• Erstmal ein herzliches Hallo an die Foren-Gemeinde - irgendwann ist immer das erste Mal, um selbst zu schreiben ;)
    Mich würde interessieren, ob bzw. welche Unterstützung seitens der AAV zum Thema Grundsteuerreform geplant ist?
    Erweiterung der SteuerSparErklärung? Übernahme der Kommunikation mit ELSTER?
    Oder zumindest eine programmgestützte Überprüfungsmöglichkeit eines neuen Grundsteuerbescheides?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass dazu nichts in Planung ist...
    Viele Grüße Peter

  • Oder zumindest eine programmgestützte Überprüfungsmöglichkeit eines neuen Grundsteuerbescheides?

    Bei sechs unterschiedlichen Modellen in Deutschland ? Ich glaube, da erwartest du zu viel. Ich habe auch Zweifel, ob da vor 2023

    überhaupt Bescheide erlassen werden.

    Und wenn ich diese Seite aufrufe, wird auf die Abgabemöglichkeit über Mein ELSTER verwiesen:

    Grundsteuer & Steuererklärung: Das müssen Eigentümer jetzt wissen
    Grundsteuer & Grundsteuerreform »» Was Immobilienbesitzer jetzt zur Steuererklärung und Berechnung wissen müssen und unternehmen können.
    www.steuertipps.de
  • Die Info-Seite kenne ich natürlich, ebenso wie das sehr benutzerfreundliche ELSTER.
    Aber man wird doch mal träumen dürfen. Abgesehen davon hoffe ich schon, dass es da SW-Entwicklungen geben wird.

  • Abgesehen davon hoffe ich schon, dass es da SW-Entwicklungen geben wird.

    Nach meinem Kenntnisstand wird eine Reihe von kommerziellen Anbietern webbasierte Lösungen auf den Markt bringen.

    Und was die Benutzerfreundlichkeit von Mein ELSTER abgeht, wird das Thema in dieser Feststellungserklärung keine Rolle

    spielen. Man muss bestimmte Daten liefern, die man entweder hat oder nicht. Es wird nichts gerechnet, es werden nach

    Auswahl des Bundeslands nur die Daten abgefragt, die das jeweilige Bundesland für sein Grundsteuermodell haben will.

    Manche Bundesländer stellen den Grundstückseigentümern zumindest einen Teil der Daten sogar schriftlich oder online zur

    Verfügung. Ich habe das Formular von Mein ELSTER schon im Entwurf gesehen. Wenn man alle benötigten Daten parat hat,

    ist die Erklärung in 20 Minuten locker erstellt. Meines Erachtens wird das ganze Thema ziemlich überschätzt.

    Ich habe jetzt begonnen, die Daten für die Objekte, die ich erklären muss, in eine Excel-Tabelle einzutragen, denn irgendwie

    sind die Daten auf diverse Unterlagen verstreut. Wohnflächenberechnung in den Bauakten, Einheitswertaktenzeichen auf dem

    letzten Einheitswert- und Grundsteuerbescheid, Grundbuchblatt im notariellen Kaufvertrag usw. Man muss die Daten sammeln,

    dann wird das überhaupt kein Stress.

  • Anfang Febr. 2022 habe ich den Steuertipps Newsletter zur bevorstehenden Grundsteuerreform erhalten; ich habe mir das mal "grob" angeschaut und kann sagen: das wird ein heißes Thema, da sehr, sehr kompliziert. Der überwiegende Teil unserer Mitbürger wird da total überfordert sein!! Wer soll/kann da helfen, in langen Sitzungen alle Haus-/Grundstücks-/Wohnungsdaten herauszusuchen?? Und es werden viele Unterlagen dazu fehlen!! Das Thema wird uns noch lange beschäftigen!!

  • Wer soll/kann da helfen, in langen Sitzungen alle Haus-/Grundstücks-/Wohnungsdaten herauszusuchen??

    Ich habe die benötigten Daten bis auf eine Wohnflächenberechnung für ein nachträglich ausgebautes Dachgeschoss bereits beisammen.

    Dieses Dachgeschoss muss neu vermessen werden, dann sind alle Daten für die fünf Einheiten, die ich selbst erklären muss, vollständig.

    Man muss natürlich wissen, wo welche Daten üblicherweise stehen könnten, aber so schlimm war es nicht.

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