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Werkstatt (Gewerbebetrieb) - häusliches Arbeitszimmer? Abzugsfähigkeit??

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    Werkstatt (Gewerbebetrieb) - häusliches Arbeitszimmer? Abzugsfähigkeit??

    Hilfe,
    das kann ich nicht verstehen.
    Wir wohnen in einem Zweifamilienhaus (meine Schwiegereltern nutzen den zweiten Teil). In diesem Zweifamilienhaus ist die Werkstatt (Gewerbebetrieb) meines Mannes. Das Finanzamt sagt, dass das als Arbeitszimmer anzusehen ist und deshalb nur bis zu einer Maximalgrenze abgesetzt werden kann. Stimmt das? Laut dem Steuersparprogramm ist das nämlich nicht so. Ich bin verwirrt.
    Bitte helft mir ... wo kann ich nachweisen/prüfen ob das Programm oder die Dame vom Finanzamt recht hat.
    Danke im Voraus.

    #2
    Eine innerhäusliche Werkstatt im klassischen Sinne ist kein Arbeitszimmer im engeren Sinn. Hier muss ein voller Abzug möglich sein.

    Selbst wenn das Finanzamt ein Arbeitszimmer unterstellt, wäre ein voller Abzug möglich, wenn es die alleinige Arbeitsstätte wäre, zum Beispiel, wenn keine Besuche/Reparaturen beim Kunden stattfinden würden.

    Das Problem liegt offenbar in Ihrem Fall bei der Darstellung des Sachverhalts bzw. der Erläuterung, was in dieser "Werkstatt" vonstatten geht. Kein Problem dürfte es geben, wenn die Werkstatt zwar im Haus, aber außerhalb der Wohnung liegt.

    Vielleicht können Sie das hier im Forum näher erläutern. Ist die Werkstatt das alleinige Betätigungsfeld, was wird wo durchgeführt? Haben Sie Publikumsverkehr in der Werkstatt? Beschäftigen Sie Arbeitnehmer in der Werkstatt? Ist der Raum für den Betrieb als wesentliche Geschäftsgrundlage erforderlich? Sind Maschinen drin (Werkstatt)?
    Zuletzt geändert von Staufer; 12.07.2016, 18:08.

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      #3
      Wir haben die gleiche Situation. Die Ehefrau hat eine Gardinennäherei angemeldet. In der Werkstatt befinden sich 2 Drehstrom-Industrie-Nähmaschinen eine Decken-Dampfbügelanlage und ein großer Arbeitstisch. Das Finanzamt hat noch nie Fragen zum Arbeitsraum gestellt. Die Kosten der Werkstatt wird nach den Bestimmungen, welche für Arbeitszimmer gelten, ermittelt plus Zuschlag für Mehrverbrauch an Strom. Die Ehefrau hat allerdings immer einen Gewinn zwischen 3000 € und 5000 € erklärt. Deshalb die Frage: Was haben Sie für ein Gewerbe angemeldet. Wie ist die Werkstatt ausgestattet? Ich nehme mal an Sie haben mit Hilfe der Steuer-Sparerklärung eine Einnahmen-Überschussrechnung erstellt und abgeben. Was haben Sie in der Gewinnermittlung für Angaben betreffs Arbeitsraum gemacht ? Wie hoch war Ihr Gewinn. Gruß
      Zuletzt geändert von Adi; 13.07.2016, 10:21.

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        #4
        @ ehrcic

        Gerätschaften in der Werkstatt kann man übrigens auch abschreiben. Werkzeuge können Sie u.U. sofort vollständig geltend machen. Das müssten Sie sicherlich dem FA gegenüber auch vorgelgt und dadurch den Charakter einer "Werkstatt" doch hinreichend beschrieben haben.

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