Aufteilung von Sonderausgaben, aussergewöhnliche Belastungen etc.

  • Guten Tag,

    mir ist folgender Umstand im Programm unklar:

    Bei Eheleuten erfassen sowohl der Mann als auch die Frau Ihre Einkäufe gem. Anlage N und Ihre Werbungskosten einzeln. Soweit so gut.
    Bei den Kapitalerträgen gibt es den doppelten Freibetrag.

    Nun aber frage ich mich:
    Bei den Sonderausgaben (z. B. Spenden, Steuerberatungskosten ...) , aussergewöhnlichen Aufwendungen, Handwerkerkosten etc. kann man im Programm wählen, ob diese jeweils für den Mann oder die Frau angefallen sind. Was hat das für einen Sinn? Egal, was ich hier eintrage ... die Erstattung gem. Programm bleibt die Gleiche.

    Ist es evtl. so, dass sich die Höchstbeträge für z. B. die Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen generell oder gem. Aufteilung bei Ehepartnern verdoppelt bzw. erhöht (Verdopplung des Höchstbetrages ) oder z. B. des Höchstbetrages von 100 Euro bei der Aufteilungsvereinfachungsregel für Steuerberatungskosten etc. entsprechend erhöht?

    Danke und viele Grüße

    Tom

  • Guten Tag,

    ich glaube, es gibt hier ein Missverständnis.

    Ich habe Zusammenveranlagung gewählt und sie ist auch günstiger.

    DENNOCH fordert mich das Programm an vielerlei Stellen (siehe oben) dazu auf, entsprechende Aufteilungen vorzunehmen. Aufgrund dieser Tatsache ergeben sich die oben genannten, offenen Fragen.

    Oder ist es so, dass die Aufteilungen (sofern man Zusammenveranlagung wählt) steuerlich UNRELEVANT ist (relevant also nur für die Simulation der SSE)?

    VG

    Tom

  • Hallo billy-h,

    wie ADI schon geschrieben hat, ist die Aufteilung auf die Ehegatten relevant für eine korrekte Prüfung der Veranlagungsart, also getrennt oder zusammen veranlagt. Die Auswirkung der verschiedenen Aufteilungen sieht man dann in der Steuerberechnung und letztlich im Ergebnis der Optimierungsrechnung.

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