Steuern sparen mit Sachbezügen?

  • Guten Tag! Ich habe eine Firma, mit der ich Coronatests in anderen Unternehmen durchführe.
    Das Ganze läuft momentan recht gut, auch wenn wir gerade merken, wie die Nachfrage schrittweise wieder zurückgeht.


    Ich weiß, dass meine Mitarbeiter momentan heiß begehrt sind, allerdings will ich ihnen eigentlich keine Lohnerhöhung geben. Es wäre noch ein wenig Geld übrig, allerdings bekommen die nach Steuern ja nicht mehr wirklich viel davon.


    Denkt ihr Sachbezüge wären in diesem Fall eine gute Idee? Und kann ich als Arbeitgeber damit auch irgendwie sparen?

  • Servus! Das, wovon du da berichtest, kann ich auch bestaetigen.
    Allein bei mir in der Arbeit haben sie jetzt mittlerweile schon aufgehoert, Tests anzubieten. Das muss aber nicht sein, weil die Leute weniger Testen. Immerhin ist die Infrastruktur zum Testen jetzt einfach viel besser als zuvor.


    Du musst natuerlich trotzdem schauen, dass du deine Mitarbeiter bei dir behaeltst.
    Aus diesem Grund waeren sie sicherlich nicht ungluecklich ueber ein wenig extra Lohn.


    Allerdings hast du auch recht. Immerhin wuerdest du fuer ihre Lohnerhoehung ja fast das Doppelte zahlen, wenn sie schon einigermassen gut verdienen. In so einem Fall koennen Sachbezuege wirklich ein toller Weg sein, um seine Mitarbeiter zu unterstuetzen.
    Fuer dich als Arbeitgeber sind diese Sachbezuege naemlich von der Sozialversicherungsabgabe befreit und du kannst sie als Betriebsausgabe abschreiben. Das wuerde sich also sicherlich auszahlen.

  • Wow, das ist ja wirklich toll!
    Das freut mich jetzt aber, dass ich so echt einen Weg gefunden habe, meine Mitarbeiter zu unterstuetzen.


    Ich bin mir nur sehr unsicher, was da jetzt ueberhaupt als Sachbezug gilt. Womit kann ich denn da ueberhaupt rechnen?
    Du scheinst dich echt sehr gut in diesem Bereich auszukennen. Wenn du so ein Profi bist, vielleicht kannst du mir dann ja auch ein wenig was ueber Sachbezuege erklaeren.

  • Ja, klar, das kann ich gerne machen.
    Du wirst diesen Teil vielleicht schon wissen, aber man kann pro Mitarbeiter jeden Monat 44 Euro Sachbezuege gewaehren. Das ist erst man das Grundprinzip.


    Als Sachbezug koennen dann mehrere verschiedene Sachen gelten.
    Da waeren zum Beispiel Abonnements fuer Fitnessstudios oder auch Einkaufsgutscheine zu verschiedenen Geschaeften.


    Kompliziert wird es fuer die Mitarbeiter dann erst, wenn du ihnen immer wieder verschiedene Gutscheine gewaehrst und sie dafuer jedes Mal eine neue App brauchen wuerden.
    Da gibt es dann gluecklicherweise Loesungen wie diese App hier. Mit der kann man als Mitarbeiter saemtliche Gutscheine erhalten und einloesen. Es werden zudem speziell Angebote bei diesen Gutscheinen gezeigt, womit die Mitarbeiter mehr fuer ihren Sachbezug bekommen koennen. Und fuer dich entfaellt damit auch jede Menge laestiger Zeitaufwand.


    Ich hoffe, damit konnte ich dir helfen!

  • Ok verstehe. Das klingt alles wirklich sehr interessant.
    Ich weiss auch schon genau, welche Mitarbeiter von mir sich am meisten ueber so ein Fitness Abo freuen wuerden hahahah


    Aber auch alle anderen werden schon irgendwelche Gutscheine haben, die sie ganz gut gebrauchen koennen.
    Gleich morgen werde ich das einfach mal ansprechen und dann sehen wir ja, ob sie von der Idee so begeistert sind, wie ich.


    Danke dir auf jeden Fall, dass du mir so geholfen hast.

  • Ups, das ging aber schnell! Schon rekordverdächtig, wie schnell uns dieser Link jetzt auf die beabsichtigte Werbeseite präsentiert wurde. Hier stellt ein multitalentes Forenmitglied das zu erfragende Thema. In kurzer Folge antwortet ein ebenso multitalentes Mitglied dergleichen Altersgruppe aus derselben Socialmedia-Clique auf die Frage. Genauso gut hätten diese beiden auch ihre Rollen tauschen können. Die zu verweisenden Seiten sind meist gut in -Einwort-Links- verpackt, damit diese nicht sofort entdeckt werden können. Generell sollte man nicht auf verborgene Links klicken. So gebietet es auch die Höflichkeit, wenn schon auf Links verwiesen werden soll, diese dann auch vollständig, sprich mit Ross und Reiter, zu nennen. Alles andere zeugt immer nur von hinterlistigem Gebaren. Und stellt die somit beworbenen Anbieter sicher in ein ebenso diffuses Licht. Häufig wurde auf Seiten der NVR-Gruppe verwiesen. Mir liegt es generell fern Bashing auf Unternehmen zu betreiben. Aber dieses Unternehmen kam bereits vor über dreißig Jahren schon ins Visier der Medien und Verbraucherzentralen. Das Unternehmen hat sich zwar heutzutage von den Kritiken zu Abofallen und überteuerten Angeboten herausentwickelt und beauftragt heute eher seriöse Autoren. Dennoch muss man sagen, bevor es zu der Frage kommt, wer vor anderen Türen kehren sollte, mit Sicherheit zuerst im eigenen Hause begonnen werden sollte. Und das können die Unternehmen immer nur selbst. Vielleicht hört kann es aufhören, wenn es für die Akteure keine Belohnung mehr gibt.

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