Weiterverkauf der Software

  • Verstehe ich es richtig, dass bei Weiterverkauf der Software in jedem Fall keine Abgaben / Ausdrucke von Steuererklärungen ohne weitere Kosten mehr möglich sind?


    Ist dies im Einklang mit geltendem Recht?

  • Verstehe ich es richtig, dass bei Weiterverkauf der Software in jedem Fall keine Abgaben / Ausdrucke von Steuererklärungen ohne weitere Kosten mehr möglich sind?

    Warum sollte man die Software verkaufen bevor man die damit erstellten Steuererklärung ausgedruckt und/oder digital abgegeben hat?
    Welche Kosten sollten anfallen, wenn die Software nicht mehr präsent ist?


    Da die Software nach dem Verkauf auf dem eigenen Rechner gelöscht werden muss, kann man logischerweise daraus keine Datenübertragung oder Druck mehr absetzen. Dass zuvor erzeugte und gespeicherte Druckdateien nicht mehr ausgedruckt werden können, kann ich mir nicht vorstellen, bzw. würde ich mir auch nicht vorschreiben lassen wollen.


    Außerdem wollte ich nicht auf die Software verzichten, weil ich dann damit nichts mehr nachvollziehen könnte. So teuer ist sie doch gar nicht, dass sich ein Verkauf lohnen würde. Daher vermute ich eher, dass Du mit dem Verkauf die Steuererklärung eines nicht berechtigten "Mandanten" legalisieren möchtest. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob der Käufer die Software nutzen darf, wenn der Vorbesitzer das Kontingent von 3 Erklärungen bereits ausgeschöpft hat.

  • Die Frage bezieht sich auf nicht verwendete Abgaben / Ausdrucke.


    Wenn Sie die Software pflichtgemäß gelöscht haben, können Sie so und so keine weitere Steuererklärung mehr über sie abgeben („nicht verwendete Abgaben“).


    Während der Zeit der erlaubten Nutzung gespeicherte Dokumente wie Anlagen, Aufstellungen (z.B. PDF) können Sie selbstverständlich weiter ausdrucken („Ausdrucke“) und ggf. ans Finanzamt nachreichen. Aber eine erneute, ggf. korrigierte Abgabe und selbst ein Abruf der Ergebnisse (Bescheid) sind mangels Software technisch nicht mehr möglich.

  • Ich denke, [USER="13699"]IFHX[/USER] meint die Zahl der möglichen Steuererklärungen, die ein Käufer der gebrauchten Software noch abgeben kann. Sofern die Zahl an die Lizenz geknüpft ist, müsste ein Käufer eigentlich noch 3-X Abgaben frei haben, wenn der Verkäufer zuvor nur X Steuererklärungen (mit X<3) abgegeben hatte.


    Ich habe mir die Bedingungen da nicht im Detail durchgelesen. Ist das so? Oder bezieht die AAV die Zahl von 3 möglichen Steuererklärungen tatsächlich auf die Person, welche die Lizenz als erste erworben hat?

  • Die Akademische sagt zur Frage, ob man die Software weitergeben kann:


    „Ja, wenn Sie die Software nicht mehr zu eigenen Zwecken nutzen.


    Nicht erlaubt ist das Zugänglichmachen der Software an Dritte, der Verkauf oder die Weitergabe, solange die Software noch installiert ist oder zum Beispiel für Zwecke der Prüfung des Steuerbescheides genutzt wird. Nicht erlaubt ist die mehrfache Veräußerung der Software mit ein und demselben Freischaltcode.“


    Es ist doch selbstverständlich, dass die Zahl der möglichen Einkommensteuererklärungen damit nicht tangiert wird.


    Das steht alles so unter #5.

  • Genau diese Frage habe ich mich auch gestellt. Wird die Zahl der abgegebenen Steuererklärungen nach ein Verkauf wieder zurückgesetzt?

    Wie sieht es Lizenztechnisch aus. Kann ein Hersteller ein Aktivierungscode so begrenzen, dass NUR 3 Steuererklärungen möglich sind, egal welche Person diese erstellt hat?

    Somit ist ein Verkauf nur bedingt möglich, bzw wenn noch Steuererklärungen frei sind.

    Problem wird dann sein, dass man bei Kleinanzeigen z.B. schnell beschissen wird, indem man dann verbrauchte Software zugeschickt bekommt.


    Auch die begrenze Anzahl der Installationen auf z.B 3x, wäre somit fragtlich. Software wird 2x weiterverkauft und dann ist der Schlüssel gesperrt da dann 3x installiert wurde. Kann ja auch nicht sein, wenn man Software weiter verkaufen kann, müssten die Installationen nacheinander unbegrenzt möglich sein. Software kann beliebig oft nacheinander weiterverkauft werden.

  • Wenn Sie ein Nutzungsrecht verkaufen und in der Nutzungszeit konkrete, zählbare Möglichkeiten verbrauchen, so gilt das auch gegenüber dem Rechtsnachfolger. Die Software an sich bleibt ja nutzbar. Man muss sie grundsätzlich auf dem Rechner des Verkäufers löschen.


    Sonst könnte man die SSE ja innerhalb der Familie weiter“verkaufen“ und hätte quasi eine zahlenmäßig unbegrenzte Lizenz. Auf eine solche Idee kann man eigentlich vernünftigerweise nicht kommen…

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