Hinweis bezüglich der Übertragung des Behinderten-Pauschbetrags

  • Weil ein behindertes Kind V&V-Einkünfte aus einer Feststellungserklärung (Erbengemeinschaft) versteuern muss, fertigt der Vater für dieses Kind erstmals eine Steuererklärung in der SSE für das Jahr 2019. Gleich bei den persönlichen Angaben werden die Daten einer Behinderung abgefragt. Für den Laien sieht es so aus, als müssten diese Daten geliefert werden. Das würde allerdings dazu führen, dass der den Eltern gewährte hohe Behinderten-Pauschbetrag (3.700 €) und die Möglichkeit zur Absetzung pauschaler Fahrtkosten bis max. 4.500 € verloren gingen, weil die anteiligen V&V-Einkünfte des Kindes nur marginal sind.


    Warum wird in der Eingabehilfe des betreffenden Dialogs nicht auf diese Problematik hingewiesen?


    In den Steuertipps findet man dazu folgende Information:

    Quote

    Den Behinderten-Pauschbetrag Ihres Kindes können Sie auf sich übertragen lassen, wenn

    • Sie für das Kind zumindest für einen Monat des Kalenderjahres Anspruch auf Kindergeld, den Kinderfreibetrag oder den Erziehungsfreibetrag haben und
    • Ihr Kind den Behinderten-Pauschbetrag nicht selbst in Anspruch nimmt. Das ist der Fall, wenn

      • das Kind entweder gar keine Einkommensteuererklärung abgibt oder
      • in seiner Steuererklärung weder den Abzug des Pauschbetrages noch die Berücksichtigung von nachgewiesenen typischen behinderungsbedingten Kosten als außergewöhnliche Belastungen allgemeiner Art beantragt.


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