Software Grundsteuererklärung zum 01.07.2022

  • Guten Tag,


    ich habe eine Frage zum Thema der neuen Grundsteuer ab dem 01.07.2022.

    Wird es eine Software geben geben , ähnlich wie die Steuerspar-Erklärung.

    Wenn ja , ab wann kann man die erwerben.

    Vielen Dank für die evtl. Antwort.

    Weiterhin "Frohe Ostern" wünscht


    PD :)

  • Hallo,

    es wird leider hier immer noch das Märchen verbreitet, dass die Onlineabgabe per Elster vorgeschrieben ist. Das ist absolut frei erfunden. In Bayern habe ich gerade die amtliche Bekanntmachung gelesen und da gibt es 3 Möglichkeit die Grundsteuererklärung abzugeben:

    1: Software per Elster die ab 1.7. zur Verfügung steht. Registrierung für ein Elsterkonto ist jetzt schon möglich.

    2. Graues Formular dass nur am Bildschirm ausgefüllt werden kann.

    3. Grünes Formular , dass mit der Hand ausgefüllt werden kann.

    Das dürfte in anderen Bundesländern ähnlich sein. Hoffentlich begreift, dass nur auch die Redaktion von Steuertipps.

    Wichtig ist auch , dass man weiß , dass die Erklärung in erster Linie der Bestätigung der bestehenden Daten dient.

    Was soll sich auch bei einer Eigentums-Wohnung geändert haben ??? Anderes ist es natürlich bei der Landwirtschaft und Betrieben.

    In der Mehrzahl der Fälle baut man und dann renoviert man um das zu prüfen muss die Erklärung ausgefüllt werden ob z.B. neuer Wohnraum entstanden ist oder Fläche dazu gekauft wurde. Aber das geht natürlich auch in Papierform.

    Viele Grüße aus Bayern

    Horst

  • Mainbiker97


    In diesem Forum haben wir uns angewöhnt, mit weitgehend geprüften Fakten zu arbeiten. Vermutungen und Unterstellungen sollte man andernorts unterbringen. Bayern mag eine Ausnahme sein.


    Das Landesgrundsteuergesetz von Baden-Württemberg schreibt die grundsätzliche Abgabe über Elster vor. In Ausnahmefällen ist die Abgabe in Papierform möglich. Hessen genauso. Nordrhein-Westfalen: Elster. Das nur beispielhaft. Hier ist jedenfalls nicht von einem grauen Formular am Bildschirm die Rede.

  • Das dürfte in anderen Bundesländern ähnlich sein.

    Bayern ist da recht großzügig und hat im eigenen Grundsteuergesetz auf die nach Bundesrecht grundsätzlich vorgesehene elektronische Übermittlung

    verzichtet und die Abgabe auf Papier generell zugelassen. Damit spart man sich Härtefallanerkennungen, nimmt aber in Kauf, die Daten einscannen

    oder eingeben zu müssen. Da die bayerischen Formulare inzwischen auch freigegeben sind, kann man sich hier anhand der Anleitungen auch recht gut

    auf die elektronische Abgabe vorbereiten. Bis zum 01.07. sind ja noch einige Wochen hin, um sich noch fehlende Daten zu beschaffen.

    Meiner Meinung nach ist die Grundsteuererklärung in erster Linie ein Problem der Datenverfügbarkeit und nicht der Bereitstellung von Software.

  • Inzwischen gibt es für viele Bundesländer recht umfangreiche Informationen. NRW z. B. stellt über ein Geodatenportal sehr detaillierte

    Angaben zu den einzelnen Grundstücken zur Verfügung. Dazu gehören u. a. auch die Bodenrichtwerte.

    In den meisten Bundesländern ist die elektronische Übermittlung der Grundsteuererklärung verpflichtend, Ausnahmen gibt es dort nur über

    die Härtefallregelung.

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