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BaföG, Kindergeld u. Zinsen/geringf.Beschäfttigung = Abgabepflicht f Steuererklärung?

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    BaföG, Kindergeld u. Zinsen/geringf.Beschäfttigung = Abgabepflicht f Steuererklärung?

    Hallo Zusammen,

    ich hätte da gerne mal ein Problem. Wobei, da habe ich ja schon und suche nach einer Lösung. Ist es richtig, dass man zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist, sobald man neben BaföG weitere Einkünfte hatte? Ist es dabei egal, wie hoch diese sind? Gibt es da Untergrenzen oder reicht es aus, wenn man zum BaföG auch Kindergeld für sich selbst bezogen oder 3,50 € Zinsen bzw. eine kleine geringfügige oder kurzzeitige Beschäfttigung ausgeübt hatte?

    Hintergrund ist, dass über die "Abgabepflichtigkeit" in diesem Jahr noch Steuererklärungen für 2010 und 2011 eingereicht werden sollen.

    Herzlichen Dank für eure Hilfe

    Michi
    Zuletzt geändert von Michi; 15.10.2016, 22:46.

    #2
    Ich habe mich da wohl leider etwas unkonkret ausgedrück. Nee, kein Bafög als Kredit, sondern Schüler-BaföG und Kindergeld zum Lebensunterhalt. Für ein paar € Zinsen auf dem Sparbuch waren Freistellungsaufträge erteilt, also kein abzug von Abgeltungssteuer. Und bei den Mini-/Kurzzeit-Jobs waren keine parallel sondern nacheinander und Brutto für Netto, also nix auf elektronische Lohnsteuerkarte.

    Ziel ist es, dass die "Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung" erreicht wird, um für 2011 und ggf. 2010 noch Steuererklärungen abgeben zu können. Für Ausbildungskosten soll eine rückwirkende Feststellung von Verlustvorträgen aus 2011 und ggf. 2010 noch erreicht werden.

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      #3
      An den Fakten der Jahre 2010 und 2011 können Sie jetzt nichts mehr ändern. Wenn die Voraussetzungen für die pflichtgemäße Abgabe einer Steuererklärung nicht vorgelegen haben (siehe dort), hätten Sie spätestens Ende 2014 für 2010 und 2015 für 2011 eine freiwillige Erklärung abgeben müssen.

      Wenn es sich um eine Erstausbildung gehandelt hat, wären Ihre Ausbildungskosten als Sonderausgaben geltend zu machen gewesen, solange Sie keine Ausbildungsvergütung (hier mit Werbungskosten) erhalten haben.

      Sonderausgaben können nur mit Einnahmen aus dem gleichen Jahr verrechnet werden. Nur Ausbildungskosten als Werbungskosten bei einer Zweitausbildung können zu einem Verlust führen, den man vortragen kann.

      Wenn Sie tatsächlich keine Einnahmen 2010 und 2011 außerhalb des pauschal versteuerten Minijobs gehabt haben - Sie schreiben ja nichts davon -, haben Sie nichts versäumt, da die Sonderausgaben nicht gegriffen hätten.

      Minijobs mit Pauschalversteuerung zählen nicht als Einnahmen und werden nicht in der EKSt-Erklärung erfasst. Sie führen also nicht zu der Pflichtabgabe wegen der 410-Euro-Grenze für Nebeneinkünfte.

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