Bemessungsgrundlage Versorgungsfreibetrag

  • Warum wird die Bemessungsgrundlage für den Versorgungsfreibetrag nicht aus dem Vorjahr übernommen ?

    Die muß man doch nur einmal berechnen und bleibt dann immer gleich.

    Oder irre ich mich da ?

  • Wenn der geschiedene Partner kürzere Zeit nach dem eigenen Renteneintritt stirbt, wird der Rentenfreibetrag geändert.

    Könnte es nicht ähnliche Gründe für eine Änderung der Bemessungsgrundlage geben?

  • Könnte es nicht ähnliche Gründe für eine Änderung der Bemessungsgrundlage geben?

    Ich bin vom Normalfall ausgegangen, Änderungen kann es natürlich geben, aber das sind Ausnahmen.

    Regelmäßige Anpassungen des Versorgungsbezugs führen nicht zu einer Neuberechnung. Abweichend hiervon sind der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag neu zu berechnen, wenn sich der Versorgungsbezug wegen Anwendung von Anrechnungs-, Ruhens-, Erhöhungs- oder Kürzungsregelungen erhöht oder vermindert. In diesen Fällen sind die Sätze 3 bis 7 mit dem geänderten Versorgungsbezug als Bemessungsgrundlage im Sinne des Satzes 4 anzuwenden; im Kalenderjahr der Änderung sind der höchste Versorgungsfreibetrag und Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag maßgebend. Für jeden vollen Kalendermonat, für den keine Versorgungsbezüge gezahlt werden, ermäßigen sich der Versorgungsfreibetrag und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag in diesem Kalenderjahr um je ein Zwölftel.

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