Ausildung oder Fortbildungskosten

  • Grüß Gott,


    ich habe vor einigen Jahren eine Berufsausbildung im Handwerk abgeschlossen. Ich habe allerdings nun eine neue Ausbildung im öffentlichen Dienst begonnen, also eine weitere Ausbildung.


    Ich habe nun alle Ausgaben unter den Arbeitnehmer Werbungskosten aufgeführt.


    Jedoch hatte ich auch Verpflegungskosten und Kasernierungskosten, diese kann ich unter den "Ausbildungskosten" geltend machen. Versteh ich es richtig, dass ich diese jedoch unter "Fortbildungskosten" verbuchen muss, da es sich bei einer 2. Ausbildung nicht mehr um eine Ausbildung, sondern eine Fortbildung handelt?



    Vielen Dank und liebe Grüße

  • Das ist schwierig, alle Kosten der -Umschulung?- noch unter Fortbildungskosten zu erfassen. Neue Ausbildung im nicht erlernten Beruf. Können denn mit der Ausbildungsvergütung noch alle Lebenshaltungskosten abgedeckt werden oder wer ist da noch mit im Boot?

  • Das ist schwierig, alle Kosten der -Umschulung?- noch unter Fortbildungskosten zu erfassen. Neue Ausbildung im nicht erlernten Beruf. Können denn mit der Ausbildungsvergütung noch alle Lebenshaltungskosten abgedeckt werden oder wer ist da noch mit im Boot?


    Ja. Ich verdiene lediglich durch die Ausbildung und habe sonst keine Einnahmen.

  • Im Grunde genommen, müsste man sich Ihren Steuerfall genauer ansehen. Falls Sie sich nicht beraten lassen wollen, sollten Sie ihren Steuersachverhalt erst einmal genauer untersuchen. Orientieren Sie sich zunächst an dem Steuerrechner für Ihr Steuerjahr. /Extras/Steuerrechner/Einkommensteuerrechner. Dort würden Sie dann z.B. sehen, dass in 2019 erst ab einem zu versteuernden Einkommen von 9.176 € ein € Steuern zu entrichten wäre. Ist diese Summe unterschritten, spielt es schon keine Rolle mehr, wie und wo Sie ihre Kosten verbuchen. Sie wirken sich einfach nicht mehr aus. Eine Option, Sie holen sich jemand ins Boot, der Sie über seine Sonderausgaben (Eltern für ihre Kinder bis 25 Jahre) unterstützen könnte (Darüber hinaus über außergewöhnliche Belastungen auch mit anderen nahestehenden Personen).In diesem Falle schließen Sie Ihre Steuererklärung soweit über die Werbungskosten ab, erklären aber keine Sonderausgaben. Diese übernimmt dann (z. B Krankenversicherungsbeiträge) derjenige, der Sie unterstützt. Die andere Option. Alle Ihre Werbungskosten erfassen Sie wie in #2 unter Fortbildungskosten. Bei erzieltem Überschuss, wäre das noch die komfortabelste Lösung. Sie hätten aber bei Unterschreitung nicht die Möglichkeit einen Verlust mit einem anderen Einkommen gegen zurechnen. Ist ja schlecht möglich bei nur einem einzigen Einkommen. Hier wird es dann auch schon riskant, Verluste in die kommenden Jahre zu übertragen.

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