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Kleinunternehmer überschritten schon?

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    Kleinunternehmer überschritten schon?

    Guten Tag,

    ich habe mit meinem besten Freund eine Garten- und Landschaftsbau Firma aufgemacht am 20.07 und die Kleinunternehmerregelung geltend gemacht. Kleinunternehmerregelung besagt ja: "...entfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird.“...

    Wir haben auch nicht abgesehen das wir das überschreiten aber 2 große Aufträge haben uns jetzt schon auf 25000 Euro Umsatz gebracht (Quasi die hälfte von den 50000 Euro wenn wir bis Dezember nicht mehr arbeiten).

    Ich dachte immer das wenn wir jetzt weitere Aufträge annehmen und mehr Umsatz generieren, dass eine Nachzahlung nur für die überschrittene Summe in Frage kommt (das wir quasi von jedem neuen Auftrag ab jetzt! immer 19% zurücklegen).

    Mein Steuerberater sagt aber (weiß auch nicht ob er dort richtig liegt und wie weit der sich auskennt), dass wenn das Finanzamt bei der Steuererklärung die Kleinunternehmerregelung nicht akzeptiert wir dann für die komplette! Summe Umsatzsteuer nachzahlen müssen. Das wären bei den 25000 Euro schon ca. 5000 Euro + das was noch kommt.

    Er sagte mir das wir am besten bis Dezember nichts mehr annehmen sollten, wobei auch fast nichts mehr anfällt. Nur das es jetzt schon auf das Finanzamt ankommt ob die sagen ist ok oder ob die sagen das wir bei der Summe schon nachzahlen müssen.

    Bitte um einen kleinen Ratschlag.

    MfG

    #2
    Die 17.500 Euro Grenze bezieht sich auf den Umsatz des Vorjahres.

    Bei der 50.000 Euro Grenze kommt es auf die Prognose zu Beginn des laufenden Jahres an. Wenn Sie erst im Juli gestartet sind, ist die Prognose leichter nachvollziehbar, vor allem wenn Sie überraschende Aufträge bekommen haben.

    Liegt der Umsatz am Ende also unerwartet über 50.000 Euro, ändert sich grundsätzlich nichts am Status als Kleinunternehmer für das laufende Jahr.
    Erst nächstes Jahr sind Sie dann kein Kleinunternehmer mehr und es muss die Umsatzsteuer vierteljährlich oder monatlich vorangemeldet werden.

    In der künftigen Rechnungsstellung die Umsatzsteuer nicht vergessen.

    Kommentar


      #3
      Zitat von Staufer Beitrag anzeigen
      Die 17.500 Euro Grenze bezieht sich auf den Umsatz des Vorjahres.

      Bei der 50.000 Euro Grenze kommt es auf die Prognose zu Beginn des laufenden Jahres an. Wenn Sie erst im Juli gestartet sind, ist die Prognose leichter nachvollziehbar, vor allem wenn Sie überraschende Aufträge bekommen haben.

      Liegt der Umsatz am Ende also unerwartet über 50.000 Euro, ändert sich grundsätzlich nichts am Status als Kleinunternehmer für das laufende Jahr.
      Erst nächstes Jahr sind Sie dann kein Kleinunternehmer mehr und es muss die Umsatzsteuer vierteljährlich oder monatlich vorangemeldet werden.

      In der künftigen Rechnungsstellung die Umsatzsteuer nicht vergessen.


      Ja für das kommende Jahr ist es auch für uns ok wenn wir normale Unternehmer sind und auch mit Umsatzsteuer arbeiten, wirkt auch professioneller und wir sind nicht gebremst größere und mehrere Aufträge anzunehmen. Wir haben nur für dieses Jahr etwas Angst das das Finanzamt sagt das man im nachhinein die Kleinunternehmerregelung nicht eingesetzt wird und wir USt. nachzahlen müssen für das ganze. MfG

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        #4
        Der tatsächliche Umsatz im ersten Jahr nach der Unternehmungsgründung liegt über der 17500 € Grenze.

        Die Prognose zu Beginn Ihrer Unternehmertätigkeit ist immer eine Schätzung. Diese müssen Sie nach bestem Wissen und Gewissen vornehmen.
        Aber das Finanzamt kann Ihnen nicht verbieten, sehr vorsichtig zu schätzen. Nur wissentlich zu niedrig schätzen, dürfen Sie nicht. Haben Sie Ihre Prognose nachvollziehbar festgehalten, wird das Finanzamt sich schwertun, Ihnen etwas vorzuwerfen., wenn der tatsächlich erzielte Umsatz doch über der 17500 € liegt.

        Sie verlieren dadurch nicht nachträglich Ihren Kleinunternehmer-Status.
        Zuletzt geändert von Adi; 23.10.2018, 20:25.

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          #5
          Rechnungen oder Zeitkonten, also Einnahmen nach dem Zuflußprinzip auf Termin legen bzw. Ausgaben ggf. vorziehen.
          Achtung, Sozialabgaben in 2019 sind 18,55 % auf die. Einkünfte. Rücklagen kalkulieren. Der Fiskus enteignet mit der Vorveranlagung der Krankenkassen. Viel Spass, meine Abgaben sind > 60 %

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