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Erste Tätigkeitsstätte und Auswärtstätigkeit abwägen

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  • Papa_001
    antwortet
    Sie können hier weder abwägen noch auswählen, Sie müssen sich an die tatsächlichen Gegebenheiten halten! Sie können auf diesem Gebiet der steuerlichen Werbungskosten nicht disponieren. Sie können auch nicht, weil dies vielleicht günstiger wäre, an den Tagen, wo sie im nähergelegenen Tätigkeitsgebiet B, evtl. auf die Reisekosten verzichten und an dessen Stelle den Weg zur ersten Tätigkeitsstätte in A mit der Entfernungspauschale abrechnen, obwohl Sie den Weg dorthin gar nicht angetreten haben.
    Wenn Sie keine Aufzeichnung gemacht haben aber aus ihrer Dienstvereinbarung hervorgeht, an wie vielen Tagen sie wo und wann zu erscheinen haben, können sie das natürlich zusammenfassen. Nutzen Sie hierzu am besten den Arbeitstagerechner des Programms. Nehmen Sie für den Weg zur ersten Tätigkeitsstätte eine Viertagewoche und ziehen ihre Urlaubs- und Krankheitstage ab. Nehmen Sie für ihre Auswärtstätigkeit eine Eintagewoche und nehmen diese für die Reisekosten. Ziehen sie davon die Tage ab, an denen sie zu Hause arbeiten konnten. Den Mehrverpflegungsaufwand von 12 Euro erhalten sie, wenn sie über 8 Stunden von zu Hause oder der ersten Tätigkeitsstätte auswärts unterwegs waren. Also ihre Tätigkeit in B.
    Dennoch sei für ihre erste Frage die Antwort gegeben, dass Sie das ganze Arbeitsjahr auseinander zu sortieren hätten. Wenn Sie, wie sich ihre erste Überlegung ergab, alle Arbeitstage mit der Entfernungspauschale abrechnen wollen, machen Sie wissentlich falsche Angaben zu ihrem Steuertatbestand. Wir sind hier aber keine Steuerberater und beraten schon gar nicht auf dem Gebiet des Steuerstrafrechts. Wie Sie sich etwas hinbiegen wollen, was maximal für Sie vorteilhaft wäre, wo indessen solche Tage in Abzug gebracht werden, wo sie keinen Weg zur Arbeit hatten, müssen Sie mit sich selbst ausmachen. Ich kann nur sagen, derlei Vorgehen hat sich bisher noch nie gelohnt. Machen Sie sich am besten für die Zukunft genaue Aufzeichnungen, das erspart viel Arbeit und ggf. Nachfragen bei Auffälligkeiten.

    Guten Abend!

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  • Hazel
    hat ein Thema erstellt Erste Tätigkeitsstätte und Auswärtstätigkeit abwägen.

    Erste Tätigkeitsstätte und Auswärtstätigkeit abwägen

    Guten Tag,

    zu meiner Frage gehört folgende Ausgangssituation:

    Meine erste Tätigkeitsstätte (A) ist mir bekannt und klar definiert. Sie liegt 47km von meiner Wohnung entfernt. Mein Arbeitgeber unterhält eine Außenstelle (B), die nur 14km entfernt ist. Ich habe die meiste Zeit in A gearbeitet, in der Regel 4 Tage in der Woche. 1 Tag in der Woche bin ich meistens in B gewesen, aber auch nicht -immer-, zwischendurch mal eine Woche komplett in A oder für zwei Wochen auch mal 4 Tage in B und nur einen in A.

    Meine Frage ist nun:
    Muss ich mein ganzes Arbeitsjahr auseinander sortieren, um zu gucken, wann ich wo an welchem Tag gewesen bin? Oder kann ich auch für jeden Arbeitstag meine erste Tätigkeitsstätt (A) auswählen, da ich selbst bei der Dienstreisen-Regelung für die Tage, an denen ich in B war, inkl. doppeltem Arbeitsweg bzw. tatächlich gefahrener Kilometer pro Tag ca. 13km weniger zur Verrechnung hätte (230 Arbeitstage in A x 47km x 0,3€ im Gegensatz zu X Arbeitstage in A x 47km x 0,3€ + X Arbeitstage in B x 28km x 0,3€)?
    Oder vergesse ich, dass ich an den Tagen in B zusätzlich 12€ Verpflegungspauschale einrechnen kann und dann würde sich die genaue Unterscheidung lohnen?

    Zusätzlich kommt hinzu, dass ich an manchen Tagen wegen einer Dienstvereinbarung gar keinen Arbeitsweg antreten musste, sondern von zuhause aus arbeiten konnte. Manchmal bin ich aber trotzdem ins Büro gefahren. Kann ich für die Tage, an denen ich nicht im Büro war, dennoch die Entfernungspauschale oder eine Auswärtstätigkeit abrechnen?
    ...

    Ich hoffe, ich konnte mein Anliegen verständlich machen - ich möchte gut abwägen zwischen 'Ich will keine wissentlich falschen Angaben machen (=Steuerbetrug?)' und 'Ich will alles für mich so maximal wie möglich vorteilhaft (aber 'legal') hinbiegen'!
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