Energiepreispauschale für Pensionäre

  • Das sieht nach Fehler aus. Da wird die EPP nicht als Versorgungsbezug behandelt, sondern als Arbeitslohn aus einer aktiven Tätigkeit,

    von der Arbeitnehmerpauschbetrag abgezogen werden darf. Ob es an der Erfassung liegt, keine Ahnung?

  • Mein Beitrag stimmt leider nicht ganz. Was ist passiert.

    Mein Nachbar ist Pensionär. Arbeitet auch mit der SSE. Da sein Zertifikat abgelaufen war, hat er mich gebeten seinen Steuerfall (2021) zu versenden.

    Der Fall blieb auf meinem Rechner und ich habe jetzt aus Neugier wegen der EEP (2022) rumgespielt.

    Charlie24, hat ja bereits daraufhin hingewiesen, dass das Programm von Arbeitslohn ausgeht .Daraufhin habe ich überprüft, was wurde bei Nichtselbständige Einnahmen ausgewählt.


    In in der Tat, mein Nachbar hatte Arbeitslohn, anstatt Pension ausgewählt.


    Trotzdem bleibt der "AN Pauschbetrag 300€" ein Rätsel.

  • Da Arbeitslohn ausgewählt wurde, ist der Arbeitnehmerpauschbetrag anzusetzen, wenn keine Werbungskosten dazu geltend gemacht werden. Da "nur" 300 € Arbeitslohn vorliegen, wird der Arbeitnehmerpauschbetrag nur in Höhe von 300 € dagegen gerechnet.

  • Meine Frau ist seit September 2018 Versorgungsempfängerin. Sie hat im Dezember 2022 mit den bzw. zusätzlich zu den Versorgungsbezügen ausweislich der Monatsabrechnung die EPP in Höhe von 300 € erhalten. Nun liegt uns mittlerweile in Papier wie auch in den VaSt-Daten die Lohnsteuer-Jahresbescheinigung für 2022 vor. Dort sind in Zeile 3 die gesamten Bezüge/Zahlungen für 2022 als "Bruttoarbeitslohn" enthalten, wo der Betrag nun um 300 € höher liegt als die Versorgungsbezüge in Zeile 8. Demnach wurde wohl die EPP nicht als Versorgungsleistung erfasst, sondern als Arbeitseinkommen.


    Ich erhalte nun nach Übernahme der VaSt-Daten folgende Meldung des Prüfers, wenn ich den Dialog zur Erfassung der Lohnsteuer-Jahresbescheinigung verlassen will: Der von Ihnen eingegebene Bruttoarbeitslohn übersteigt die in Zeile 8 eingetragenen Versorgungsbezüge.



    Die Meldung ist insofern schon noch nachvollziehbar, als dass ich wie in den Vorjahren bei meiner Frau als Art der Einnahmen Pension oder Vorruhestandsbezüge (ausschließlich) eingetragen habe. Was ja im Prinzip auch der Realität entspricht. Aber nicht dazu passt, dass hier augenscheinlich die EPP als Arbeitseinkommen erfasst wurde.


    Muss ich nun, um diese Meldung nicht mehr zu erhalten, die Art der Einnahmen auf Aktive Tätigkeit (auch nur einen Teil des Jahres) umstellen? Dann ergibt sich daraus leider als nächstes Problem, dass ich eine Tätigkeit angeben muss, wo aber nach meinem Eindruck keiner der im Dropdown-Menü angebotenen Einträge den Sachverhalt abbildet, dass die "Tätigkeit" sich im Erhalt der EPP erschöpft. Oder gibt es irgendwo eine andere Möglichkeit, diesen Erhalt der EPP in den Angaben abzubilden? Oder sollte ich die Meldung einfach nur ignorieren?

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