Energiepreispauschale bei Elterngeldbezug

  • Hallo, eine Frage:

    Meine Frau war das ganze Jahr 2022 in Elternzeit und hat Elterngeld bezogen. Einnahmen aus (aktiver) Erwerbstätigkeit sind keine vorhanden.

    Die Energiepreispauschale hat sie nicht erhalten und entsprechend erscheint auf ihrer Lohnsteuerbescheinigung 2022 auch kein "E".

    Gemäß der Internetseite des öffentlichen Dienstes steht ihr die Energiepreispauschale aber zu und muss über die Steuererklärung geltend gemacht werden.

    Die Steuersoftware nimmt aber fälschlicherweise selbständig an, sie hätte die Energiepreispauschale erhalten. Wo in der Steuersoftware kann man denn angeben, dass keine Energiepreispauschale ausgezahlt wurde, diese aber mit der Steuererklärung beantragt wird?

    Noch eine andere Frage in diesem Zusammenhang: Die Steuersoftware zieht den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von dem erhaltenen Elterngeld ab. Ist das richtig so? Denn eigentlich liegen doch keine Einnahmen aus Erwerbstätigkeit vor...

    Danke!

  • Die Steuersoftware zieht den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von dem erhaltenen Elterngeld ab. Ist das richtig so?

    Ja, das ist korrekt.

    Wo in der Steuersoftware kann man denn angeben, dass keine Energiepreispauschale ausgezahlt wurde, diese aber mit der Steuererklärung beantragt wird?

    Wenn man die Lohnsteuerbescheinigung mit 0-Werten ohne den Großbuchstaben E erfasst, müsste das Programm erkennen, dass die EPP

    nicht vom Arbeitgeber ausbezahlt wurde. Selbst ausprobiert habe ich das bisher aber noch nicht.

  • Danke!

    Ich habe mich tatsächlich getäuscht. Die Steuersoftware erfasst korrekt, dass bislang keine Energiepreispauschale ausgezahlt wurde und zieht diese von der Gesamt-Steuerlast ab. Alles okay also.

  • Die Energiepreispauschale hat sie nicht erhalten und entsprechend erscheint auf ihrer Lohnsteuerbescheinigung 2022 auch kein "E".

    Gemäß der Internetseite des öffentlichen Dienstes steht ihr die Energiepreispauschale aber zu und muss über die Steuererklärung geltend gemacht werden.

    Ich beziehe eine Beamtenpension und eine kleine Wittwenrente und habe die EPP weder von der Versorgungskasse noch von der DRV ausgezahlt bekommen. Wenn es so ist, dass man sie über die Steuererklärung (vermutlich erst mit der für 2023) geltend machen kann, dann kann man sich doch das Reklamieren einsparen?

  • Wenn man eine Witwerrente bezieht, besteht vorrangig der Anspruch aus der Rente. Der muss bis 30.06.2023 gegenüber der Knappschaft geltend

    gemacht werden und ist dann 2023 zu versteuern. Die Geltendmachung der EPP im Rahmen der Steuererklärung ist bei Rentnern nicht vorgesehen !

  • Wenn man eine Witwerrente bezieht, besteht vorrangig der Anspruch aus der Rente. Der muss bis 30.06.2023 gegenüber der Knappschaft geltend

    gemacht werden und ist dann 2023 zu versteuern. Die Geltendmachung der EPP im Rahmen der Steuererklärung ist bei Rentnern nicht vorgesehen !

    Vielen Dank lieber Charlie,

    Da Du ja hier und bei Elster unermüdlich im Einsatz bist, sollten die Beiden Dir einen monatlichen Plauschalbetrag zukommen lassen.

    Zum Sachverhalt: Obwohl der Anspruch vorrangig bei der Rente besteht, habe ich ja noch eine auskömmliche Pension und Einkünfte aus V und V und muss deshalb eine Steuererklärung abgeben. Aber da Du auch die Frist 30.06. benennen kannst und i. d. R. sehr gut informiert bist, muss ich Dir wohl oder über glauben.

  • Demzufolge sollten die Dir einen monatlichen Plauschalbetrag zukommen lassen.

    Den ich dann versteuern müsste ! Keine Angst, mir zahlt keiner etwas für die Forumsarbeit.

    muss ich Dir wohl oder über glauben.

    Das steht ja in den FAQ der DRV, das hat nichts mit glauben zu tun. Der Antrag ist hier downloadbar: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/KnappschaftBah…p_formular.html

  • Den Antrag habe ich bereits anfang Februar per E-Mail an eine offensichtlich falsche und mitte April an die richtige E-Mailadresse gesendet. Die Adressen wurden mir auf telefonische Anfrage von der DRV mitgeteilt, wobei ich aufgrund meines schlechten Gehörs im ersten Fall kbf anstelle kbs verstanden habe.

    Aber offensichtlich soll man den Antrag postalisch übermitteln. Und wenn ich sichergehen will, dass er dort nachweislich eingegangen ist, muss ich ihn per Einschreiben versenden. Das verursacht nur unnötiges Porto. Zumal ich mich frage, wozu man mir auf meine telefonische Anfrage eine E-Mailadresse mitgeteilt hat.

  • Für 300,00 € brutto muss man eben auch mal Porto opfern. Das geht mir oft so, da muss man den Altersgeiz manchmal zurückstellen,

    auch wenn es schwerfällt.

    Obwohl ich in jungen Jahren bedeutet geiziger war, fällt mir unnötige Geldvergeudung immer noch schwer.

    Ich habe heute mit der Knappschaft Bahn/See telefoniert. Eine nette Dame hat mir bestätigt, dass die postalisch eingegangenen Anträge nur vorrangig bearbeitet werden. Demzufolge werden die E-Mails auch bearbeitet, allerdings nachrangig. Von denen müssten bis zur Stunde noch ca. 4.000 abgearbeitet werden. Freundlicherweise hat sie meine E-Mail anhand der Versicherungsnummer gesucht und diese dann zu Bearbeitung vorgezogen. Kurze Zeit später bekam ich auch schon eine Bestätigung über den Eingang meiner E-Mail.

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