, das Update habe ich dann eingespielt.

    Beim nachfolgenden Start der portablen Installation (über meinen selbst erstellten Desktop-Link) kam dann seltsamerweise die Abfrage nach dem Lizenzschlüssel. Ok, habe ich eingegeben und es lief wie gewohnt. Allerdings kam beim Elster-Versand wieder die Meldung dass es eine neue Version gibt.

    Ich glaube (genau erinnere ich mich jetzt nicht) ich habe das Spielchen dann nochmal durchexerziert, glaube auch, der Updater dann behauptet hat, dass meine Installation aktuell ist. Jedenfalls kam dann erneut die Abfrage des Lizenzschlüssels mit der Warnung, dass nur noch 1x installiert werden kann. Da habe ich dann lieber erstmal abgebrochen und mir den Rechner näher angesehen und festgestellt, dass plötzlich 2 (!) Installationen auf dem Rechner vorhanden sind:

    • die alte portable Installation, die ich eingentlich updaten wollte, die aber nicht upgedatet wurde, obwohl aus ihr heraus das Update angestoßen wurde
    • und zusätzlich eine neue, zweite "normale" Installation in "C:\Program Files (x86)"

    Die "normale" Installation konnte ich normal starten, allerdings musste ich der erstmal die Pfadeinstellungen zu meinen Steuerfällen beibringen. Der Elster-Versand klappte mit dieser dann normal.

    Fazit: Der Installer bzw. Updater ist buggy bzgl. der Portablen Installation!

  • ... dachte aber zuerst, dass das daran liegt, dass ich die Installation erstmal auf einem Win10-Rechner auf Laufwerk C: durchgeführt habe und erst diese dann auf einen Stick umkopiert habe.

    Sie installieren zuerst Ihre Desktop-Version. Anschließend neu hinzu die Portabelversion. Umkopieren (in wie weit das sicher funktioniert, einmal abgesehen) sollen Sie nicht. Wenn Sie die Updates starten, starten Sie anschließend auch das Update am selben Rechner mit der Portable-Version.

  • Sie installieren zuerst Ihre Desktop-Version. Anschließend neu hinzu die Portabelversion. Umkopieren (in wie weit das sicher funktioniert, einmal abgesehen) sollen Sie nicht. Wenn Sie die Updates starten, starten Sie anschließend auch das Update am selben Rechner mit der Portable-Version.

    Sorry, aber das ist nicht plausibel und erklärt nicht das fehlerhafte Verhalten!

    Wenn ich eine portable Installation verwende (egal, auf welchem Laufwerk, Stick, o.ä. die installiert wurde) und diese dann ein Update anstößt, dann darf der Updater nicht einfach auf dem Rechner eine normale Neuinstallation (Parallelinstallation) durchführen, sondern muss die portable Installation updaten. Es ist und war nicht geplant, zwei Installationen zu betreiben sondern nur die eine (portable).

    Abgesehen davon geht beim Update die Lizenzinformation verloren, was ja das eigentliche Thema dieses Threads ist.

    Bzgl. Umkopieren: Natürlich funktioniert das! Der Sinn und Zweck einer portablen Installation ist ja die Unabhängigkeit vom Rechner. Wenn man alle Verzeichnisse, die bei der Installation der portablen Version erstellt wurden, korrekt umkopiert, dann treten da keine Schwierigkeiten auf. Alle Verzeichnis- und Pfadeinstellungen sind bei der portablen Installation ja Laufwerksbuchstaben-unabhängig und auch Pfade sind relativ gespeichert. Das muss so sein, weil USB-Sticks an verschiedenen Rechnern gerne mal unterschiedlich Laufwerksbuchstaben zugewiesen bekommen.

    Viele Grüße,
    MistaX

  • Das habe ich mir schon fast gedacht, dass Sie das so sehen. Sie sind aber nicht unabhängig von einem Rechner. Sie benötigen Ihre Hauptinstallation immer auf einem Desktop oder Notebook mit einem für Sie zugeordneten Betriebssystem. Als Option erhalten Sie dann eine Möglichkeit sich eine weitere Installation auf einem portablen Medium (Stick) zu installieren. Das erklärt (vielleicht nicht jedem?) auch die Abhängigkeit von Updates zur Hauptinstallation (Ich nenne das jetzt einmal so!). Je nachdem, wie der Stick von Ihnen konfiguriert ist und welche Systemdateien mitgenommen werden, wird es auch möglich sein, eine zuvor erbrachte Installation auf einen Stick herüberzuziehen, Sie wenden dann so etwas wie eine Archivierung Ihrer Installation auf Ihrem Stick an und lassen diese dann in einem anderen Gerät, wo Sie den Stick anschließen, weiterleben. Von dort aus wird es aber nicht mehr möglich sein, sich Updates zuerst nur auf den Stick zu generieren. Der Updater wird dann versuchen die Installation auf diesem Rechner durchzuführen, wo Sie den Stick angeschlossen haben, weil er denkt (so sage ich das jetzt einmal!) Ihre Installation sei jetzt auf diesem Rechner.

    Mir leuchtet Ihre Vorstellung schon ein, sich nur die eine Installation auf Ihrem Stick vorzuhalten, weil man damit unabhängig von zukünftigen Änderungen des Betriebssytems bleiben könne. Portable Versionen werden von den meisten Programmanbietern nicht gerne unterstützt, weil sie für die Lizenzkontrolle Ressourcen aus dem vorhandenen Betriebssystem benötigen. Das Programm an sich ist auf einem Windows-Entwicklungssystem aufgebaut. Seien Sie froh, dass Sie sich eine portable Version installieren können. Diese Option, das können Sie mir ruhig glauben, ist weniger ein Marketinggag des Anbieters als denn eine Wunschsituation größerer Anwenderkreise.

    Machen Sie einfach so, wie ich Ihnen vorgeschlagen habe und alles wird gut!

  • Ok, verstanden.

    Dann ist es eigentlich keine "echte" portable Installation, sondern eher eine Kopie der Hauptinstallation, die halt alles beinhaltet, was für die Lauffähigkeit notwendig ist und deshalb eben auch auf einem anderen Rechner läuft. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, wie ich damals die portable Installation überhaupt installiert habe. Ich glaube, ich habe bewusst nur die portable Installation durchgeführt. Aber ich kann mich irren.

    Ich finde allerdings, dass das besser gehandhabt werden könnte:

    • Bei der Installation der portablen Version sollte darauf hingewiesen werden, dass Updates nur auf dem Rechner mit der Hauptinstallation durchgeführt werden können/dürfen.
    • Der Updater sollte warnen bzw. das Update verweigern, wenn das Update aus der portablen Version heraus aufgerufen wurde und auf dem aktuell benutzten Rechner nicht die zugrundeliegende Hauptinstallation vorhanden ist.
    • Wenn das Update aus der portablen Version heraus aufgerufen wurde, dann sollte darauf hingewiesen werden, dass zuerst die Hauptinstallation auf dem Rechner upgedatet wird und im Nachgang dann die portable Installation aktualisiert wird bzw. werden muss.
    • Nach Update der Hauptinstallation sollte es eindeutiger formuliert sein, dass man nun noch die portable Installation updaten muss. Wenn ich mich jetzt recht erinnere, war da nur die Rede von "man kann nun eine portable Installation erstellen". Das habe ich dann natürlich nicht gemacht, weil ich mir dachte, die will ich ja nicht erstellen, die habe ich doch schon.

    Mir ist nun der Hintergrund des Verhaltens klar und ich weiß, wie ich die Updates korrekt durchführe.

    Danke!

    Viele Grüße,
    MistaX

  • Ich finde allerdings, dass das besser gehandhabt werden könnte:

    Das sehe ich auch so!

    • Bei der Installation der portablen Version sollte darauf hingewiesen werden, dass Updates nur auf dem Rechner mit der Hauptinstallation durchgeführt werden können/dürfen.

    Ich meine das das so ist.

    • Der Updater sollte warnen bzw. das Update verweigern, wenn das Update aus der portablen Version heraus aufgerufen wurde und auf dem aktuell benutzten Rechner nicht die zugrundeliegende Hauptinstallation vorhanden ist.

    Schon deswegen, damit man sich nicht bei Anforderung der Seriennummer die Lizenz verschießt!


    • Wenn das Update aus der portablen Version heraus aufgerufen wurde, dann sollte darauf hingewiesen werden, dass zuerst die Hauptinstallation auf dem Rechner upgedatet wird und im Nachgang dann die portable Installation aktualisiert wird bzw. werden muss.

    Und auch deswegen.


    • Nach Update der Hauptinstallation sollte es eindeutiger formuliert sein, dass man nun noch die portable Installation updaten muss. Wenn ich mich jetzt recht erinnere, war da nur die Rede von "man kann nun eine portable Installation erstellen". Das habe ich dann natürlich nicht gemacht, weil ich mir dachte, die will ich ja nicht erstellen, die habe ich doch schon.

    Bei den Installationsroutinen sind wohl einige Fragen auch immer offen geblieben und vielleicht nicht stets mit den notwendigen redaktionellen Ressourcen begleitet gewesen, aber der Kundendienst war doch stets sehr engagiert und hilfsbereit. Professionelle Windows- und Systemadministratoren erhielten schnell ihre notwendigen Informationen. Aber der normale Anwender ist doch eher einer aus der Beraterszene oder normaler Heimanwender, der mit den technischen Hintergrundinformationen nichts am Hut hat.

    Vielleicht wäre für Ihre Bedürfnisse ein onlinebezogenes betriebssystemunabhängiges Szenario die bessere Variante? Dann bräuchten Sie sich nicht mit Sticks und portablen Installationen zu grämen. Sie hätten dann nur noch Ihre Zugangsinformationen. Der Trend scheint wohl dahin zugehen. Hier und für mich ist diese Option nicht möglich und von mir selbst auch nicht favorisiert.

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