Berücksichtigung Kinderfreibeträge

  • Hallo zusammen,


    zum ersten Mal benötige ich Hilfe bei der Steuererklärung...

    Habe meine Eingaben so weit über Datenübernahme aus Vorjahr gemacht ( wie jedes Jahr), natürlich mit aktuellen Daten gefüttert und stelle fest, dass der Rückerstattungsbetrag deutlich vom Vorjahr abweicht.

    Also habe ich schnell den Vorjahresvergleich unter "prüfen und versenden" gemacht und siehe da, der Kinderfreibetrag wurde nur für ein Kind berücksichtigt und nicht für zwei, wie es letztes Jahr war.

    Wo liegt mein Fehler? Wäre für Unterstützung sehr dankbar!

  • Wo liegt mein Fehler?

    Das muss kein Fehler sein. Die Günstigerprüfung zwischen Kindergeld und Kinderfreibetrag erfolgt für jedes Kind einzeln. Der progressive Steuertarif und die Kindergelderhöhung auf 250,00 € monatlich können durchaus dazu führen, dass die Günstigerprüfung nur mehr bei einem Kind zugunsten des Kinderfreibetrags ausfällt.

  • Vielen Dank für die Antwort!

    Aber so ganz komme ich hier noch nicht mit. Ich hänge hier Mal den Vorjahresvergleich an...

    Wir haben in der Summe beide weniger verdient als im Vorjahr und haben unterm Strich ein höheres zu versteuerndes Einkommen, weil ein Kindefreibetrag nicht berücksichtigt wird. Das verstehe ich nicht? Ich habe weniger Einkünfte und zahle mehr Steuern?

  • Das verstehe ich nicht? Ich habe weniger Einkünfte und zahle mehr Steuern?

    Woraus schließt du das ? Das zu versteuernde Einkommen mag ja höher sein, die Einkommensteuer wird aber nur noch um das Kindergeld für 1 Kind erhöht und nicht um das Kindergeld für 2 Kinder, wie das 2022 noch der Fall war.

  • Sie müssen sich auch die Berechnung anschauen (Unter Ergebnis). Da sehen Sie dann, wie die Prüfung bei Abzug der Kinderfreibeträge ausgefallen ist. Abzug "Günstiger" oder "Ungünstiger"! Aber auch ohne weiteres Nachprüfen, lässt sich das aber auch schon aus dem Bruttolohn und den Werbungskosten erkennen, das tatsächlich nur noch die Freibeträge für ein Kind berücksichtigt werden. Aber wer es nicht glaubt, kann doch die Berechnung selber nachrechnen. In dem Falle, wo noch beide Kinderfreibeträge angesetzt würden, müssten ja auch zweimal die Kindergeldbeträge netto abgezogen werden. Das wäre dann entgegengesetzt des steuerlichen Vorteils ein Nachteil. Die Rechnung ginge nur noch bei einem Betrag auf. Aber diese Berechnungen erhalten Sie punkt genau in den Anlagen.

  • Woraus schließt du das ? Das zu versteuernde Einkommen mag ja höher sein, die Einkommensteuer wird aber nur noch um das Kindergeld für 1 Kind erhöht und nicht um das Kindergeld für 2 Kinder, wie das 2022 noch der Fall war.

    Das verstehe ich nicht? Ich habe weniger Einkünfte und zahle mehr Steuern?

    Sie bekommen aber nur noch einmal das Kindergeld abgezogen bzw. gegengerechnet. Damit haben sie weniger Steuern gezahlt.

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