Gewinnerfassung

  • Hallo,


    ich habe Probleme mit der Gewinnerfassung. Als Freiberufler habe ich mit Fremdgeld zu tun. Da diese Ausgaben und die dazu korrespondierenden Einnahmen den Gewinn nicht ändern dürfen, sind diese grundsätzlich nicht als Betreibseinnahme oder -ausgabe anzugeben.
    Wie aber kann ich diese Fremdgelder dennoch in der Gewinnerfassung als gewinnneutral eingeben. Ich verliere doch sonst noch den Überblick, wenn ich hierfür noch ein weiteres Programm nutzen müsste.
    Danke

  • Wie Sie richtig beschrieben haben, beeinflussen durchlaufende Posten in der Einnahme-Überschuss-Rechnung nicht das Ergebnis.


    Aus diesem Grund sind diese Posten steuerlich auch nicht zu erfassen.

    Viele Grüße<br /><br />Florian Fischer<br />Softwareentwicklung

  • Die Gewinnerfassung bietet leider keine Möglichkeit, ergebnisneutrale Positionen zu erfassen. Für eine ordentliche Buchführung wäre ein Programm, welches nach dem System der doppelten Buchführung arbeitet, sicherich sinnvoller, da auf diesem Wege auch Bankkonten etc. erfasst und abgeglichen werden können.

  • Quote

    Zitat: Warum erfassen, wenn es nicht notwendig ist

    Also ich würde es einfach mal als Komfort bezeichnen, wenn das Programm diese Funktion bieten würde. Aber wie gesagt: dafür gibt es besser geeignete Programme.

  • Also eine Einnahmen-Überschuß Rechnung ist halt mal keine doppelte Buchführung.Das Program der akademischen ist genau richtig für kleinere Betriebe. Benutze das Program schon 10 Jahre und habe nie eine Beanstandung seitens des FA erfahren. Wer bilanzieren möchte, kauft sich eine entsprechendes Program.

  • Nachdem nun auch der Letzte festgestellt hat, dass ein anderes Programm hier besser geeignet ist, hier nun auch ein entsprechender Vorschlag:


    Wenn es rein um die Verwaltung der Fremdgelder geht, tut es vielleicht eine einfache Excel-Liste. Wenn es in die Buchführung integriert werden soll, bietet Lexware ein Programm "Buchhalter" an. Das ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis ganz ok, vom Komfort darf man (bei einem Preis um die 80 EUR) auch nicht zu viel erwarten. Es gibt noch WISO Buchhaltung für rund 45 EUR, ich selbst kenne das Programm nicht, habe aber schon von einigen Fehlfunktionen gehört.


    Alles, was den Erfassungskomfort erhöht, kostet dann gleich das x-fache und ist in diesem Fall wohl nicht sinnvoll. Also vielleicht doch die einfache Excel-Liste?


    Was für Ideen gibt es noch?

    [size="1"][ 19. September 2009, 22:47: Beitrag editiert von: Sideboard ][/size]

  • Also ich hatte auch mal in früheren Jahren für einen Gewerbebetrieb, der nicht bilanzpflichtig war die Buchhaltung mit Lexware gemacht. Man kann dort zwar relativ komfortal alles eingeben, aber wehe man hat sich mal vertan. Das mit der Stornofunktion ist nämlich bei dem Programm - zumindest damals - mit Vorsicht zu genießen. Und zusätzlich: Warum soll ich mir als kleiner Freiberufler neben der Akademischen, die ich sowieso für ESt benutze, dann noch ein teueres, und wesentlich kompliziertes Produkt anschaffen?

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